Was ist das füt eine Pilz sorte?

 - (Natur, Pilze)

4 Antworten

Hallo, ich dachte zuerst an einen der Saumpilze, aber die haben viel dunkleres Sporenpulver. Das Sporenpulver hier ist rostbraun. Ich vermute, die könnte man bei den Schüpplingen unterbringen, nur so als Idee. Etwas mehr rot und ich hätte "Safranroter Schüppling" gesagt. Habe jetzt leider nicht die Zeit, näher nachzuschauen. Interessant sind die auf jeden Fall. Schüppling sind zumeist ungenießbar (bitter). Einzig der Südliche Schüppling wird als Speisepilz gezüchtet.

Woher ich das weiß:
Hobby
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Noch eine kleine Anmerkung: für den safranroten Schüppling käme auch die Ringzone nicht hin. die wäre fädiger.- das würde übrigends auch für Saumpilze gelten

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@Silo123

Mit Saumpilzen kenne ich mich noch gar nicht aus, mit Faserlingen ein wenig. Muss da noch einiges dazulernen. Machst du übrigens auch Pilzführungen ?

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@scatha

Pilzführungen mache ich bis jetzt nur mal im Bekanntenkreis., ansonsten nicht. Vielleicht später mal. Aber da möchte ich auf jeden Fall vorher noch die PSV- Prüfung machen wegen der Haftpflicht. Ich halte es zwar für ausgeschlossen, daß ich einen giftigen Pilz freigeben könnte. Aber eine Haftpflichtversicherung dient ja auch zur Abwehrung von vermeintlichen Ansprüchen, sei es, weil mal dann einer nicht mitbekommen hat, daß viele Pilze roh giftig sind, daß es Unverträglichkeiten bei Pilzen gibt (Hinweis nicht richtig mitbekommen) oder, oder, oder.

Ein bißchen weiterlernen will ich aber vorher auch noch. Bei einer Prüfung in anderen als meinen heimatlichen Gefilden, könnte es vielleicht noch passieren, daß ich zu viele Pilze NICHT freigeben würde, weil ich manche gute Speisepilze wegen nicht vorhandenem Vorkommen in meiner Wohngegend noch ungenügend kenne. Besonders die Cortinarien sind da teilweise noch ein Problem für mich. Und sicher auch noch ein paar andere.

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Für die Bestimmung eines Pilzes ist nicht nur das Aussehen wichtig, sondern auch der Fundort/Standort.

Beispiel: Der Weiße Knollenblätterpilz und der Champignon sind, nach derm sie abgeschnitten wurden, sehr leicht zu verwechseln. Das ist fatal, da der Weiße Knollenblätterpilz tödlich giftig ist und der Champignon ein sehr guter Speisepilz. Der Standort des Knollenblätterpilzes ist aber nun mal der Wald, während der Weiße Wiesenchampignon, wie es der Name sagt, nur auf Wiesen wächst und zwar nur auf solchen, auf denen sich auch gelegentlich Pferde, Schafe oder Rehe befinden.

Den von Dir fotografierten Pilz kann ich nicht bestimmen, weil ich mich mit Lamellenpilzen nicht so gut auskenne, wie mit Röhrenpilzen (z.B. Steinpilz) und wegen der fehlenden Angabe über den Standort.

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In meinem Garten waren, soweit mir das bekannt ist, noch keine Pferde, Schafe oder Rehe. Aber es gibt sehr gute Wiesenchampignons. Auch meine Pferdeweide wird seit vielen Jahren nicht mehr als solche genutzt. Dennoch Champignons. Warum?

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@Henryettex

Dann erzählen die Fachbücher Quatsch, oder Du hast doch Besuch von Rehen im ygarten, wie wir übrigens auch.

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@iQhaenschenkl

Definitiv kommen die Rehe nicht in den Garten. Der Zaun ist sogar terrierdicht.

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@Henryettex

Sorry, Henryettex - da ist bei mir einiges durcheinandergeraten. Mein Nein" sollte sich auf gar nicht gestellte Behauptung beziehen, die Pilze von Asanov99 könnten Champignons sein. Das definitiv nein.

Zu deinen Wiesenchampignons: Es wird m.W. nirgends behauptet, Pferde, Schafe, Rehe seien die Voraussetzung fürs Gedeihen von Wiesenchampignons, sondern dass sie lediglich das Vorkommen begünstigen,.Laut Bruno Cetto "Der große Pilzführer": "Vorkommen auf gedüngtem Böden, in Feldern, Weiden, Äckern, Gärten...", woll? Grüße!

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@iQhaenschenkl

Du willst jetzt nicht meinen Gartenzaun sehen. Donald T. würde ihn wohl ganz gut finden. Rehe kommen definitiv nicht in diesen Garten!

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Neben bäume im Wald ...

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Champignons brauchen absolut keine Pferde, Schafe oder Rehe , um zu gedeihen. Auch der weiße Knollenblätterpilz KANN mal auf einer Wiese wachsen, auch wenn er den Wald bevorzugt. Er braucht allerdings irgendwo einen Baum als Mykorrhizzapartner. Chamignons und knollenblätterpilze nur nach dem Standort unterscheiden zu wollen kann tödlich enden. Dazu muß man andere Merkmale, wie z.b. die Lamellenfarbe heranziehen.

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@iQhaenschenkl

Silo weiß wirklich eine ganze Menge :-D ... In diesem speziellen Fall ist aber klar: Die Lamellenfarbe der Champignons entwickelt sich im Laufe der Lebenszeit von rosabraun bis schokoladenbraun, während Knollenblätterpilze, sogar die ganze Gatting Amanita, weiße Lamellen haben. (Gibt es Ausnahmen ? Da fällt mir nur der Kaiserling ein, der hat orangefarbene. Aber den habe ich auch noch nicht gefunden.)

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@scatha

Mir fällt spontan auch außer dem Kaiserling keine Amanita in Mitteleuropa ein,die keine weißen Lamellen hätte. In anderen Ländern gäbe es aber durchaus welche- in China z.B A.incarnatifolia, A.hemibapha und u.U. noch einige mehr. A.altipes ebenfalls China kann auch gelbliche Lamellen haben. Aber ich kenne auch in China bei weitem nicht alle Amanitas und noch weniger in anderen Ländern.

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@scatha

Und, was hat das mit meiner Antwort zu tun? Willst Du warten, bis sich die Lamellenfarbe verändert!

Oh, man, Theoretiker....

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@iQhaenschenkl

Bei den wenigen Champignons, die sehr jung noch fast weiße Lamellen haben, würde ich einem relativen Laien tatsächlich! raten, die Farbänderung bei den Lamellen abzuwarten, wobei bei leicht rosanen Lammellen käme trotzdem noch der rosablättrige Egerlingsschirmling als Verwechslungsmöglichkeit für Champignons infrage. Man köönte sich natürlich auch alternativ die Stielbasis/Knolle genau angucken. Auch die Huthaut gibt gewisse Rückschlüsse bis hin zum Geruch (aber Gerüche sind immer so eine Sache).

Nochmals : nur nach Standort zu gehen kann tödlich enden.

IQhaenschenkl: Daß es auch giftige Champignons gibt, ist Dir hoffentlich bekannt, aber an einer Verwechslung mit denen würde man wenigstens nicht sterben.

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@iQhaenschenkl

Ich als "Theoretiker" sammle tatsächlich Champignons - und lebe noch. Habe den Farbverlauf beschrieben, weil es in der Praxis durchaus wichtig ist, zu wissen, ob man ein junges oder altes Exemplar vor sich hat ! Und es geht nicht um Dich (du weißt das sicher) sondern um diejenigen, die hier mitlesen. Ganz kleine sammle ich sowieso nicht, die dürfen ruhig noch wachsen, damit die anderen auch was finden, und mittelgroße haben schön rosa Lamellen. Den Egerlingsschirmling von dem Silo spricht, würde ich hoffentlich erkennen, wie Knollis aussehen weiß ich ganz gut - (zur Info: der Fliegenpilz ist ein Verwandter !)

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@iQhaenschenkl

Ich weiß, dass das eher über die Fachbücher hinaus geht. Richtig ist, dass Champignons nur auf extensiv bewirtschafteten Wiesen wachsen. Nicht jedoch auf intensivgedüngten Wiesen. Wer im eigenen Garten die Champignons und Krokusse im Rasen vernichten will, benötigt dafür nur Rasendünger. Diese Logik gilt auch in der Landwirtschaft. Ist also völlig egal, welche Tierarten dort grasen, denn nur die Menge der Düngung wirkt fungizid auf Champignons.

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Meine allerdings unsichere Idee wäre der beringte Flämmling. Der sollte in der Regel auf Holz wachsen.

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Das wäre auch möglich, so kenne ich den nur nicht. Aber wenn man die Größe einschätzt, sind das schon ziemliche Aggregate. Saprophyten sind das auf jeden Fall.

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@Morchelmeister

Der beringte Flämmling hat zumindest eine ziemliche Variationbreite im Aussehen- immer wieder verblüffend. Aber wie gesagt, sicher bin ich da echt nicht.

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@Silo123

Den würde ich gerne mal finden. Ich finde immer nur Gymnopilus penetrans und/oder Gymnopilus sapineus. Unterscheiden kann ich die beiden zwar nicht aber sie schmecken sowieso gleich, extrem bitter - denke bei denen immer schade daß die so bitter sind, das Aroma ist ansonsten angenehm.

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@scatha

Sicher in jedem Fall unterscheiden, weiß auch nicht, ob ist das sicher könnte. Für den geflecktblättrigen sind die rostfleckigen Lamellen aber durchaus typisch. Der beringte Flämmling fällt als erstes durch seine imposante Größe auf- richtig schön ausgewachsen sind das echte Riesenoschis.

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Der Beringte Flämmling zählte früher zu den Schüpplingen (Rasiger Schüppling). Der Flämmling hat jedoch leicht am Stiel herablaufende Lamellenspitzen (ähnlich Ritterlinge), während die Schüpplinge am Stiel eingebuchtet angewachsene Lamellen haben. Somit würde ich auch bei den Flämmlingen suchen.

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