Was ist das schlimme an Nikotin

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Nikotin ist in reinform tödlich.....

Aus dem Wikipediabeitrag:

Trotz der in hoher Dosierung toxischen Wirkung zeigt Nikotin, auch über viele Jahre in niedrigen Dosen genommen, nur geringe chronische Schädigungen des Organismus.

Es ist halt ein Nervengift, welches wie Koffein zu den Alkaloiden gehört und auch in geringen Mengen in Kartoffeln und Tomaten vorkommt....

Das Nikotin macht die Arbeit von Muskeln viel weniger effektiv als bei den Menschen, welche keinen solchen zu sich nehmen. Außerdem beeinflusst es auf einer negativen Art und Weise das zentrale Nervensystem, welche alle wesentlichen Funktionen des Körpers, kontrolliert, darunter auch das Atmen! Kein gutes Atmen – keine Gesundheit!

Sehr ähnlich zu den anderen Simulanten, wie etwa das Alkohol, erweckt es den Eindruck, dass es die Körperfunktionen fördert, doch dies ist nicht der Fall. Man verspürt Entspannung und Freude, die aber absolut illusorisch sind und während Sie glauben, sich besser zu füllen, wird Ihr Organismus eigentlich vergiftet. Für diejenigen, die es vielleicht nicht genau wissen, wie dies alles genau funktioniert, werde ich hier die folgende Erklärung anfügen. Erstens muss man wissen, wie genau die Nervenzellen funktionieren. Wenn wir zum Beispiel unser Arm erheben, versendet das Gehirn einen kleinen elektrischen Impuls durch die tausenden von Neuronen, welche in dem menschlichen Hirn existieren, bis dieses endlich an den Muskeln des Körpers ankommt. Wenn der Impuls das Endziel erreicht , wird ein spezielles chemisches Stoff produziert, welches sich Neurotransmitoren nennt. Das Nikotin mischt sich in dieses Prozess ein und beeinträchtigt es! Es blockiert die echten Neurotransmittoren, doch seine eigenen Molekülen haben eine Formel, welche diesen sehr ähnlich ist. Sie sind dabei in der Lage, sich sehr schnell nach Vorne zu bewegen und die Endzellen zu erreichen. Letztendlich werden Sie sich in das Prozess einmischen, Ihr Organismus so zu sagen durch falsche, mit den echten leicht zu verwechselnden Signalen irritieren und sicherlich wird man dann letztendlich der Endrezeptor nur die Hälfte von der Information bekommen.

Quelle Wikipedia Blog20 Gesundheit.de

du hast einen entscheidenden punkt bei nikotin vergessen - das ist die toxizität. der körper baut es zwar mit allen mitteln ab, aber mal zum vergleich:

wenn du 20 zigaretten am tag rauchst und das 5 tage am stück, hast du eine so hohe menge nikotin aufgenommen, dass sie tödlich wäre.

aluminium tötet dich auch erst in großen mengen über lange zeit, führt dann aber zu hirnschäden und anderen dingen. wenn dein energieumsatz hochginge und du dadurch gut aufs klo könntest, würdest du deswegen jetzt jeden morgen alufolie kauen?

außerdem verengt nikotin die gefäße und führt damit zu bluthochdruck und kann beim verschluss eines gefäßes bis zum absterben von körperteilen führen.

Nikotin verengt nicht die Gefäße.....das sind die ganzen anderen Verbrennungsprodukte aus der Zigarette...(rund5-7000, davon bis zu 70 Krebserregend)

Nikotin macht am Blutkreislauf gar nix....

wenn du 20 zigaretten am tag rauchst und das 5 tage am stück, hast du eine so hohe menge nikotin aufgenommen, dass sie tödlich wäre.

Naja, der Vergleich hinkt ein wenig, da Nikotin recht schnell abgebaut wird....

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Wirkung von Nikotin auf Synapsen.

Hey, ich schreibe nächste Woche eine Bioklausur aber mir ist da etwas nicht ganz so klar. Also im Internet stand:

"Nikotin bewirkt kein "höheres" Aktionspotential. Das AP hat in der Regel immer die gleiche Amplitude. Niedrige Mengen an Nikotin wirken auf den Körper anregend. Nikotin setzt sich an den Synapsen an die Acetylcholin-Rezeptoren und öffnet damit die Ionenkanäle. Im Gegensatz zu Acetylcholin wird das Nikotin im synaptischen Spalt nicht abgebaut und ist deshalb in der Lage nacheinander immer wieder die Ionenkanäle zu öffnen. Das erhöht jedoch nicht die Höhe der Amplitude des Aktionspotential, jedoch resultiert daraus eine höhere Frequenz, mit der Aktionspotentiale ausgelöst werden. Normalerweise bewirkt Nikotin, dass keine fortleitenden Aktionspotentiale in erregenden Synapsen ausgebildet werden. Kommt Nikotin in geringen Konzentrationen vor, befindet sich ebenfalls Acetylcholin im synaptischen Spalt, was Aktionspotentiale auslöst. Bei einer hohen Konzentration an Nikotin im synaptischen Spalt, verdrängt es die Acetylcholin-Moleküle und öffnet die Ionenkanäle. Jedoch werden damit keine fortleitenden Aktionspotentaile ausgelöst, da kein Acetylcholin vorhanden ist."

-> was mir aber jetzt nicht klar ist: Wenn sich Nikotin, genau wie das Acetylcholin, an die Rezeptoren setzt, öffenen die sich ja und das NA+ strömt in die Zelle. Aber bei einem hohen Nikotingehalt, müssten sich ja immer wieder immer mehr Zellen öffnen (da das Nikotin ja nícht wie das ACh gespalten wird) und immer mehr NA+ Ionen würde in die Zelle strömen. Dadurch würde das Neuron doch ununterbrochen feuern und es müsste zu Übererregung und Krämpfen kommen. So hätte ich das jetzt gedacht.

Was meint ihr? Freue mich auf eure Antworten glg bejj

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