Was ist das genaue Problem an Krebs?

10 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Bei uns war letztens eine Dozentin, die Krebsforschung betreibt und glaubt nun ein "Heilmittel" gefunden zu haben.

Das "Mittelchen" ist ein Protein, dass bei zu schneller Zellteilungsrate die Apoptose der Mutterzelle einleitet, also zum Zelltod der mutierten Zelle führt.

In körpereigenen Zellen ist die Zellteilungsrate genormt und in der DNS verankert, dass bei Abweichung der Zelltod eintritt. Genau hier bei diesem "Mechanismus" muss eine der Mutationen stattfinden, da sonst keine Krebszelle entstehen kann

(Krebszellen zeichnen sich durch ihren schnellen Zellteilungsprozess aus)

Also ist der Ansatz diesen "ausgeschalteten Schutzmechanismus" von außen zu reaktivieren bzw. zu ersetzen.

Problematisch ist dabei - wie so oft - das der menschliche Metabolismus sich erstmal gegen alles von außen wehrt und somit die Präparate nicht in die Zellen transportiert werden können ohne dass sie davor zersetzt werden und ihre Funktion einbüßen...

Aber auch der Punkt ist mit diversen "Verpackungen" irgendwann handhabbar.

  • Bemerkung am Rande: bei Mäusen hat oben erwähnte Forscherin bereits Krebs heilen können. Allerdings verstoffwechseln die auch nicht immer genauso, wie Menschen

Sollte sie damit doch schon den Durchbruch erreicht haben hängt die "weltweite Krebsheilung" immernoch von mehreren Faktoren ab

  1. Geldmittel für weitere Forschung

  2. treten neue unverhergesehene Probleme auf? (Unwirksamkeiten wegen bestimmter Stoffwechselprozesse, Nebenwirkungen)

  3. die genauen Vorgaben bzgl. Versuche an Bakterienzellen - Tiere - Menschen und die noch in verschiedensten Varianten

Selbst wenn alles glatt läuft und "nur" die Vorgaben für Versuche einzuhalten sind, dauert es aufgrund der Langzeitversuche (Auswirkungen nach 10 Jahren und länger) noch ca. 30 Jahre bis es auf den Markt kommt.

Hmn, okay. Ich muss gestehen, das nötige Fachwissen habe ich nun nicht. Also kann ich dir nicht widersprechen. Aber das hört sich doch ziemlich einfach an? Zumindest theoretisch. Und alles was in der Theorie klappt, klappt auch in der Praxis, ansonsten in die Theorie falsch. Oder hast du versucht, dass ganze jetzt nur extrem einfach darzustellen? Würde mich wundern, wenn da vorher keiner darauf gekommen ist ^^ :) Der Grund für die Frage war ganz einfach, dass es nicht in meinen Schädel will, warum man immer noch kein Heilmittel gefunden hat. Vielleicht weil 2/3 der Mediziner ihr Wissen verschwenden, eine Praxis eröffnen und den ganzen Tag damit verbringen Krankschreibungen auszuteilen? Hätte ich ein Medizinstudium hinter mir, dann gäbe es doch sooo viele Fragen die noch beantwortet werden müssen. Es gibt einfach noch so viel zu tun, aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass es keiner machen möchte (Jaa, das stimmt nicht, viele arbeiten hart, i know. :) )

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@mariko2

Theoretisch ist alles einfach. Nur der verflixt komplizierte menschliche Metabolismus machts so schwierig. ;)

Ich glaub dein Denkfehler dabei ist, dass du von Medizinern ausgehst. Medikamentenforschung wird hauptsächlich von Kooperationen von Pharmazeuten und Biochemikern betrieben.

Mediziner bekommen (zumindest hier in München) ein chemisches Praktikum in dem sie den Hauch von Laborluft schnuppern können aber keineswegs bereits selbst Präparate designen können.

Allein sich die grundlegenden Handgriffe sicher anzueigenen um mit DNS umzugehen braucht aber schon nen Monat im Labor (hantieren mit nanogramm in microlitern ist nicht trivial)

und spezielle Proteine künstlich zu designen, erfordert nunmal zuallererst DNS so zu synthetisieren, dass genau das dann dabei rauskommt

Mediziner werden ihrerseits in ihrem Studium komplett überfrachtet mit dem Auswendiglernen der menschlichen Anatomie, den grundlegenden biochemischen Prozessen im Körper, Wirkungen und Nebenwirkungen gängiger Medikamente und Praktika zum kennenlernen der menschlichen Organe.

(Zur Erklärung meiner Wissensgrundlage: bin am Campus für Chemie und Pharmazie, Campus der Biologen ist daneben und das Klinikum auch)

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krebs beschreibt zellen die mutieren, d.H. es passieren fehler bei der DNA duplication, jeder hat krebszellen in sich, das ist ganz normal, wenn sowas jedoch häufig passiert bildet sich ein tumor (anhäufung vieler solcher mutierten zellen) das gefährlich an den mutierten zellen ist das diese immer weiter wachsen, unkontrolliert. irgendwann streuen diese tumore, d.H. viele zellen gelangen frei in die Blutbahn und wachsen überall an und bilden neue tumore. Diese mutierten zellen können äußerlich aber nicht von normalen zellen unterschieden werden daher ist es schwer bis unmöglich medikamente zu finden, medikamente die diese ellen angreifen sollten würden demnahc uach alle anderen zellen angreifen, die nciht mutiert sind. es gibt jedoch neue verfahren bei denen stammzellen mit einem wirkstoff verändert werden, diese zellen sind noch nciht vom körper vorprogramiert udn schwimmen daher direkt zu dem erreger udn es werden genau dort die wirkstoffe frei. eine Firma die mit der methode bereits erfolge erzeilt hat, udn diese auch entwickelt hat ist apceth (applyed cell therapie) mit sitz in münchen, auf deren website kansnt du alles nochmal nachlesen

Bei jedem Mensch ist es wieder anders und da ist echt echt schwer ein Medikament zu entwickeln das bei allen hilf.

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