Was ist der Gewinn eines Unternehmens?

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6 Antworten

Hallo thefy3,

der Gewinn eines Unternehmens laut Gewinn- und Verlustrechnung ist der Umsatz abzüglich aller Aufwendungen, also auch nach Abzug von Zinsen und Steuern. Von diesem Gewinn finden die gesetzlichen sowie freiwilligen Einstellungen in das Eigenkapital statt. Der dann übriggebliebene Betrag nennt sich Überschuß.

Man kann den Überschuß anhand der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) auch sukzessive "rückwärtsrechnen" - die sogannte Cash-Flow-Methode.

Eine sehr häufige Angabe, wenn es um die Benennung des Gewinns geht (z.B. in der Presse), ist das "EBIT (Earnings before interests and taxes) - also das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern. Dieses ist schon sehr aussagekräftig.

Welchen Betrag nun der Unternehmer in seine Tasche bekommt, ist von der Rechtsform abhängig. Bei der AG sind das die Dividende, ggf. Vorzugsrechte beim Erwerb neuer Aktien etc.. Bei der GmbH die Tantiemen, bei der Personengesellschaft die "Verzinsung" auf die Einlage und beim Einzelunternehmer der Gewinn an sich, welcher aber noch zu versteuern ist.

Angesichts Deiner Frage fällt meine Antwort relativ kurz aus, da hinsichtlich der von Dir gestellten Frage ganze Lehrbücher geschrieben wurden.

Ich hoffe, ich konnte Dir weiterhelfen.

Gruß

itasca

der Gewinn des Unternehmens ist erst einmal die Differenz zwischen allen Einnahmen und Ausgaben des Betriebes.

Wobei auch buchmäßige "Ausgaben" berücksichtigt werden. (Abschreibungen und Wertberichtigungen).

Ob der Unternehmer, dann einen teil dieses Geldes re-inverstiert oder ausschüttet, ist seine eigene Entscheidung.

Gewinnbegriff ist bei bilanzierungspflichtigen Unternehmen etwas anders definiert, als bei solchen die nur eine EÜR machen müssen.

Dann kommt es auf die Rechtsform (PG vs KG) an was wann mit welcher Steuer belastet wird, so dass man die Frage nicht eindeutig allgemeinverbindlich beantworten kann.

Der Unternehmensgewinn ist die (positive) Differenz zwischen dem Ertrag und dem Aufwand eines Unternehmens in einer Rechnungsperiode. In den Gewinnen steckt die Entlohnung des Unternehmers (vor allem bei kleineren eigentümergeführten Gesellschaften), Prämien für die Übernahme von Risiken oder für erfolgreiche Innovationen im Wettbewerb. Gewinnstreben treibt letztendlich die Wirtschaft an und schafft Anreize für möglichst effizientes Handeln und optimalen Ressourceneinsatz. In der Marktwirtschaft ist das Streben der Unternehmen nach Gewinn deshalb kein Selbstzweck. Die Höhe des Gewinns oder des Verlustes beeinflusst die Investitionen, die Zahl der Arbeitsplätze und den Umfang der Produktion.

Der Gewwinn eines Unternehmens ist das, was nach Abzug aller Kosten, dem Unternehmen übrig bleibt.

Nicht ganz.

Von diesem Rohgewinn, werden dann die fälligen Steuern berechnet.

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@DerHans

Das ist schon ganz. Denn alle Kosten beinhalten auch die betrieblichen Steuern.

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Jup, der Gewinn ist prinzipiell das, was den Eigentümern zusteht. Wie Die das dann bekommen, ist von der Rechtsform abhängig. 

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