was ist das für ein gefühl einen toten menschen vor sich liegen zu sehen?

...komplette Frage anzeigen

14 Antworten

alle Gefühle platzen aus dir herraus und du fängst an zu weinen und es will einfach nicht mehr aufhören . Du denkst an all die schönen Zeiten die ihr gehabt habt und warum es uagerechnet die Person sein muss die von der Welt ghet und das es ungerecht ist ....nach einiger Zeit heilt dann die Wunde die am Anfang sehr groß ist und du denkst das es nie wieder so sein wird wie früher wir es auch nicht aber man gewöhnt sich an die neuen Sachen aber der Schmerz wir immer da sein ...der Mensch wir auch nie in vergessengheit geraten!!!

Dann freu dich, dass dir bisher so ein Anblick mit entsprechenden Gefühlen erspart wurde. Und ganz ehrlich: Du willst besser gar nicht wissen, wie das ist.

Ich habe sehr viele Menschen (vom Baby bis zum Greis) sterben sehen, zum Teil auf grausame Art - und ich habe noch mehr Tote gesehen, die grauenvoll gestorben sein müssen. Auf solche Erfahrungen hätte ich liebend gerne verzichtet.

Gegenfrage... warum willst du wissen, wie es ist, einen toten/sterbenden Menschen vor sich liegen zu sehen? Willst du dich mental auf irgendwas vorbereiten? Bist du einfach nur neugierig? Jeder, der diese Erfahrung machen musste, geht damit ganz individuell um, denke ich.

Es ist jedenfalls nichts, was völlig an einem vorbeigeht. Ob unbekannt, bekannt, geliebt oder verhasst.

Meiner Meinung nach geht eine detaillierte Antwort auf diese Frage über einen Ratschlag hinaus und hat hier folglich nichts verloren. Dafür geht es etwas zu tief in die private Ebene.

Das hängt ganz davon ab, wie du zu Lebzeiten zu diesem Menschen gestanden hast und wie der "Zustand" des Leichnahms ist.

Wenn der Leichnahm "gut" aussieht, ist es fast, als würde die Person nur schlafen. Aber wenn man genauer schaut, sieht man, dass die Hautfarbe irgendwie unnatürlich teigig aussieht. Und auch die Lippen sind blutleer, leicht bläulich. Dann beginnt man zu begreifen, wie endlich das Leben - und damit auch das eigene Leben doch ist.Obwohl es eigentlich unbegreiflich ist. Man kann es einfach nicht fassen.Wenn es sich um ein Familienmitglied ist,was in der Leichenhalle aufgebahrt wurde, kann man in einer "netten" Umgebung so noch mal abschied nehmen und wirklich verinnerlichen, dass dieser Mensch nicht mehr wieder kommt. Das ist nämlich meist nur schwer zu begreifen.

Anders ist es sicher, wenn man völlig unvorbereitet z.B. ein blutüberströmtes Unfallopfer sieht. Das ist wahrscheinlich erst mal ein Schockmoment. Damit hab ich GsD auch keine Erfahrung.

Kann dir aus Erfahrung sagen, dass nach dem Ersten mal es nicht wirklich spannend ist.Ich habe nun doch schon um die 5 Leute tot gesehen und sogar einen beim Sterben beobachtet und kann dir sagen es geht so schnell das merkst du kaumArbeite in einem Altenheim

Ich konnte mir das auch nie vorstellen. Meine Mutter starb, da war ich 31. Ich konnte das irgendwie nicht verstehen. Ich mußte sie sehen, als sie tot im Sarg lag. Nur so konnte ich mich gedanklich von ihr verabschieden. War schon komisch, aber gefühlsmäßig unbedingt notwendig. Das Bild von ihr werde ich trotzdem nie vergessen. Aber es war ein schönes, friedliches. LG Ula

Genauso war es bei mir auch.Ich brauche bei verstorbenen Angehörigen auch unbedingt dieses Abschiednehmen um das unfassbare zu begreifen.

0

Es beeinflusst die Seele. Ich sag dir, das sind Bilder, die bekommt man nie wieder aus dem Kopf. Ich hatte damals Albträume, konnte nie einschlafen, hab mich nirgends mehr alleine hingetraut, hatte Angst dass ich den Geist davon sehe. (war damals 11 Jahre alt)

Als ich meinen ersten Toten sah, nach einem Autounfall, wo ich als Ersthelfer hinkam, war das ganz furchtbar für mich. Nicht, dass er tot war, sondern, dass ich nicht helfen konnte! Am Unfallort war noch alles in Ordnung, aber später, als alles vorbei war, da kam bei mir diese Verzweiflung, versagt zu haben. Heute bin ich drüber weg, aber es hat mich lange verfolgt!

Das löst bestimmt viele Emotionen aus. Meine Eltern haben schon viele Tote in ihrem Leben gesehen und ich fand das sehr interessant. Allgemein finde ich das Thema spannend und interessant. Ich finde es übrigens schlimm, das nach dem Tod eines geliebten Menschen, sofort der Leichenwagen kommt und man nichts mehr mit diesem Menschen zu tun hat. Früher wurden die Liebsten noch zu Hause aufgebahrt.......

Einen Menschen beim sterben zu begleiten ist sicher eine sehr intensive Erfahrung.

kein gutes weil z.b. ich war 6 als mein dad gestorben ist (im garten umgekippt) und ich konnte nur zusehen das ist ein schrekliches gefühl und du bekommst dass bild nie wieder aus deinem kopf

Als vor 4 Jahren ein Mann im Meer nach einem Herzstillstand gestorben ist und an Land gezogen wurde hätte man denken können er schläft... hat mich überhaupt nicht berührt.

Ich habe praktikum in dem Leichenschauhaus gemacht...Meine erste Leiche war ein Obdachlöser,der im wasser gefunden(nach paar Tage)wurde.Ich habe mich übergeben,und nicht nur ein mal.Kein schöner anblick....Jezt gehts....

Traurig .. wirklich , sowas vergisst man sein ganzes leben nicht !

das ist nur noch die hülle seine seele ist schon weg ich emfinde es nicht als schlimm

Was möchtest Du wissen?