Was ist davon zu halten, dass in den USA Abtreibungen weiter erschwert werden und das in manchen Staaten weiter forciert wird bis zum gänzlichen Verbot?

11 Antworten

Die Debatte ist zweischneidig, da es ein Problem gibt. Ab wann ist man ein Mensch? Wenn man ein Mensch ist, als Embyro, dann ist die Abtreibung nichts anderes als Mord. So sieht es dort die aktuelle Regierung anscheinend, so wie verschiedene Bevölkerungsgruppen. Dann gibt es die, die sagen, Mensch ist man erst, wenn man geboren ist. 

Solange das Thema nicht genaustens geklärt ist, auch rechtlich und juristisch und zwar Zufriedenheit aller, solange hast du diese Debatte. Und sorry, nur weil ein Paar sich trennt, heißt es ja nicht, das der zukünftige Nachwuchs sterben muss. Das wäre etwas ziemlich hart.

Wenn man die Frage nach " Beginn des Lebens" den Moralisten überlässt darfst du nicht mehr masturbieren.

Es kann hier keine Zufriedenheit aller geben. Es ist abzuwägen zwischen der Freiheit des Individuums (hier der Frau) und den Schutzrechten des Ungeborenenen.

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@Ursusmaritimus

"Wenn man die Frage nach " Beginn des Lebens" den Moralisten überlässt darfst du nicht mehr masturbieren."

Deshalb überlässt man die Frage auch den Biologen; und deren Antwort ist einfach, ein neues Lebewesen beginnt mit der Befruchtung zu existieren.

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@carn122004

...und das Spermium bzw. die Eizelle ist eine halbe Existenz? Die reine Existenz des Lebens bedeutet nicht zwangsläufig Lebensschutzrechte, oder?

Darum mein Ansatz "Beginn des "Lebens" Leben erkennt sich Selbst, es existiert nicht nur.

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@Ursusmaritimus

"...und das Spermium bzw. die Eizelle ist eine halbe Existenz?"

Es handelt sich um keine Lebewesen.

"Die reine Existenz des Lebens bedeutet nicht zwangsläufig Lebensschutzrechte, oder?" 

Kann es schon.

Denn jede Lebewesen ist Mitglied einer Spezies; und wenn man eine Gesellschaft ist, die Rechte rein aufgrund der Spezieszugehörigkeit gegeben sieht, dann langt das, um irgendwelche Rechte zu haben; es nennt sich z.b. MENSCHENrechte und "Mensch" ist nichts weiter als eine Spezies.

"Darum mein Ansatz "Beginn des "Lebens" Leben erkennt sich Selbst, es existiert nicht nur."

"Leben" und "Lebewesen" sind erstmal nur Begriffe der Biologie; also kann man philosophische Erwägungen erstmal außen vorlassen, wenn man einfach nur klären will, ob etwas lebendig bzw. ein Lebewesen ist. Die Philosophie wird dann relevant, wenn man klären will, ob es nun ethisch von Bedeutung ist, dass irgendwas ein Lebewesen ist, oder ob das egal ist.

Und Leben kann ganz hervorragend existieren ohne sich selbst zu erkennen; dass hat es z.b. auf der Erde mehrere hundert Millionen jahre lang gemacht.

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@carn122004

....und nun verbleiben wir beim Knackpunkt.

Wenn wir nun dem werdenden Leben ab Beginn Menschenrechte zugestehen verbleibt Abtreibung als Mord.

....und schon sind wir beim Ziel der Moralisten. Welche dann wenn es richtig schwierig wird (nach der Geburt des Kindes) blitzschnell das Boot verlassen, denn der Lotse hat ja seine Arbeit getan.

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@Ursusmaritimus

"Wenn wir nun dem werdenden Leben ab Beginn Menschenrechte zugestehen verbleibt Abtreibung als Mord."

Wieso?

Als erstes wäre es z.b. wenn die Schwangere durch Medikamenteneinnahme die Nährstoffversorgung zum ungeborenen unterbricht, das Nichtleisten von überlebensnotwendiger Hilfe.

Sowas kann Mord sein, muss es aber nicht.

"....und schon sind wir beim Ziel der Moralisten. Welche dann wenn es richtig schwierig wird (nach der Geburt des Kindes) blitzschnell das Boot verlassen, denn der Lotse hat ja seine Arbeit getan."

Dass es solche in den USA geben mag, kann ja stimmen (einige Republikaner sind für weniger Sozialstaat und Verbot von Abtreibungen; machen sich damit verdächtig, diese Sorte "Moralist" zu sein).

Nur sehe ich keine solchen Moralisten in D; alle denkbaren Befürworter eines Abtreibungsverbots in D sind meines Wissens für Hilfen für Familien, Alleinerziehende bzw. Kinder.

Z.b. nölt die RKK regelmäßig die Politik an, doch mehr für Familien und Kinder zu tun, siehe da:

https://www.domradio.de/themen/bist%C3%BCmer/2017-01-17/sozialbischof-overbeck-prangert-kinder-und-altersarmut

""Leider, denn Kinderarmut weist immer auf Familienarmut hin", so der Beauftragte der Deutschen Bischofskonferenz für soziale Fragen. Ebenso müsse "die auf uns zukommende Altersarmut" dringend debattiert und eine politische Lösung entwickelt werden, unterstrich Overbeck."

Die haben sogar einen der dazu beauftragt ist, in der Richtung zu nörgeln.

Würde mich also echt interessieren, wer denn in D ein solcher "Moralist" ist.

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@carn122004

Also ist deiner Meinung das Übergehen des Selbstbestimmungsrecht der Frau damit gerechtfertigt das irgendwelche Katholiken nörgeln??!! Jap so kann man sich alles schön reden Carn!

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@ninaxx2

"Also ist deiner Meinung das Übergehen des Selbstbestimmungsrecht der Frau damit gerechtfertigt das irgendwelche Katholiken nörgeln??!!"

Nein, nicht unbedingt.

Aber die Behauptung war, dass es "Lebensschützer" gäbe, die Kinder nach der Geburt im Stich lassen.

Für USA, ok, weiß ich wer gemeint ist. Ich wollte nur wissen, ob es solche auch in Deutschland gibt.

Und die RKK war ein Beispiel für "Lebensschützer", die gerade nicht diesem Schema entsprechen.

Verstehst du das?

Irgendwer sagt: "Es gibt A."

Und ich frage nach: "Gibt es A auch in D? Denn ich finde erstmal nur B in D und nicht A, hier Beispiel für B."

Ist das nachvollziehbar, dass da keine Rechtfertigung für irgendwas drinsteckt, sondern einfach nur die Frage nach Existenz oder Nichtexistenz solcher "Lebensschützer" in D; einfach ob es die gibt.

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Nichts ist davon zu halten. Aber die USA sind seit jeher ein eher prüdes LAnd, auch wenn die übersexualisierten Filme mit den Ballonmöpsen was anderes ansagen. Es gibt viele (auch christliche) Fundamentalisten jeder Glaubensrichtung, die meinen, über den Körper von Frauen bestimmen zu können. Sowohl, was die "Benutzung"- siehe Trump mit seinen einschlägigen Aussagen - als auch den Umgang mit Schwangerschaften, Körperlöichen Besonderheiten etc. betrifft. Statt Aufklärungsunterricht gibt es obskure "ich bewahre mich für meinen Ehemann" Rituale, die Zahl der Schweqangerschaften von Jugendlichen ist dadurch höher als in anderen, aufgeklärteren Gegenden.

  • Na ja, in den USA ist Abteibung schon seit je her stark umstritten und die christlich-fundamentalen Gruppen raufen mit den liberal-progressiven Gruppen um das Abtreibungsrecht. 
  • Dass unter den Republikanern das Abtreibungsrecht eher verschärft wird, ist schon immer so gewesen. Trump ist im übrigen eigentlich kein Abtreibungsgegner, muss aber die entsprechenden Zugeständnisse an seine republikanische Wählerschaft machen.
  • Ich stimme dir zu, dass es traurig ist, im 21. Jahrhundert aus religiösen Gründen gegen Abtreibung zu sein und dies für alle erzwingen zu wollen. Wer aus religiösen Gründen nicht abtreiben will, kann es ja sein lassen. Aber warm muss er das Verbot für Nichtgläubige einfordern?

"Ich stimme dir zu, dass es traurig ist, im 21. Jahrhundert aus
religiösen Gründen gegen Abtreibung zu sein und dies für alle erzwingen zu wollen."

Man sollte zumindest zur Kenntnis nehmen, dass als offizieller Grund, das vermeintliche Schmerzempfinden von ungeborenen ab 20. SSW angegeben wird ( Pain-Capable Unborn Child Protection Act).

Warum man vermeint, dass dieser Grund unzurichend oder falsch sei, kann man ja dann immr noch sagen.

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@carn122004

Die überwältigende Mehrheit der Abtreibungsgegner, inklusiver deiner Person, ist gegen jegliche Abtreibungen und nicht nur gegen extrem Spätabtreibungen. Also bleib mal anständig und fair beim Argumentieren.

Du bist auch gegen die in Deutschland gültige 12-Wochen-Frist, oder? Na, also!

Und bis zur Deutschen Frist ist Schmerzempfinden sicher ausgeschlossen.

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@Kajjo

Thema war aber ein konkretes Gesetz, dass die Frist auf 20.SSW setzen würde und als Grund Schmerzempfinden ungeborener nennt; selbst wenn noch andere Motive dazugehören oder eigentlich ein viel weitergehendes Verbot gewünscht wäre, gehört es zur Fairniss, diesen Grund zu erwähnen.

(Denn ich persönlich übrigens für ziemlich naja halte, weil bei 20. SSW ist mgl. noch nichts mit Schmerzempfinden.)


"Du bist auch gegen die in Deutschland gültige 12-Wochen-Frist, oder?"

Selbst wenn ich den Einfluss dazu hätte, würde ich vermutlich die momentanen gesetzlichen Regelungen bezüglich der 12-Wochen-Frist so belassen.

Denn gegen jede Abtreibung zu sein bedeutet nicht zwingend immer für ein durchgehendes strafbewehrtes Verbot zu sein.


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@Kajjo

Aber nur, weil du nicht so sehr auf Frauen stehst.

Ich habe nicht gesagt, dass der Staat unbedingt Männern, die aus Habgier auf den Tod ihrer eigenen ungeborenen unschuldigen und wehrlosen Kindes drängen, zwangsläufig mit Milde begegnen muss.

Und um sowas kann sich der Staat kümmern ganz ohne irgendeine der momentanen den Zugang von Frauen zur Abtreibung betreffenden Regelungen irgendwie abzuändern.

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(Entschuldigung, dass der Text so lang geworden ist)

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