Was ist das ethische Problem bei der Todesstrafe?

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7 Antworten

man beendet ein leben, sollte sich das urteil später als fehlurteil entpuppen kann niemand es zurücknehmen

das naturrecht gibt jedem das recht auf leben, wer kann naturrechte einschränken? wie kann man sich an eine "gottesposition" stellen undüber leben und tod entscheiden

Erst mal gab es immer wieder Fälle, in denen Unschuldige getötet wurden. Das darf einfach nicht passieren. Dazu kommt noch, dass die Tötung eines Schuldigen nicht das Verbrechen rückgängig macht. Und nicht jeder empfindet den Tod als eine Strafe. Damit macht man denen ja sogar noch eine Freude. Also ist das auch unsinnig. Es gibt also mehrere Gründe, warum die Todesstrafe wenig bis gar keinen Sinn macht.

Einmal ist das Problem, dass man nicht weiß ob derjenige nicht vielleicht doch unschuldig war und zum anderen sollte man nicht Gleiches mit Gleichem vergelten, denn dann ist man auch nicht besser.

Außerdem bringts ja keinem was! Der Ermordete (sollte das der Grund sein für die Todesstrafe) bleibt tot!

Stichwort "Tragischer Justizirrtum".

Mord ist Mord - egal, wer ihn exekutiert. Das Leben nehmen sollte nur der, der es auch (er)schaffen kann.

Meine eigenen Eltern haben also das Recht mich zu töten?

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@Eppendorf

Deine Eltern haben dich geschaffen? Das erinnert mich irgendwie an den guten alten Hofmann mit seiner Olympia. War aber ein Trugschluss!

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In der Bibel steht: du sollst nicht töten. Im Grundgesetz haben wir ein Recht auf Leben. So, nun verwerte es.

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