Was ist denn so schlecht an Windkrafträdern?

7 Antworten

Du hast die Wahl: kleine Belästigungen durch Windkraftanlagen wie Geräusche und Schattenwurf usw. oder die Verseuchung unserer gemeinsamen Zukunft durch Verstrahlung, Vergiftung durch herkömmliche Energieerzeugung. Hier in Deutschland hat es bisher keinen akuten Atomunfall gegeben, trotzdem sitzen wir auf einem Berg radioaktiv-strahlenden Mülls, den wir nur den folgenden Generationen vererben, nicht aber beseitigen können, so sehr sich diese Stoffels, die sich Experten oder Politiker nennen auch mühen. Wir haben diese Welt nicht von unseren Eltern geerbt, sondern nur geliehen, um sie unseren Kindern lebenswert zu übergeben!

Ich möchte hier auf die Auflistung von demosthenes ergänzend erwähnen:

> Windräder sind sehr hoch und stören in > einer flachen Landschaft das Bild ganz > erheblich.

Es werden vor Bau von Anlagen zahlreiche Gutachten erstellt (Pflicht). Diese berücksichtigen auf das Landschaftsbild bzw die Landschaftsästhetik. Neue Windkraftanlagen befinden sich daher nur an optisch verträglichen Standorten oder an Standorten, dessen Landschaftsbild durch andere technische Bauwerke ohnehin belastet sind.

> Windräder geben, relativ weit hörbar, > Summ- und Brummtöne von sich.

Ein Schallgutachten vor Bau ist Pflicht und garantiert der Bevölkerung ihre Ruhe. Summ- und Brummtöne finden sich nur in Wellenbereichen wieder, die ein Menschliches Gehör nicht warnehmen kann. Das vorbeisausen des Windes kann jedoch Geräusche verursachen wie pfeifender Wind an Hauskanten. Dann erzeugt aber der Wind bzw die Umgebungsgeräusche eine höhere Dezibelzahl als die Windkraftanlage in der vorgeschriebenen Entfernung.

> Windräder erzeugen, je nach > Einstrahlungswinkel des Sonnenlichts, > Stroboskopeffekte wie in der Disco.

Diese werden durch ein Licht-Schatten-Gutachten über ein Jahr ausgewertet. Sollte tatsächlich Anwohner durch dieses "Schauspiel" betroffen sein (sogar nur rein theoretisch) wird eine Abschaltautomatik instaliert (Pflicht). Diese misst den Sonnenstand und berechnet den Schattenwurf. Überschreitet die Beschattendauer eine Höchststundenzahl schaltet sich die Windkraftanlage automatisch ab.

> Windräder sollen angeblich Zugvögel > mit ihren Rotoren erschlagen.

Vor Bau einer Anlage sind Vogel- und Fledermausgutachten zu erstellen. Probleme bei Vögeln können überwiegend sein, dass sie ihre Nist-, Brut- und Rastplätze verlegen oder andere Zugrichtungen wählen, da sie sich durch Anlagen gestört fühlen. Schlagopfer bei Vögeln sind überwiegend nur zu erwarten, wenn Vögel um die WIndkraftanlage Insekten jagen. Schlagopfer bei Fledermäusen sind häufiger. Diese senden einen Schall aus, bekommen die Rückmeldung "Weg ist frei" und wenn sie sich dann an dieser vermeindlich freuen Stelle befinden kommt das Rotorblatt. Aber auch dies wird in der Weise durch Gutachten berücksichtig. An standorten mit geschützen Vogel oder Fledermaus oder sontigen Tierarten wird es keine Anlagen geben dürfen.

> Windräder erzeugen den Strom zwar umweltfreundlich, aber auch recht > teuer.

Jede regenerative Energiequelle ist teurer als konvetionelle Atom oder Kohleenergie. Die Frage bleibt, ob man nicht lieber etwas mehr zahlt, Energieeinsparrt und bewusster mit dem Luxusgut Strom umgeht oder nicht.

> Windräder nützen bei Flaute gar > nichts. Damit dann nicht das Licht > ausgeht, kann kein einziges > konventionelles Kraftwerk deshalb > abgreissen werden.

Dies ist leider falsch. Richtig ist, dass Windkraftanlagen bei Flaute keinen Strom produzieren. Es muss daher immer ein Energievorrat bestehen bleiben um Löcher zu decken. Dies ist jedoch eine kleinräumige Argumentation. Keine Anlage produziert für einen regionalen Ort sondern speißt in das Stromnetz ein. Durch Überschuss kann Strom in anderer Energieform gespeichert und zu einem späteren Zeitpunkt abgegeben werden. Die klevere Koppelung und Einspeisung / Zwischenspeicherung verschiedener regenerativer Energien ermöglicht es, Energiebedarfsfelder zu decken. Es ist egal, ob ein Atomkraftwerk Nachts Wasser in einen Stausee auf einem Hügel pumpt damit am Tag das Wasserkraftwerk mehr Strom produziert oder ob dies durch Überschussenergien aus regenerativen erledigt wird.

> Windräder nützen primär den > Investoren, die durch die staatliche > Förderung - eigentlich bezahlen wir > das natürlich - eine schöne Rendite > erwirtschaften.

Korrekt, Investoren und Betreiber verdienen an Windkraft (oder an anderen regenerativen Energien). Was ist an Geldverdienen schlecht? Lieber mehrere Investoren oder Betreibergesellschaften zu denen jeder Bürger gehören kann verdienen etwas am Wirtschaftszweig Stromproduktion als die Zentralen Energieversorger mit ihren Millionenschweren Vorständen und Mangeren bei RWE, eOn oder Vattenfall und Co.

> Windräder stehen heute keineswegs nur > an der Küste, wo es viel Wind gibt, > sondern an allen möglichen deutlich > weniger geeigneten Orten.

Standorte sind erst dann ungeeignet, wenn Windräder über eine Laufzeit von 20 Jahren weniger Energie produzieren wie ihre Planung, ihr Bau, ihre Aufstellung, ihre Wartung und ihr Rückbau verschlingen würde. Derzeit sind Standorte mit 6,5 m/s durchschnittlicher Windgeschwindigkeit finanziell wirtschaftlich. Ökonomisch liegt die Grenze bei nur 4,5 m/s (und hier wird nicht von Bodennahem Wind gesprochen sondern von Wind in Gondelhöhe, also 60, 80 oder bis zu 120m über NN. Je höher desto weniger Reibung desto mehr und höhere Windgeschwindigkeiten).

> Die Investoren und die Industrie haben > heute durchgesetzt, dass Gemeinden > gezwungen werden können, Flächen in > bestimmter Mindestgrösse für ihre > Errichtung auszuweisen, auch wenn die > Einwohner zu 100% dagegen sind.

Weil jeder sich beteiligen soll, solidarisch soll jeder für den Strom den er verbrauchen will auch welchen produzieren. Gemeinden die das nicht wollen sollten vom Stromnetz ausgeschlossen werden. Atommüllentlager will auch niemand, dennoch kann sich keiner dagegen wehren. Außerdem verdient die Gemeinde an WIndkraftanlagen durch Nutzungsgebühren des Wegenetzes, evtl durch Verpachtung der Flächen und durch weitere Gebühren. Jeder möchte glatte Straßen, ein Schwimmbad und nen Bäcker im Ort. Nur wenn dann finanzkraft kommt sind viele dagegen weil es eine Veränderung gibt; und Veränderungen mögen nicht viele.

> Gemeinden, die in der Vergangenheit > viel für den Tourismus investiert > haben und davon leben, haben grosse > Problem, weil kein Tourist freiwillig > in einem "Industriepark" Urlaub macht.

Davon abgesehen dass es Studien zu Tourismusregionen und einzlenen Orten gibt, die untersuchten, wie Touristen vor und nach dem Anlagenbau zur Region stehen und die zeigen, dass der Tourismus nicht leidet, davon abgesehen sorgen die erwähnten Gutachten dafür, dass kein Tourismus abgesäbelt wird. Touristen fühlen sich dann durch WIndenergie am Urlaubsort gestört, wenn die ansässige Bevölkerung äußerst negativ sich äußert. Dann ist die Urlaubsstimmung schlecht und Schuld ist die Windkraft und nicht das Gemeckere der Leute.

Ich bin dafür, dass jeder in eine Betreibergesellschaft eintreten muss, dort eine Gebühr in Höhe des verbrauchten Stromes zahlt und direkt an Gewinnen beteiligt wird. Dann hat jeder etwas davon, Strom und das günstiger. Wer dagegen ist muss generell gegen Stromerzeugung sein. Und wer auf seinen kühlschrank, seinen Radiowecker oder seine elektische Zahnbürste verzichten kann... na der soll das tun.

es beschweren sich viele weil die dinger wohl ab und zu etwas laut sein sollen. ich persöhnlich kann es nicht nachvollziehen!

Entweder Du wohnst nicht in der Nähe von so einem Ding oder Du warst noch nicht einmal ganz nah heran gewesen. Teste das einmal aus nächster Nähe und stelle Dir vor, Du hast direkt daneben Dein Haus, Deinen Garten ...

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@HirnClaudia

Niemand hat sein Haus oder Garten direkt daneben da Mindestabstände eingehalten werden müssen die von den Betreibern sogar freiwillig aus ncoh erhöht werden. Nach rund 800m höhrt man nichts mehr, nach den praktizierten 1000 - 1200 m erst recht nicht. Es sind sehr hohe Windgeschwindigkeiten notwendig um eine Geräuschemission in dieser Entfernung zu haben. Dann sind die Umgebundgeräusche wie Blattrascheln der Bäume oder Windpfeifen an Hauskanten lauter als die Anlage. Rechtlich wird das ganze über Schallgutachten abgesichert, die vor einem Anlagenbau unabhängig erstellt werden müssen und nach Bau kontrollliert werden. Anlagen die wirklich laut sind müssen nachgebessert werden ODER werden zurückgebaut.

Egal ob Sicht oder Gehör. Es gibt eine Veränderung in der Lebensumgebung und das ist das Hauptproblem der Menschen. Wenn dich das Ticken eines Weckers stört und du vor dem Einschlafen krampfhaft darauf achtest... tick - tack - tick - tack ... dann wirst du wahnsinnig weil du dich darauf konzentrierst weil du weißt es stört dich. Ohne Voruteile lebt es sich wohl besser; und auch an einen Weckerticken (der lauter als eine Windkraftanlage ist) gewöhnt man sich.

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Auch die Frage konnte ich beantworten: Nein, das geht nicht weil das Licht einfach nicht ausreicht und erklärte ihm dass bei Vollmond nicht mal ein zehntausendstel des Lichts da ist, welches an einem sonnigen Sommertag vorhanden ist.

Und dann kam Sohnemann mit der Frage: "Wenn der Mond jetzt ein richtiger Spiegel wäre, dann würde es doch aber funktionnieren, oder?" Darauf habe ich gesagt, ich vermute es, aber es sei zu aufwändig und würde vor allem noch viele andere Auswirkungen haben auf die Erde. Damit gab er sich erstmal zufrieden.

Nichtsdestotrotz hänge ich nun seit ein paar Tagen den Gedanken nach, was es wohl alles für Auswirkungen hätte wenn der Mond "richtig" spiegeln würde?

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