Was ist das schwierige an einem studium?

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5 Antworten

Im Studium ist alles nicht einfach, aber der meiste Druck entsteht meiner Erfahrung nach durch Leistungsnachweise während des Semesters. Es gibt nämlich nicht nur Module, die als Prüfung am Ende eine Klausur haben, sondern es gibt häufig auch Module mit laufenden semesterbegleitenden Leistungsnachweisen (also quasi "Hausaufgaben"), oftmals auch in Kombination mit einer Klausur am Ende (das dürfte die häufigste Modulform sein), sowie Seminare, in denen Du ein Thema eigenständig, aber unter Anleitung/Betreuung eines Dozenten, bearbeiten und in der Regel einen Vortrag/Referat anfertigen und abhalten, sowie am Ende eine schriftliche Ausarbeitung einreichen musst.

Durch die ständige Belastung, auch während des Semesters, kann ein ziemlicher Termindruck entstehen. Wenn z. B. während eines Seminars der Dozent in jeder Woche einen bestimmten Fortschritt sehen möchte, wird das in der Regel sehr viel mehr stressen, als wenn ich lediglich am Ende auf eine Klausur vorbereitet sein muss, mir bis dahin aber meine Zeit frei einteilen kann. Wenn z. B. ein anderes Modul plötzlich mehr Aufwand erfordert oder mir andere Termine dazwischen kommen, kann es sein, dass es vielleicht einmal eine Woche gibt, in der ich keinen oder kaum Fortschritt vorweisen kann und dann ist der Erfolg in dem jeweiligen Seminar evtl. unmittelbar gefährdet. Zudem macht mir persönlich kontinuierliche (andauernde) Belastung sehr viel mehr zu schaffen, als wenn ich gegen Ende des Semesters einmal einen "Sprint" hinlegen muss.

Die Abschlussarbeit selbst ist meist sogar relativ "entspannt", weil Dir dafür auch genügend Zeit eingeräumt wird. In der Regel findet dort auch eine regelmäßige Betreuung statt, bei der es aber meist wenig strikte Vorgaben gibt. Der einzig wirklich bindende Termin ist dann häufig der Abgabetermin, wobei der Bearbeitungszeitraum je nach betreuendem Dozent/Professor durchaus auch sehr großzügig ausfallen kann. Wichtig ist, dass Dir das Thema zusagt und dass es in der vorgesehenen Zeit bearbeitet werden kann. Wenn das gegeben ist, sollte eigentlich nicht zu viel schiefgehen.

Die Endnote eines jeden Moduls entspricht meist der Klausurnote, oder bei Seminaren wird sie eben durch Bewertung von Vortrag und Ausarbeitung gebildet. Die Gesamtnote Deines Abschlusses wird in der Regel gebildet, indem man jede Modulnote mit der Anzahl der Leistungspunkte multipliziert, diese Werte aufaddiert und anschließend die Gesamtsumme durch die Gesamtzahl der Leistungspunkte in diesem Studiengang dividiert. Die Leistungspunkte gewichten also, wie stark ein Modul in die Endnote des Studiums eingeht.

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Prüfungen werden meist einmal am Ende des Semesters geschrieben über den Stoff des Semesters.

Manchmal braucht man eine Zulassung zur Prüfung. Auch einfach nur schein genannt. Diese erhält man meist durch aufgaben während des Semesters.

Was schwierig ist wird für jeden Studenten was anderes sein.

Wie genau sich die bachelor Endnote errechnet weiss ich nicht. Aber die für die Studienfächer sind üblicherweise gleich der prüfungs note.

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Das schwierigste ist das durchhalten und vor allem das man aus eigenem Antrieb viel lernen muss. Man muss fleißig sein. Schwer sind auch die Fächer in denen man nich so gut ist, jeder hat son paar Vorlesungen/Seminare die schwerer fallen.  Jede FH bzw. Uni hat ihre eigenen Richtlinien was wie viel zählt zur Endnote (Prüfungsordnung).

Wie schlimm die Abschlussarbeit wird hängt davon ab, wo man sie macht und welches Thema man sich aussucht. Meine Erfahrung ist sucht man was was man super spannend findet, ist die Abschlussarbeit eher nicht so schlimm da man sich ja in der Zeit auch ma intensiv nur mit einem Thema auseinander setzen muss und nicht wie sonst mit X Prüfungen in X Fächern.

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Wenn man sich wirklich für das wissenschaftliche Arbeiten interessiert, ist ein Studium eigentlich nicht schwierig. Allerdings sind viele Studenten mit Hausarbeiten überfordert, das liegt aber daran, dass sie zu faul sind, sich mit den theoretischen Grundlagen auseinanderzusetzen. Ein paar Internetquellen zusammenfassen ist kein wissenschaftliches Arbeiten! Bei den Bachelorstudiengängen fließen auch die Noten von den Prüfungen der einzelnen Seminare mit ein. Da die Studiengänge sich je nach Uni/FH unterscheiden können, solltest du dich direkt bei deinber Wunsch-FH erkundigen, wie viele Klausuren/Hausarbeiten pro Semester ungefähr anfallen.

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Das Schwierige ist, dass bei vielen Studenten die Voraussetzungen fehlen: Begeisterung für das Fach, intrinsische Motivation, Intelligenz, Frustrationstoleranz, Fleiß und die Fähigkeit zum selbständigen Arbeiten.

Die Abbrecherquoten im Bachelorstudium liegen bei 40 %. 

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