Was ist das für ein Gefühl und wie gehe ich damit um?

3 Antworten

Hi,

das Verhältnis zu meinem Vater war auch ich nicht immer das Beste. Es gibt einfach gewisse Situationen / Vorfälle, wo man dann schauen sollte, ob es nicht besser wäre, wenn man getrennte Wege geht. Das kann in einer Familie auch vorkommen, leider. Auch wenn es Dein Vater ist - manchmal baut sich eins zum anderen auf , Gespräche bringen auch nichts, denn das Verhalten ändert sich nicht.. - ja, dann muss man halt schauen, ob es nicht für beide Seiten das Beste ist, wenn man getrennte Wege geht / sich aus dem Weg geht.

Ich denke, dass Du damit nie abgeschlossen hast, dass das Verhältnis zu Deinem Vater nicht gerade das Beste war und Du so abgestoßen wurdest. Vielleicht wünscht Du Dir auch ein Gespräch mit ihm, wo Du selbst Fragen stellen kannst? Vielleicht schreibst Du auch mal ein Brief / Nachricht, wo Du wirklich alles rauslässt an Emotionen, Fragen.. Das kann manchmal echt gut sein und dann weiß der Gegenüber auch, was los ist oder kann auch besser darauf eingehen.
Vielleicht ist aber auch noch ein Neustart möglich nach einem Gespräch? Wer weiß das schon.
Wichtig ist allerdings das Verarbeiten an sich, eventuell das Gespräch nochmal zu suchen (auch wenn es "nur" ein Brief sein sollte, das ist schon mal ein guter Schritt, um seinen Emotionen freien Lauf zu lassen) und dann zu schauen, wie man weiterverfährt.

LG und alles Gute!


Danke für den Tipp, allerdings habe ich schon 3 mal einen Brief geschrieben. Als Antwort kam nicht viel auser, dass er enttäuscht ist und nicht versteht wie ich eines sagen kann.

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@Anni2925

Gerne, nichts zu danken.
Ja, das kann schon vorkommen, dass man auf Unverständnis trifft. Wenn man aber als eigenes Kind hören muss, dass man eine Schande wäre, der eigene Vater das Kind im 13. Lebensjahr vor die Wahl stellt (Unterhalt=Ciao , Kein Unterhalt=Vater) dann sind das ja keine Meinungen oder Empfindungen von Dir, sondern echte Fakten, die er auch geäußert hat.
Und da sollte er auch enttäuscht sein - allerdings von sich selbst und nicht von Dir.

Es liegt wie gesagt an Dir. Niemand kann Dir die Entscheidung abnehmen, ob Du daran festhältst oder nicht. Nichts desto trotz sollte man auch vielleicht mal sich selbst die Zeit nehmen, um zu schauen, was man wirklich will. Und demnach könnte man dann schauen, was für Möglichkeiten für einen offen stehen.

lg

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Hallo Anni!

das Verhalten deines Vaters gehört zur Alkoholkrankheit. Du schreibst ja, dass er sogar handgreiflich wurde, wenn er getrunken hatte.

Du schreibst nicht, wie alt du bist. Wenn du noch nicht volljährig bist, dann wende dich mal an Nacoa.de. Dort findest du andere Jugendliche, denen es ähnlich wie dir geht und kannst dich mit ihnen austauschen.

Zu Al-Anon, einer Selbsthilfegemeinschaft für Angehörige und Freunde von alkoholkranken Menschen, kannst du gehen, egal, wie alt du bist.

Er hat eine Lücke in Deiner Seele hinterlassen, als er Dich verlassen hat. Es gibt Zeiten, da spürt man die Lücke ganz deutlich und es gibt Zeiten, da spürt man sie weniger. Aber die Lücke ist da, wie eine alte Narbe, die sich bei jedem Wetterwechsel bemerkbar macht. Wir leben in einer Welt voller Scheidungskinder und wir müssen alle damit leben lernen.

Das ist schön formuliert. Ja leider gibt es viele von uns.

Es ist traurig, da ich nicht verstehe wie man sein eigenes Kind einfach weg wirft. Er hat gesehen wie ich aufwachse, wir haben trotz deines „trinkproblems“ so viel miteinander unternommen.. es ist einfach traurig und seine Art macht mich wütend.

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