Was ist das Politische Problem bei Fridays for Future?

8 Antworten

Das Problem ist, das kein Schüler demonstrieren müsste, wenn das Volk (wie in einer Demokratie eigentlich vorgesehen!) wirklich durch Wahlen Macht ausüben könnte. Leider haben eine handvoll Lobbyisten und Berater unsere Politiker-Darsteller völlig "an den Eiern"!!!

Den reichsten 10 % gehört soviel wie den ärmeren 66% in Deutschland!

Das dann die Wirtschaft und Industrie mit Unterstützung der Regierung (die ja von Ihnen mit gesteuert werden) aufs Klima sch*** kann ist klar.

Sich dann darüber aufzuregen, das die DIE ES IN ZUKUNFT AUSBADEN MÜSSEN gerne ändern würden und dafür demonstrieren, ist eigentlich mehr wie schizophren!

Das Klimaproblem, hauptsächlich ausgelöst von den Kyoto-Verweigerern USA und Japan sowie China, ist durch den beinahe unkontrollierten Ausstoß von CO2 und Stickstoff in die Atmosphäre verursacht worden. Auch hierzulande gibt es dafür eine typische Lobbyisten-Lösung die das Problem nur verschleiert aber nicht löst:

https://www.youtube.com/watch?v=2KkSKB-cG6o

Das Problem mit dem Schulschwänzer ist mehr ein rechtliches. Die doppelzüngigen Herren Politiker möchten gern die Schulpflicht durchdrücken, würde jedoch außerhalb der Schulzeit demonstriert wäre es kein echter Protest!

Nicht böse sein, aber der Beitrag ist für mich faktisch irgendwo zwischen Grimm und fakenews - oder man könnte sagen, dass in der Kürze die Fakten abhanden gekommen sind. Das nur gedacht in Bezug auf den FS und die Frage selbst.

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@oklein

wo sollen da fake news sein?

6000 Lobbyisten arbeiten in Berlin. das bedeutet theoretisch das auf jeden abgeordneten ca. 9 Lobbyisten kommen. Dazu noch die "Berater"-Honorare bei denen unser Reichsverteidigungs... äh Innenminister alleiniger Spitzenreiter ist!

https://geopolitiker.files.wordpress.com/2019/03/bildschirmfoto-vom-2019-03-05-16-23-13.png

wie und auf welch wundersame weise soll da noch "unabhängige Politik" gemacht werden können "im Namen des Volkes"??? Es wird nur noch Politik für die Wirtschaft gemacht und der Bürger wie eine Milchkuh gemolken was die Euter hergeben. Die Schere zwischen Arm und Reich ist so groß wie nie zuvor!

Und wenn nix mehr geht, droht Harz4 mit einem Leben an der Grenze zur Armut!

Aber zurück zum Klima. Den Klimawandel jetzt noch zu leugnen schaffen außer Trump nur noch ganz wenige! Auch in Europa ist mit dem "Emissionshandel" eher eine Schlupflochregelung oder eine Art "Ablass-Handel" entstanden, die das Problem (Schadstoff/CO2-Ausstoss) nur umgeht aber nicht löst! Dagegen und dafür das endlich mehr passieren muss um das Klima zu schützen protestieren die Schüler.

Da dieser Protest auffallen soll, machen die das WÄHREND der Unterrichtszeit. Aber mal ehrlich: Hätten die Leipziger Montagsdemos vor ´89 was genutzt wenn die nachts um 3 an der Ostsee entlang gewandert wären mit ihren Parolen? Wohl eher nicht. Protest gegen die Obrigkeit muss dahin wo´s wehtut.

Klar verstösst man damit eigentlich gegen geltendes Recht (Schulpflicht, etc.) aber es geht ja auch um die Zukunft eben genau dieser Schüler und ihrer nachkommenden Generation. Das das weder den Politikern, noch den (Helikopter)Eltern gefällt und noch weniger den Schulleitern und Lehrern ist logisch!

Aber ich muss ehrlich sagen, ich bewundere den Mut und hätte nie gedacht das Teile der "Smomby" Generation so viel Widerstandskraft und Zusammenhalt an den Tag legen! Respekt!

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@McDuffee

ich bin in der Sache schon bei Dir. Beachte meinen letzten Satz: "Das nur gedacht in Bezug auf den FS und die Frage selbst".

Zum rechtlichen Hintergrund siehe mein Kommentar.

Zum Klimawandel kann niemand behaupten, er wäre alleine durch Menschen gemacht. Wenn es so wäre, wäre der Planet noch ein Klumpen Magma und es hätte keine mehrfachen Eiszeiten gegeben und auch keine Polwechsel. Auch hier mein Kommentar, dass "der Mensch" das Ganze nur beschleunigt.

und auch das nichmals unter "Das nur gedacht in Bezug auf den FS und die Frage selbst"

Meine Erfahrung (und ich bin aktiv in der Politik) ist aber, dass die Demos an sich gut sind, aber der Effekt / das Engagement besser im politischen System einzubringen wäre, z.B. über die Jugendorganisationen der Parteien.

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@oklein

Demos an sich sind wahrscheinlich wirklich gut. Aber die Wirksamkeit hierzulande lässt in den letzten Jahren sehr zu wünschen übrig (S21 - über 10 Jahre Widerstand per Demos und Kundgebungen) deshalb fragt man sich wie man überhaupt noch Widerstand leisten soll, wenn die "legalen" Wege zu oft verpuffen! Deshalb ist der Protest der Schüler eine richtig tolle Idee! Nur das Schulgesetz...

... was die Politik im Allgemeinen angeht, hab ich die RAF noch nie so vermisst wie heute!

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@McDuffee

S21 ist ein schlechtes Beispiel, denn es gab eine demokratische Abstimmung und die muss eben auch der Unterlegene akzeptieren.

und die RAF war ein kleiner Haufen verblendeter Idealisten, die ihre eigenen Konzepte nicht verstanden haben und deswegen zu Gewalt griffen.

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Also ein Thema mit 4 Stufen.

1a. Klima aus Sicht der Schüler/Studenten und 1b. Schule schwänzen aus Sicht der Schüler/Studenten

2a und 2b: das Gleiche jeweils aus Sicht der Politik

1a. ist einfach: Die jungen Demonstranten sehen die Veränderung des Klimas in den letzten Jahren - allerdings weniger aus eigener Erfahrung (zu jung für längere Betrachtung) sondern auf Basis von Datenaufzeichnungen und den Publikationen dazu. Wenn man der prognostizierten Entwicklung glaubt, dann wird sich die Erde negativ verwandeln und es wird Auswirkungen auf das zukünftige Leben haben, sei es durch Hitze (Ernteausfälle, Wasserknappheit, usw.) oder Starkregenereignisse/Stürme (Ernteausfälle, Überschwemmungen, Ansteigen des Meeresspiegels, Schäden an Häusern und Infra, usw.). Hier sollen Maßnahmen getroffen werden, um dem gegenzusteuern. => allerdings sollten sich die Demonstranten - in der Masse - mehr in der Sache informieren, denn der Klimawandel selbst ist ein natürlicher Prozess. Es geht hier um eine Beschleunigung durch den Menschen. => interessanterweise werden andere Aspekte wie die Verschmutzung der Meere nicht so propagiert bei den Demos.

1b. Auf Wiki muss man mal einfach etwas nach unten scrollen, um die rechtliche Betrachtung des Schulausfalls zu lesen. Das ist deutlich differenzierter und interessanter als manche Kommentare hier und man kann ruhig auch mal den Quellenverweisen folgen.

2a. Kein Politiker kann guten Gewissens öffentlich gegen die Demonstrationen sein. Allerdings wird ein realer Einfluss sicher nicht durch die Demos folgen sondern eher durch Einfluss auf die Parteien im Inneren - auch durch deren Jugendorganisationen. Letztendlich ist das Thema Klimaschutz eigentlich nicht das Ziel sondern wie der Weg dahin realistisch umgesetzt werden kann. Der oft bei den Demos vorgebrachte Kohleausstieg bedeutet ja auch, dass direkte und indirekte Arbeitsplätze wegfallen. Was ist mit den Schülern dieser Regionen, wenn die Eltern arbeitslos werden oder die Schulen mangels Steuereinkünften schließen müssen? Alles hat also mind. 2 Seiten der Betrachtung. Und das ist auch der Job der Politiker.

2b. Hier möchte ich - damit es nicht zu lange wird - auch auf 1b verweisen. Stelle Dir aber nur vor, dass Du Politiker bist und der jugendliche Nachwuchs später auch auf dem Arbeitsmarkt erfolgreich sein soll. Wochenlang Unterricht ausfallen zu lassen hinterlässt nun einmal unstrittig eine Lücke.

Ufff. Jetzt nimm meinen Text, betrachte ihn auch einmal von "der anderen Seite" und bilde Dir vor allem eine eigene Meinung. Wenn Du nur andere wiedergibst, wäre das ein schwacher Vortrag.

Ich schätze sie meint du sollst sagen was dafür spricht und was dagegen solche Aktionen gut zu finden? Die einen sagen hauptsächlich eben es ist gut das Kinder mal Erwachsenen zeigen was ihnen wichtig ist. Die anderen sagen hauptsächlich das es unvernünftig ist auf die Art und Weise darauf aufmerksam zu machen und das es sie nicht wirklich interessiert sondern sie nur schwänzen wollen. Zu diesem Thema kann man doch einfach die Medien (Zeitungen, Nachrichten sogar Youtuber reden darüber) durchsuchen, auch Kommentare von Politikern sind dazu dort zu finden.

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