Was ist das Problem mit Bayern?

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7 Antworten

Warum wird auf den Bayern vom Rest der Deutschen herumgehackt.

Das geschieht nicht. In der Kritik stehen nicht die Bayern, sondern der bayerische Ministerpräsident, einige seiner Kabinettsmitglieder und der CSU-Generalsekretär.

Was haben sie falsch gemacht?

Diese Leute entblöden sich nicht, ohne Not und aus Eigennutz im Hinblick auf die nächste bayerische Landtagswahl (Angst vor der AfD) die Bundesregierung öffentlich zu demontieren. Damit schaden sie Deutschland!

MfG

Arnold

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Sie haben einen absoluten Horst zum Ministerpräsidenten gewählt.

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Eine Frage, die man mit ein paar Worten schlecht beantworten kann.

Ich persönlich werfe den Bayern z.B. fehlenden Tiefgang vor.

Wie ist es nur möglich vor sich hin zu leben und nicht über sich selber nachzudenken?

Wieso kennen Bayern ihre Geschichte und Kultur nicht, sind aber gleichzeitig so stolz wie da Gickerl auf'm Misthaufen?

Als homo sapiens unterscheide ich mich doch vom Viech dadurch, dass i nachdenga ko. Habt's ihr scho an Bayern kennt, der wo nachdengt, i sejba kenn' nua a weng'.

Nachgedacht wird nur darüber, wo es was billiger zum Kaufen gibt, wo man sparen kann, wo's was gratis gibt, Autos, Fuassboi, Fressn, Sex, Wellness, Hobby, Promibettgeschichten ("Miedernews"), Videospiele, Urlaub (mit anderen Worten - der Bayer als Instinktwesen).

Wehe, wenn dann einer wie ich daherkimt, und fragen stellt, nach am letzten Bayernkini (Ja wer war denn des glei?, Des derfans mi ned frogn, i moanad, da Ludwig, aber welchana, na woass i ned...) oder nach überregional bekannt gewordenen bayerischen Literaten, Komponisten, Atomphysikern (ja, auch solche kommen aus Bayern!)

Warum seid ihr nur so ungebildet? Warum tut ihr alle so, als ob Bildung wehtäte? Weil enkana Nachbar aa ned mehr woaß und ihr keine Cleverles sein wollt, weil Streber nicht gemocht werden?

Das wäre mein zweiter Kritikpunkt an den Bayern: Ihr stellts nix in Frage.

Des ist halt so, des war immer so, da kenna mir nix dran ändern. Einmal CSU, immer CSU, heut' Bier, morgen Bier, das gewohnte ist das Beste, Experimente mengan mia ned. Selba was verändern, na, i geh ned nach draußen, profilier mi ned (engagiere mich nicht), des solln die andern mocha...

Und der bayerische Konformismus, Kritikpunkt drei.

Immer schön den Konsens wahren, nur nicht die allgemeine Harmonie durch unpopuläre oder gar kontroverse Äußerungen stören, Streit (intellektuelle Auseinandersetzungen) vermeiden, möglichst rasch immer in den Kanon "Es ist alles gut, wie es ist" einstimmen, Individualität im Kleinen (I sammel oide Bujdogs) wahren, im Großen hingegen mit den andern stets übereinstimmen ("geh, mia Bayern san doch ned schlechta ois wia die andern Deitschen, - na, freili ned, mia san sogar bessa oi wia de!").

Es gabat noch mehr, aber das führte hia zu weit.

Wer jetzt argumentierat, aber das, was du da sagst trifft doch auch auf Ostfriesen, Südsachsen, Oberpommeraner, Untersaarländer, Nordholsteiner und ander Pfälzer zu und ist doch keine bayerische Besonderheit! - Dem kann ich nur sagen, was kennst du schlecht deine Gschicht und die der andern Deitschn!

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ich liebe  bayern weil da die die meisten leute  sehr direkt sind und nicht lange um etwas herumreden - das kann eben nicht jeder ab !!!

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Sie haben Erfolg und das ruft Neid und Missgunst hervor. Das ist das Problem.

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Kommentar von Sachsenbruch
16.09.2016, 14:44

Wobei es diese Bayern ja besonders sympathisch macht - so, von außen betrachtet - dass sie, auf diesem vermeintlichen Verdienst herumreitend, sich selbst so deutlich absondern, dass man am liebsten entgegenkommend Grenzpfosten errichten möchte. :)

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Des is da Neid, weis bei uns so schee is :)

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Bayern war mal recht arm. Es wurde unterstützt (Länderfinanzausgleich usw.). Es kam dann recht viel Industrie (München, etc) und es ging aufwärts.

Jetzt wo Bayern sehr gut da steht, würden sie den LFA am liebsten kippen.

Der FC und die "mia san mia Sache" macht die Lage auch nicht besser ;)

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