Was ist das philosophische Menschenbild und wie definiert man es?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich stimme dir vollkommen zu.

Wenn du allerdings trotzdem die komische Ansicht deiner Lehrerin zufrieden stellen möchtest könntest du ja 1.:

Sie einfach morgen fragen wie du das anstelle sollst, also auf welche Quellen du dich beziehen sollst, da du ja aus deiner Meinung herraus keine nähere Definition geben kannst.

Oder, womit sie wahrscheinlich mehr zufrieden ist ^^
Schon bestehende Definitionen von bekannten Persönlichkeiten herraussuchen. Leute wie Nietzsche (ich weiß nicht ob der sich als Philosoph bezeichnet, aber egal) z.B. haben bestimmt mal etwas zum Sinn des menschlichen Lebens gesagt.

Also mein Rat: googel einfach ein paar bekannte Philosophen oder Geistliche, vielleicht auch Stars oder sonst wen, schreib deren Definition raus, deine noch dazu
Und wenn du dir noch mehr Mühe machen willst vielleicht noch ein Fazit der Gemeinsamkeiten der meisten Definition.

"Das" philosophische Menschenbild gibt es nicht. Es gibt zahlreiche ganz unterschiedliche. Jede Richtung der Philosophie hat ein eigenes MB. 

Da wären z. B. allein in der Antike das vorsokratische, das platonische, das aristotelische, das kynische, das stoische, das epikuräische Menschenbild. 

Dann  das MB der Scholastik, des Humanismus, das cartesianische, das der Materialisten in der Aufklärung, das kantische, marxistische, nietzscheanische und das existanzialistische MB. 

Daneben noch viele weitere. 

Eure Lehrerin hat recht. Ihr müsst euch für eines entscheiden, sonst wird das beliebig und oberflächlich. 

Zu allem eine Meinung haben?

Hallo Leute,

ich habe manchmal große Probleme damit, mir eine eigene Meinung zu einem Thema zu bilden (und v.a. diese dann offen kundzutun) im Sozialkundeunterricht bspw.

Ich habe Angst davor, mich auf ein Statement festzulegen und fühle mich nie bereit dazu, mich zu einem Fragestellung zu äußern, weil ich immer das Gefühl habe, dass ich noch gar nicht genug über das jeweilige Thema weiß.

Ich bewundere Menschen, die sich zu jedem möglichen Sachverhalt spontan eine Meinung bilden können. Ich höre mir gerne viele verschiedene Meinungen an und denke darüber nach und wäge dann für mich ab, welche Argumente ich gut finde und welche mich eher nicht überzeugen. Aber am Ende komme ich nie auf ein Resultat und bin mir immer unsicher.

Und wenn mich dann jemand nach meiner Meinung fragt, bekomme ich Panik, weil das was ich sage sich in 3 Minuten auch schon wieder ändern könnte. Außerdem weiß ich auch immer nicht worauf ich mich beziehen soll oder wie ich das was ich sage belegen soll.

Nur mal so als ein umstrittenes Beispiel: Ernährungsweisen und ihre Bewertung. Wenn ich mir ein Video anschaue von jemandem , der mir erzählen möchte, dass Menschen keine Fleischfresser sind, sondern Pflanzenfresser und dann Argumente anbringt die halbwegs schlüssig sind, dann überzeugt derjenige mich, Wenn ich mir dann aber auf der anderen Seite ein Video von jemandem anschaue, der mir andererseits erklären möchte, Menschen seien Allesfresser und auch er bringt gute Argumente und verweist auf Studien etc. dann kann ich auch ihm Glauben schenken.

Ich weiß dann nicht, wem ich "vertrauen" kann und fühle mich so dumm, weil wenn einer von den beiden "absolut" Recht hat, dann bin ich doch total leicht manipulierbar. Aber jemand der der anerkannte Experte ist könnte bestimmte Dinge ja auch nur so sagen, weil jemand anderes dabei gewinnt...

Bei solchen Sachen fühle ich mich meistens zu der Seite hingezogen, die anders ist und weg vom herkömmlichen ohne , dass ich irgendwelche Totschlagargumente liefern könnte.

Ich persönlich ernähre mich nur von rohem Obst und Gemüse, weil mir das am Besten schmeckt und ich das Gefühl habe, dass es meinem Körper damit eigentlich ganz gut geht und sonst keine gesundheitlichen Probleme damit hatte bis jetzt. Ob das jetzt aber wirklich "gesund" ist oder auf Dauer vielleicht sogar schädlich.. keine Ahnung. Aber das ist eine anderes Thema.

Es geht nur darum, dass ich mich bei so vielen Dingen nicht in der Lage fühle etwas dazuzusagen, denn ich bekomme überall so viele überzeugende Informationen auf dem Gebiet, die mir alle was anderes sagen und ich suche ständig nach Dingen die ich in meinen Gedankengängen vielleicht übersehen habe. Ich mag es schon über bestimmte Fragen nachzudenken, aber ich kann meine Gedanken nicht als Pro oder Contra in einem Statement zusammenfassen.

Wie krieg ich das auf die Reihe?

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Inwiefern stellt das Gleichnis vom verlorenen Sohn ein Beispiel für das christliche Menschenbild dar

Wir sollen für den Religionsunterricht die Frage in einer Art Essay zusammenfassen..jedoch weiß nicht,ob ich das so wirklich richtig verstanden.. Habt ihr vielleicht eine Ahnung.. Also bis jetzt habe ich das hier zusammengetragen:

Das Gleichnis vom verlorenen Sohn stellt das Verhältnis zwischen got und uns Menschen dar. Der mensch,also hier der Vater, steht für gott de schöpfer. Die söhne sind ein bild für uns menschen. Hierbei ist zu beachten,dass Gott uns menschen nach seinem abbild geschaffen hat.das bedeutet,dass wir über einen freien willen und eine Fähigkeit besitzen,die uns zwischen gut und falsch entscheiden lässt. Gott hat jedoch auch beachtet,dass wir menschen frei handeln können,dabei hängt es von uns ab,ob wir unser leben mit Gott zusammen führen,oder unseren weg alleine gehen. In dem Gleichnis wird dies auch deutlich, da der ältere Sohn von Anfang an ein leben dem vater teilt und dieses fortführt. Der jüngere sohn trennt die wege nach einiger zeit,um selbstständig zu werden, ihm ist diese bindung anscheinend zu einengend. Schlußendlich gesteht sich der sohn jedoch ein,dass er ohne gott nich alleine zurecht kommt, und das leben wieder mit ihm teilen will,da er glaubt,dass sein leben mit ihm wieder eine positivere und glücklichere wendung nimmt.Das Gleichnis vom verlorenen Sohn ist insofern ein Beispiel für das christliche Menschenbild,als eindeutig christliche Werte dargestellt sind. Von besonderer Bedeutung ist das verständnis des Vaters für seinen selbstsüchtigen Sohn und die Vergebung seiner Süden. Der Vater stellt Gott dar,denn auch Gott vergibt den Sündern,wenn ihre reue ehrlich ist und sie aus freien Stücken zu ihm zurückkehren ,wie auch der Sohn in dem Gleichnis. Und nicht nur das,sondern er freut sich ber einen,der zurückkehrt mehr,als über die getreuen Gläubigen. In christlichen Denken sind der Glaube an gottes unberechenbare Liebe und seine Barmherzigkeit eindeutig tief verankert. Hier, in diesem Gleichnis, stellt Jesus diese anschaulich dar. Er verweist aus das wesen des menschen,das im sohn verkörpert wird. Er ist durch die erbsünde belastet und lädt noch eigene sünden auf sich : er verschwendet sein Geld, verbringt die zeit ohne arbeit, mit freunden ,kümmert sich nur um sich. Auch der mensch macht diese fehler,da er egozentrisch,egoistisch,selbstorientiert und Genusssüchtig handelt. Trotzdem vertreibt Gott seine Sünden und nimmt ihn mit liebe und mit Freude wieder auf. Das Gleichnis vermittelt trotz dieser negativen Charaktereigenschaften des menschen im Gegensatz zur Barmherzigkeit Gottes jedoch noch einen humanitären Wesenszug: die Fähigkeit zur reue. Sobald der mensch bereut und ehrlich vor sich selbst und Gott seine Fehler eingesteht,wird er wieder in Gottes Liebe aufgenommen.das heißt,Gott vergibt unendlich viele Chancen. Die menschen werden durch die Taufe von Erbsünde reingewaschen,und falls sie trotzdem noch Sünden begehen,ist Gott stets bereit,sie wieder aufzunehmen.

Danke für Hilfe..

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Identitätsfindung gescheitert?

Hallo Leute :)

Ich bin 17 Jahre alt und habe ein grosses Problem mit mir selber, bzw. meiner eigenen sozialen Identität. 

Ich weiss dass in dieser Zeit sich die Persönlichkeit gerade noch entwickelt und manche Dinge die ich hier schreibe bestimmt normal für die Pubertät bzw. Adoleszenz sind, allerdings werden meine Probleme nicht immer besser, sondern verschlechtern sich von Tag zu Tag. Ich denke verschiedene Aspekte der Identitätsfindung, wie meinen eigenen Kleiderstil oder Musikstil, habe ich schon gefunden. Jedoch meine soziale Identität, welche mit anderen Leuten interagiert, ist total verworren und verwirrt. Das Problem ist das ich mich nicht als eine einheitliche Person definieren kann. Als gäbe es in meiner Art zu Sein kein festes Muster. 

Ich habe meine soziale Rolle noch nicht gefunden, die eigene Art wie ich mit Menschen umgehe. Auch meine eigenen Werte und mein eigener Humor ist nicht definiert. Ich pendle sozusagen zwischen verschiedenen Verhaltensweisen, aber kann mich nie endgültig festlegen oder definieren. 

Ich bin 24/7 unsicher gegenüber anderen Menschen, weshalb ich keine richtigen Bindungen mehr aufbauen kann. Auch mit Leuten die ich schon lange kenne, sogar meiner Familie, bin ich unsicher. Ich denke dass wenn ich mich selber nicht kenne, auch niemand anderes mich wirklich kennen kann, sodass nie eine Bindung entstehen kann. 

Durch dass ich im unklaren über mich selbst bin, versuche ich mich über andere zu definieren. Ich kopiere die Verhaltensweisen von Leuten deren soziale Rolle mir gefällt. Ich versuche wie sie zu reden, den ähnlichen Wortschatz zu gebrauchen, und versuche ihren Humor nachzumachen. Das Problem ist jedoch, dass ich die verschiedensten Ideale einer sozialen Rolle habe. Zum Beispiel ist das eine Ideal gesprächig, und ein anderes total ruhig. Dann stehe ich in einem ständigen Dilemma, weil ich mich wie nicht festlegen kann wie ich lieber sein will. Das führt dazu dass ich lieber einfach ruhig bin und gar nichts rede weil ich mich dann sozusagen zu nichts bekennen muss. Ausserdem will ich auch authentisch sein, und nicht andere nachahmen.

Seit ungefähr einem Jahr habe ich durchgehend Derealisation und Depersonalisation, körperliche Beschwerden und dazu noch soziale Ängste entwickelt. Ich falle einfach immer tiefer in ein Loch und habe keine Ahnung wie ich mich, bzw. meine soziale Rolle finden kann. Ich bin irgendwie an den Hürden der Selbstfindung gescheitert. Ich habe kein Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen, Selbstachtung, Selbstwert und keine Selbstliebe, denn dafür bräuchte es zuerst mal ein Selbst. 

Wie entwickele ich ein Selbst, was authentisch ist und ich lieben kann?

Ich weiss dass ich eigentlich zu einem Psychologen gehen müsste, aber ich habe zu grosse Scham um darüber mit meinen Eltern zu reden.

Nur schon wenn ich diesen Brief schreibe, weiss ich nicht wie ich mich präsentieren möchte. Deshalb auch der monotone Schreibstil.

Danke fürs durchlesen! :-)

 

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