Was ist das Geheimnis der Monalisa?

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Der mysteriöse Schleier, der die Mona Lisa umgibt, beginnt schon mit den Umständen ihrer Entstehung. Es ist weder bekannt, wer die Portraitierte ist noch wann und unter welchen Umständen das Gemälde ausgeführt wurde. Dieser Umstand bot den Nährboden für die wildesten Spekulationen. Kunsthistoriker haben sogar schon angezweifelt, dass das Portrait überhaupt eine Frau darstellt, oder ob es nicht vielleicht sogar ein androgynes Selbstportrait Leonardos sei. Wahrscheinlich entstand das Gemälde in Leonardos späterer Schaffenszeit in Mailand (1506-1515). Die Bezeichnung Mona Lisa stammt von Giorgio Vasari, nach dem das Bild Mona Lisa, die Frau des Florentiner Seidenhändlers Francesco Giocondo, darstelle, was jedoch angezweifelt werden darf. Wer auch immer das Gemälde jemals in Auftrag gegeben haben mag, hat es jedenfalls wahrscheinlich nie erhalten: das Bild befand sich nämlich bis kurz vor Leonardos Tod in dessen Besitz.

Für die besondere Faszination des Gemälde wird vor allem ihr sprichwörtliches geheimnisvolles Lächeln angeführt. Tatsächlich wird das Bild von einer eigenartigen Aura umgeben, deren Ursachen man bei genauerer Untersuchung in der besonderen Maltechnik Leonardos sehen kann.

Wie kein anderes Gemälde verkörpert die Mona Lisa perfekt Leonardos Konzept von der Einheit von Wissenschaft und Kunst. Leonardo war der Meinung, dass ein Künstler über die Beschaffenheit der Natur genauestens Bescheid wissen müsse, um sie in seinen Bildern überzeugend abzubilden. Andererseits wäre die Kunst in der Lage, Naturzusammenhänge einleuchtend und universal verständlich darzustellen.

In der Mona Lisa spiegeln sich vielleicht Leonardos Überlegungen zum Phänomen der Zeit. Nichts in Gestik oder Mimik der Mona Lisa ist dauerhaft, dargestellt wird die Veränderung von einem Moment zum andern. Ihr unbestimmter Gesichtsausdruck mit der vagen Andeutung eines Lächelns lässt eine rätselhafte Wirkung entstehen.

Es geht nichtnur u das Aussehen der abgebildeten Person, sonder es gibt viele kleine derzeit innovative Sensationen in diesem Bild...das Lächeln ist da noch das geringste, obwohl es so ist, das durch das perifäre Sehen die Mona Lisa MEHR lächelt, wenn man in ihre Augen schaut und weniger, wenn man ihr direkt auf den Mund sieht. Unter anderem vereinen sich auf diesem Bild erstmals alle 3 Perspektiven! (Einfach: Je weiter weg, desto kleiner. Je weiter weg, desto bläulicher. Je weiter weg, desto unschärfer) Wiegesagt, die Mona Lisa ist mehr als nur eine gemalte Person... So richtig schö, wäre das Bild sonst meiner Meinung nach auch nicht...aber wie gesagt, dass ist hier gar nicht das geheimnis...

Also ich hab ja mal gehört, Leonardo Da Vinci hat sich in dem Bild selbst als Frau darstellen wollen - angeblich gab zu diesem Bild nämlich kein Modell und Experten wollen Gesichtszüge in dem Bild entdeckt haben, die denen von Da Vinci sehr ähneln...

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