Was ist der große Unterschied zwischen Fotos einer Spiegelreflexkamera gegenüber einer Smartphonecam?

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8 Antworten

Ein Smartphone hat ganz einfach zu viele und somit auch zu kleine Sensorpixel auf sehr kleiner Fläche. Zum Einen, fehlt jedem der Pixel selbst die Fläche um genügend Licht in so kurzer Zeit einzufagen, damit es nicht verwackelt. Zum Anderen, muss ein solcher Sensor, dann mehr Strom verwenden, um die Lichtempfindlichkeit zu erhöhen, hier stört dann ganz einfach das Signal des einen Pixels, das der benachtbarten und umgekehrt, so kommt es zum Farbrauschen. Die Elektronik schaft es zwar immer mehr und mehr, das Farbrauschen wieder zu entfernen, aber dadurch geht die Auflösung eben verloren. So ist am Ende zwar eine Smartphonebilddatei riesen groß, aber eigentlich hat sie nur noch soviele Bildinformationen, dass eine wesentlich geringer Auflösung es auch getan hätte.

Schuld daran sind Kunde und Hersteller aber gleichermaßen. Der Kunde der vorallem viele Megapixel gekauft hat und auch heute noch kauft, weil er denkt, das mache bessere Bilder und die Hersteller, weil einfach keinen Weg gefunden haben einen anderen Wert für Bildqualität als die reine Megapixelzahl in der Werbung zu verwenden. Sie packen einfach immer mehr Pixel auf einen Sensor weils der Kunde eben kauft.

Bei DSLRs auch DSLMs ist die Zahl der vorteilhaften Pixel auf einem Sensor bisher nicht überschritten worden, So wie ich laß liegt der bei Kameras mit APSC großem Sensor ungefär bei 37MP, allerdings machen hier schon einige Objektive Probleme, weil die für derlei Auflösungen schon garnicht mehr gerüsstet sind.

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Kommentar von Kai42
20.09.2016, 10:10

Wobei ich 37MPixel an APS-C für vollkommen überzogen halte. Aber egal. Was bei Handyfotos auch gern vergessen wird ist, dass die Bilder nicht oder nur selten im raw-Format vorliegen, sondern als jpg. Und die interne Software arbeitet extrem aggressiv mit den Kontrasten und Nachschärfen, dass einem fast schlecht wird. Und so ein Bild kann dann auch nur noch auf einem Briefmarkembildschirm wie bei einem Handy gut aussehen.

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Guck mal Smartphone Fotos und DSLR Fotos auf einem großen Bildschirm an. Dann fällt es dir sofort auf. Das ist der größte Unterschied - Smartphone Bilder sehen nur bis zu einer gewissen Größe gut aus.

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Mit einer Spiegelreflexkamera hast Du verschiedene Objektive zur Verfügung (vom Weitwinkel über Normalobjektiv bis Tele), die Optik ist wesentlich besser als die kleine Optik eines Smartphones. Du hast verschiedene Blenden, Belichtungsvarianten und andere Einstellmöglichkeiten, und in der Regel auch eine bessere Auflösung. Außerdem liegt eine Spiegelreflexkamera besser in der Hand als ein Smartphone. Keinem Profi-Fotografen würde es einfallen, ein Titelfoto für ein Hochglanzmagazin mit einem Smartphone zu schließen.


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Wenn es jetzt nur um einen kleinen, spontanen Schnappschuss geht, dann wirst du kaum einen Unterschied feststellen.

Professionelle Fotos macht man allerdings nicht mit einer Smartphone Cam, da hierbei die Technik einfach nicht an die einer guten Spiegel-Reflex heran kommt.

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Bei einer DSLR kannst du alles einstellen. Unter Umständen ist das essentiell für Videos o.ä. Bei meinem iPhone 6 kotzt es mich einfach an, dass das zwischendrin auch einfach wieder auf Auto zurückstellt.

Aber generell einfach die Menge an Funktionen, die Smartphones nicht bieten, bringen neben des (meinetwegen vom Modell abhängigen) meist besseren Bildes, z.B. bei Dunkelheit oder andere Momente, den großen Vorteil, weshalb Smartphones nie größere Kameras ersetzen könnten. Für Filme/Videos oder Bilder sind Smartphones ja nicht in erster Linie gebaut, auch wenn es ein wichtiges Kriterium geworden ist.

LG

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Das Huawei P8 Smartphone macht schon sehr gute Bilder. Der Unterschied zu einer Spiegelrefelx ist immernoch der Sensor. Bei gutem Lichtverhältnissen wirst Du kaum ein Unterschied merken, wenn das Bild nicht X-Fach vergrößert wird. Aber bei schlechtem Licht ist die Spiegelreflex zigmal besser als eine Handycam. Es gibt kaum ein Handy daß bei Dämmerung gute Fotos macht. Geht auch nicht, da der Senor einfach zu klein ist. Da nützen auch 20 MP nichts. 

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Den Unterschied bemerkst du, wenn du einen Löwen im Zoo bildfüllend abbilden willst. Mit dem Smartphone wirst du nebenbei gefressen, mit einer Dslr und 600mm-Tele gehts gemütlich vom sicheren Zaun aus.

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den Unterschied siehst , wenn du mal Details der Bilder vergrößerst. Nimm einen Baum, ohne Laub mit vielen Ästen und mach Fotos mit einem Smartphone und mit einer Spiegelreflex. Dann zoome mal bei den Fotos nah an das Astwerk heran. Oder ein fein gestreiftes Muster irgendwo-der winzige Sensor des Smartphons wird irre, wenn er dies darstellen soll.

Auch wenn eine Spiegelreflex manchmal weniger Pixel hat als ein Smartphone, bringt die Kamera detailliertere Fotos und schärfere Kanten.

Mal ganz abgesehen vom umfangreichen Zubehör für jedes Einsatzgebiet einer Spiegelreflexkamera.

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