Was ist das Prinzip der Oberflächenvergrößerung anhand der Kleinheit von Bakterien?

2 Antworten

Folgende Vorstellung hilft dir weiter:

Ein Würfel mit dem Volumen von 1 m3 hat eine Oberfläche von 6 m2.

Zerschneidet man diesen Würfel in Würfel der Kantenlänge 1dm, so gibt das 1000 Würfel, insgesamt haben diese 1000 Würfel eine Oberfläche von 6000dm2 = 60m2.

Zerschneidet man diese Würfel weiter, so gibt das 1000.000 Würfel mit der Kantenlänge von 1cm, die Gesamtoberfläche beträgt 1 Mio cm2 = 600m2.

Du kannst die Würfel weiter zerteilen, bis du auf die Größe von Bakterien kommst.

In der Summe wird durch die Kleinheit der Einzelbestandteile also eine sehr große Oberfläche erreicht.  So beträgt die Oberfläche aller roten Blutkörperchen des Menschen 3000m2.

Hier noch einmal zum Nachlesen mit einer Erklärung zum Oberfläche/Volumen Verhältnis:

http://www.reiter1.com/MitEinfachenWorten/AzuV/AzuV_02.html

Es geht hier wohl um das Verhältnis von Oberfläche zu Volumen.

Bakterien können nur über ihre Oberfläche Stoffe mit der Umgebung austauschen, verbrauchen aber Baumaterialien, Energie etc. proportional zum Volumen.

(Das gilt übrigens genauso für den menschlichen Körper. Wir haben das Problem anders gelöst: Lungenbläschen, Kapillaren der Blutbahn.)

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