Was ist dass für ein Rechtsgeschäft?

... komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Es gab einen Vertrag. Einen mündlichen; und der ist genauso gültig wie ein schriftlicher. Aber es war ein einseitiger weil du, wie du bereits gesagt hast, nicht zugestimmt hast.

Die wichtigste Voraussetzung für einen gültigen Vertrag fehlt also, nämlich dass ihr keine "zwei übereinstimmende Willenserklärungen, in Zeit und Inhalt" habt.
Ich würde die Antwort zählen lassen, aber eine Anmerkung hinterlassen :P

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Hessenlover
10.05.2016, 18:43

Und noch ein Hobbyjurist auf gf.net :D

0

Auch heute schließen die Menschen noch unzählige
sogenannte mündliche Verträge ab. Solche Zusagen sind häufig
unproblematisch - allerdings reichen die flüchtigen Vereinbarungen für
manche Geschäfte nicht aus.

Grundsätzlich sind alle Rechtsgeschäfte laut Bürgerlichem Gesetzbuch formfrei: Sie können also auch per Handschlag, mündlich oder durch schlüssiges Handeln besiegelt werden. Ein Beispiel: „Wenn ich beim Bäcker meine Brötchen kaufe, dann gilt da natürlich nur das Wort“, sagt Joachim Geburtig, Jurist bei der Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern in Güstrow. Bei solchen Geschäften des täglichen Lebens sei es völlig unproblematisch, sich formlos zu einigen.

Allerdings bergen Verträge per Handschlag auch Risiken - zum Beispiel wenn etwas zu beweisen gibt. Ein schriftlicher Vertrag garantiert beiden
Vertragspartnern Rechtssicherheit. Denn kommt es zum Streit, steht oft
Wort gegen Wort. Hilfreich ist es, bei mündlichen Abschlüssen einen
neutralen und glaubwürdigen Zeugen hinzuzuziehen.

aus http://www.fr-online.de/recht/-abschliessen-muendlich-vertraege-vertrag-schriftlich-gueltig,21157310,23244354.html

Kurz gefasst:Vertrag ist Vertrag.

Jedoch ist der Fall hier etwas schwieriger, da nicht  auf das Vorhandensein der Willenserklärung des Schülers eingegangen wird.

Rein vom Logischen her, würde aber natürlich jeder Schüler sofort zustimmen.

Da in dem von dir beschriebenen Szenario jedoch die 2. Willenserklärung nicht erwähnt wird, ist sie höchstwahrscheinlich als nicht vorhanden anzusehen und der Vertrag somit nichtig.

Ist aber Auslegungssache...

Viele Grüße
yunatidusauron

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Du hast Recht damit, dass dieses Rechtsgeschäft nichtig ist.

Allerdings aus einem anderen Grund.

§ 118 BGB - der Mangel an Ernsthaftigkeit (auch Scherzgeschäft genannt)

Eine nicht ernstlich gemeinte Willenserklärung, die in der Erwartung abgegeben wird, der Mangel der Ernstlichkeit werde nicht verkannt werden, ist nichtig.

... und darüber, dass niemand einen Besen isst .. naja .. dem ist nichts hinzuzufügen ;)

Ich hoffe geholfen zu haben

Vendale

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hi, 

also für mich wäre das ein mündlicher Vertrag, auch wenn es sich ja bei diesem Beispiel um eine Redewendung handelt

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?