Was ist das Nirvana? (Buddismus)

5 Antworten

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die höchste zu erreichende lebensstufe im buddismus, entspricht dem christlichen paradis

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aber nicht dem christlichen Himmel !

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@coeleste

nein es istz die höchste, sobald man sich aus diesem zyklus des wiedergeboren werden löst, gelangt ma in das nirwana, und lebt dort auf ewig

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-> Wikipedia

Nirwana oder Nirvana (Sanskrit, n., निर्वाण, nirvāṇa; nis, nir = aus, vā = wehen) bzw. Nibbana (Pali, nibbāna) ist die Bezeichnung für das buddhistische Heilsziel, den Austritt aus Samsara, dem Kreislauf des Leidens und der Wiedergeburten (Reinkarnation) durch Erwachen (Bodhi). Das Wort bedeutet „Erlöschen“ (wörtlich „Ver-wehen“) und bezeichnet das Auslöschen aller mit der Vorstellung vom Dasein verbundenen Faktoren, wie Ich-Sucht, Gier, Anhaften (Upadana) usw. Verwandte Begriffe im Buddhismus sind „Leerheit“ (Skrt: Shunyata) sowie „Soheit“ (Tathata).

Der Begriff ist schwer zu definieren und hat in der Rezeptionsgeschichte des Buddhismus im Westen zu Missverständnissen geführt. Diese haben dem Buddhismus zu Unrecht den Vorwurf eingebracht, es handele sich um eine nihilistische Lehre. Nirwana kann letztlich mit Worten nicht beschrieben werden, es kann nur erlebt und erfahren werden, zumeist in der Folge intensiver meditativer Schulung. Das Leben ist nach buddhistischer Ansicht einer Münze vergleichbar: Die eine Seite ist Samsara (weltliche, relative Sicht), die andere ist Nirwana (überweltliche, absolute). Beide Seiten sind untrennbar miteinander verbunden.

Nirwana ist kein Ort. Es ist kein „Himmel“ und keine greifbare Seligkeit in einem Jenseits. Nirwana ist ein Abschluss, kein Neubeginn in einer anderen Sphäre. Es ist ein Wechsel des Zustands, nach dem alle Vorstellungen und Wunschgebilde gleichsam überwunden und gestillt sind.

Laut buddhistischen Texten kann man es unmöglich beschreiben oder erklären, man kann es nur erleben. Es ist kein Himmel, wohin man nach dem Tod gelangt, sondern es ist ein Zustand, der von allen schon zu Lebzeiten erreicht werden kann. Das Wort selbst soll „Auswehen, Aushauchen, Erlöschen“ bedeuten. Einige definieren also das Nirwana als das Aufhören aller Leidenschaft und Begierde; die Freiheit von allen Gefühlen, z. B. von Schmerz, Furcht, Begehren, Liebe oder Haß; ein Zustand des ewigen Friedens, der Ruhe und der Unveränderlichkeit. Kurz gesagt, es soll das Aufhören der individuellen Existenz sein.  Buddha lehrte, dass man nicht mit Hilfe eines Gottes oder einer äußeren Kraft die Erleuchtung und das Heil — das vollkommene Nirwana — erlangt, sondern daß man von innen heraus durch eigene Anstrengungen, durch rechtes Tun und rechtes Denken, dieses Ziel erreicht. ... Buddha lehrte, daß das Heil nur durch eigene Anstrengungen erlangt werden kann. Zum Abschied ermahnte er seine Jünger, sie sollten sich selbst Zuflucht sein, keine äußere Zuflucht suchen, sondern zur Wahrheit stehen als zu ihrer Richtschnur und zu niemandem Zuflucht suchen außer zu sich selbst. (Quelle:"Die Suche der Menschheit nach Gott! S.156 WBTG)

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