Was ist der "Fühler" bei einem Heizkörperthermostat und was ist ein Ventileinsatz?

4 Antworten

Regler,... das könnte das Gerät sein, das in Abhängigkeit der Aussentemperatur die Vorlauftemperatur und die Nachtabsenkung, sowie die Warmwassertemperatur steuert. Der Fühler befindet sich in der Regel an der nach norden ausgerichteten Fassade. Mit dem Ventileinsatz könntest du recht haben.

Hallo PhilConnors,

ein Heizkörperhtermostat besteht aus einem Thermostatkopf und einem Ventilunterteil. Der Thermostatkopf wiederum besteht aus einem Fühlerelement (welches die Zufuhr des Heizungswassers abhängig von der Raumtemperatur steuert) und einem Regler (mit dem festgelegt werden kann welche Temperatur der Raum erreichen soll).

Wenn du also das Thermostat auf die Einstellung "3" stellst, sorgt das Fühlerelement dafür, dass eine Raumtemperatur zwischen 19 und 22 Grad konstant gehalten wird.

Das Ventil wiederum ist mit dem Thermostatkopf verbunden. Je nachdem welche Temperatur der Raum hat und welche Temperatur erreicht werden soll, wird das Ventil geöffnet oder geschlossen.

Ich hoffe wir konnten Dir weiterhelfen!

Beste Grüße vom co2online-Team

Schau Dir diese Explosionszeichnung an:

http://www.haustechnikdialog.de/shkwissen/Images/Thermostatventil-Oventrop.jpg

Am Drehkopf stellst Du die Solltemperatur ein (Regler), meist von 0 (oder Stern) bis 5.

Darunter (verdeckt ist das Fühlerelement). Eine Flüssigkeit die sich halt ausdehnt oder zusammenzieht je nach Raumtemperatur. Durch diese Änderung des Volumens und eingestellte Solltemperatur wird entweder der "Ventilstift" in der Mitte der "Stopfbuchse" hereingedrückt und der "Ventilkegel" schließt das Ventil".oder durch die Feder darunter wieder herausgedrückt. Stift, Stopfbuchse, Ventilkegel und darum ein Rotgussteil nennt man "Ventileinsatz", welcher austauschbar ist, wenn Stift und Ventlikegel nicht mehr gängig sind.

Alles darunter und rechts (Anschluss an Rohr und Heizkörper ist der "VentilKörper" mit Gewindeanschluss.

Ventilkörper und Ventileinsatz = Ventil dann plus Thermostatkopf = Thermostatventil.

Gruß

Heizkörperthermostat nicht konventionell abschraubbar

Und zwar geht's um ein Heizkörperthermostat in meiner Wohnung;

ich hab an allen Heizkörpern hier ein "großes" Thermostat an den Heizkörpern, das sich ohne Probleme abschrauben lässt ...

Bei einem (beim kleisten) Heizkörper allerdings ist nur der Drehknopf und keine Schraubvorrichtung, um diesen unabhängig von der Zuleitung abzunehmen ...

Hat jemand eine Idee, wie ich das Thermostat ab bekomme ?? Bräuchte diese Information übrigens, da der Heizkörper scheinbar nicht auf die Thermostatregulieren reagiert, er heizt immer voll (die andren reagieren alle auf Thermostatveränderung) ... Drum würd ichs eben gern abnehmen, um zu sehen ob was kaputt ist ...)

Im Anhang das Bild von dem Thermostat, von dem ich keinen Plan hab, wie ichs ab bekomme ...

Dankeschön im Voraus

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Optimales Heizen mit Thermostat

Hallo,

ich wohne in einer 3-Raum-Wohnung, die als WG genutzt wird. Heizungstechnisch ist in meinem Zimmer das Thermostat für die gesamte Wohnung angebracht und somit der Führungsraum.

Das Verständnisproblem, das ich habe ist folgendes: Ich habe das Thermostat auf 21,5 Grad gestellt. Damit ist schon mal sichergestellt, dass die Heizung bei meinem Mitbewohner heizt, wenn er sie anschaltet und nicht frieren muss. Ich bevorzuge im Gegensatz zu ihm aber eine niedrigere Raumtemperatur in meinem Zimmer. Der Installateur indes hat mir gesagt, dass mein Regler jederzeit voll aufgedreht sein muss. Also müsste ich mein Zimmer auch heizen, obwohl ich es manchmal gar nicht möchte? An meiner Heizung ist aber auch ein Regler montiert (ein ganz einfacher ohne Beschriftung). Was passiert, wenn ich ihn zudrehe und somit die Heizung nicht heizt? Meine Befürchtung ist, dass die Therme in der Küche weiterhin und permanent meine Heizung befeuert, weil die Raumtemperatur ja nie erreicht wird. Das wäre ja eine wahnsinns Energieverschwendung.

Diese Vermutung scheint dadurch bestätigt zu werden, da wenn ich meine Heizung geschlossen habe und auf dem Thermostat eine höhere Temperatur angebe, als in meinem Zimmer herrscht, die Temperaturanzeige am Boiler rapide von 56 Grad auf 70 bis 80 Grad ansteigt.

Ich hoffe, ich konnte als Laie mein Problem verständlich formulieren.

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Heizkörperthermostat passt nicht auf altes Ventil. Kennt jemand das Ventil und welches ist der passende Adapter bzw. Verlängerung...?

Hallo, ich habe mir einen fernsteuerbaren Heizkörperthermostat "eurotronic comet dect" gekauft. Passt laut Beschreibung auf das Braukmann Gewindemaß von M30 x 1,5 mm. An meinem Heizkörper ist ein Heizkörperthermostat Marke Honeywell Braukmann angebracht. Ich glaube es handelt sich um "Honeywell Braukmann Thera 100 mit Nullstellung Thermostatkopf T1002B3W0". Es passt dann auf das Gewindemaß von M30 x 1,5 mm, Schließmaß: 11,5 mm.

Theoretisch hätte der Comet DECT passen müssen – dem ist leider nicht so. Der innere Ring des Comet stößt beim Einschieben auf das Ventil - siehe Bild Heizkörperventil_und_Thermostat.jpg. Damit kann ich den Comet Verschlussring nicht über das Gewinde des Ventils schieben und er greift nicht.

Auch die mitgelieferten Adapter helfen nicht weiter. Durch die Adapter und den alten Honeywell Thermostat weiß ich aber, dass Ring und Gewinde passen.

Ich dachte an einen Art Adapter bzw. Verlängerung, so dass ich den Comet anschließen kann. Aber ohne das Ventil zu kennen ist das Finden des Adapters sehr schwierig. Auf dem Ventil - siehe Bild Heizkörperventil.jpg ist nichts eingraviert/zu erkennen.

Wer kennt das Ventil oder den passenden Adapter? Könnte es mit einer Verlängerung funktionieren?

Vielen Dank im Voraus

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Wie genau am sparsamsten Altbauwohnung heizen?

Hallo zusammen,

ich wohne in einer kleinen Altbauwohnung (30m²) mit vier Heizkörpern und einer großen Vaillant Gastherme, sowie einem Thermostat. Die Dämmsituation ist - glaube ich - nicht katastrophal, aber auch nicht toll (leichter Luftzug aus Fenstern, Treppenhaus nicht beheizt, Raum unter meiner Wohnung nicht beheizt, hohe Decken). Ich verstehe von Heiztechnik nicht viel, aber durch ein bisschen rumprobieren haben sich mir im wesentlichen 3 Vorgehensweisen erschlossen:

1.) Ich stelle das Thermostat auf 20°c und die Heizungen auf 4, und lass das so stehen. Damit sind die 20°c in der Wohnung relativ schnell erreicht. Wenn die Temperatur dann auf ca 19,5°c fällt, springt die Therme wieder an und feuert bis die 20°c wieder erreicht sind. Sehr komfortabel! Problem (aus Laiensicht): In dem Zeitraum wo die Therme nicht heizt fällt die Temperatur im Wasserkreislauf wieder aufs Minimum, sodass für jeden Sprung von 19,5°c auf 20°c jedesmal die Wassertemperatur im Kreislauf wieder von "0" auf 60°c gebracht werden muss. Also in der Praxis springt die Gastherme dann etwa jede Stunde an und feuert für ganze 2-3 Minuten.

2.) Alternative: Ich stelle das Thermostat auf 20°c und die Heizungen auf 4, ABER sobald 20°c erreicht sind, drehe ich das Thermostat runter (und die Heizkörper auch um Pumpen-Strom zu sparen) und warte bis die Raumtemperatur auf ca. 15°c gesunken ist. Wenn das soweit ist (gewöhnlich 6-8 Stunden später), stell ich das Thermostat wieder auf 20°c und die Heizungen auf 4 und heize wieder hoch auf 20°c, dann stelle ich wieder alles runter, und immer so weiter. Der manuelle Aufwand und der zeitweilige Temperaturverlust machen mir nichts aus. Allerdings habe ich desöfteren gelesen es sei günstiger eine Raumtemperatur zu halten als immer wieder hochzuheizen, mir erscheint es bisher (vom Gefühl her) nichtsdestotrotz der sparsamste Ansatz zu sein.

3.) Alternative II: Ich stelle das Thermostat auf einen Wert über 20°c und die Heizungen zunächst auf 4. Sobald 20°c Raumtemperatur erreicht sind, drehe ich die Heizkörper herunter auf 1 - 2. Durch die Thermostateinstellung über 20°c versucht die Gastherme weiterhin die Raumtemperatur zu erhöhen, was aber durch die geringe Einstellung der Heizkörper natürlich nicht klappt. Der Effekt ist der, dass die Raumtemperatur bei etwa 20°c bleibt (oder leicht abfällt), das Wasser im Kreislauf aber durch die Therme auf 60°c gehalten wird und so nicht jede Stunde von Grundauf neu hochgeheizt werden muss wie es bei Vorgehensweise 1.) der Fall ist. Dafür springt die Gastherme bei diesem Vorgehen aber minutiös alle 5 Minuten an und feuert für 5 - 10 Sekunden, was sich in der Summe ganz und garnicht sparsam anfühlt.

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Viele Grüße, Moritz

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