Was ist das beste Nassfutter für Katzen?

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7 Antworten

Mittel- bis hochwertig sind folgende Sorten:

  • Real N*ture
  • Animonda C*rny
  • Gr*u und
  • M*C’s (alle erhältlich im Zoofachhandel).

Völlig akzeptabel und somit ein Kompromiss zwischen Geldbeutel und Qualität sind diese Sorten:

  • L*x (erhältlich beim A-Discounter Nord)
  • C*chet (Achtung: nur die zucker- und getreidefreien Sorten; erhältlich beim A-Discounter Süd)
  • B*anca (alle, außer „Geflügel und Leber in Wildgelee“ ==> hellgelbe Dose; erhältlich beim P-Discounter) sowie
  • Opt*cat (Achtung: nur die zucker- und getreidefreien Sorten; erhältlich beim L-Discounter).

Anhand folgender Kriterien lässt sich ein gutes Nassfutter erkennen:

  • hoher Fleischanteil (mindestens 60%)
  • kein Zucker und keine Zuckerderivate (==> häufig auch als Fructose, Karamell, Saccarose oder Dextrose deklariert)
  • Eiweißextrakte und pflanzliche Nebenerzeugnisse sollte es möglichst nicht enthalten, mit Betonung auf Nebenerzeugnisse - pflanzliche Erzeugnisse dürfen zwischen 3-5% betragen. Wichtig: Ohne Verarbeitung von Mais und Soja sowie idealerweise genau deklariert! Außerdem ist Getreide nicht gleich Getreide: Gekochter Reis etwa darf in obiger Menge darin vorkommen und begründet eine bessere Verdaulichkeit als beispielsweise Hafer, weil er besser aufgespalten wird. Gekochte Kartoffeln sind eine Alternative zu Reis (natürlich ebenso maximal in obiger Menge).
  • Achtung auch bei Ölen und Fetten: Diese müssen zwar nicht, können aber minderwertig sein. Besser wäre eine genaue Angabe, z. B. Hühner- oder Geflügelfett. Merke: pflanzliche Öle + Fette sind nicht empfehlenswert bzw. tierische sind empfehlenswert.
  • Der Rohproteingehalt sollte mindestens 10% betragen, besser wären 12 oder mehr ==> vorausgesetzt, es sind tierische anstatt pflanzliche Proteine. Ist der Großteil pflanzlich, so können auf Dauer die Nieren in Mitleidenschaft gezogen werden.
  • Der Rohfettgehalt sollte mindestens 5% betragen. Neben Fetten können auch fettähnliche Substanzen gemeint sein, z. B. Carotinoide. Zuviel Fett macht zwar dick, doch besteht ein Mangel, können stumpfes Fell, Knochenstoffwechsel- und Fruchtbarkeitsstörungen die Folge sein.
  • Rohasche enthält anorganische Bestandteile des Futters und somit Mineralstoffe mit Nährstoffcharakter [d. h. Mengenelemente (z. B. Kalium, Kalzium, Magnesium, Natrium, Phosphor + Schwefel) sowie Spurenelemente (z. B. Eisen, Fluor, Kupfer + Selen)]. Rohasche gibt die Verwertbarkeit des Futters im Magen-Darm-Trakt an und sollte maximal(!) 2,5% betragen, besser wären 1,5-2%. Merke: Je geringer der Wert desto besser die Verdaulichkeit. Ist der Wert zu hoch, kann eine Verunreinigung vorliegen.
  • Rohfasern sind Ballaststoffe zur Darmregulierung, z. B. Cellulose und Lignin. Ein guter Wert liegt deutlich unter 1%. Merke: Je höher der Wert desto größer die Kotmenge, d. h. desto minderwertiger das Futter. Mit einem zu hohen Wert können auch Nierenschäden und Zahnstein einhergehen. Es gibt auch Futter mit 0,1% Rohfaseranteil, was optimal ist.
  • genaue Deklaration: Werden z. B. tierische Nebenerzeugnisse wie Lunge und Euter als solche gekennzeichnet, kann man in der Hinsicht von einem guten Futter ausgehen. Ferner werden auch Bestandteile wie Magen, Darm, Milz und Blut dem felinen Bedarf gerecht und sind sogar wichtig - in der Rohfütterung sind sie immerhin Gang und Gäbe. Knochen und Eierschalen versorgen die Katze außerdem mit Kalzium. Zum Vergleich: Naturgemäß frisst sie auch Knochen, Blut, Gedärme und Fell (==> Ballaststoffe) einer Maus, d. h. Beutefresser trifft unterm Strich gar eher zu als Fleischfresser …! Vorsicht könnte allenfalls geboten sein, wenn Nebenprodukte nicht konkret benannt sind und / oder der Hersteller auf Rückfrage nur dürftige Informationen preisgibt. Dann könnten sich hinter den Erzeugnissen geringwertige Füllstoffe verbergen, z. B. Hufen und Federn. Insbesondere Letztgenannte dienen aufgrund der Ballaststoffe zwar der Verdauungsregulierung, können aber nur schlecht bis gar nicht verwertet werden - das Resultat: eine größere Kotmenge (==> überschreitet diese ¼ der Futtermenge, ist Minderwertigkeit des Futters anzunehmen, obwohl Kontrollen kaum möglich sind - höchstens bei traurigen Wohnungseinzelkatzen …!). Es wird zur optimalen Versorgung also mehr Futter benötigt, weshalb Fütterungsempfehlungen bei abstrakten Verweisen wie „tierische Nebenerzeugnisse“ entsprechend höher liegen (können). Merke also: Je niedriger die Fütterungsempfehlung auf der Dose desto hochwertiger ist das Futter.

Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen.

ich habe das gefühl, dass es auf den fleischanteil im futter ankommt, bei gutem futter.

in tierläden kannst du dafür viel bezahlen. Animonda Carny hab ich mal im Fressnapf gesehen oder Real Nature / 400 g dose mehr als 1 eur....

ich habe im kaufland von k classic katzenfutter mit 80 % fleisch- oder fischanteil gefunden, was nur 49 cent kostet / 400 g.

ich mag schon diese 35 cent dosen / 400 g allein deswegen schon nicht, weil da total viel sosse / gelee drin ist und nur paar stücke fleisch. diese 35 cent dosen die haben meist einen fleischanteil von nur 4 %.

wenn der fleischanteil hoch ist, dann riecht das futter auch besser.

whiskas is zwar im preis nicht superbillig, aber auch nicht unbedingt gut.

Halo John093.

Jedes Nassfutter mit hohem Fleischanteil und ehrlich deklarierter Zusammensetzung ist hochwertig.

Das Beste Katzenfutter ist und bleibt allerdings die Frisch-, Rohfleisch-Fütterung, da Katzen sich ihrer Natur entsprechend von Beutetieren (Roh) ernähren würden, wenn sie es sich aussuchen könnten.

Allerdings ist das Thema B-A-R-F ein sehr weitläufiges und bedarf gründlichen Lernens und Lesens von entsprechender Literatur bzw. des Austausches mit erfahrenen Barfern in entsprechenden Online-Foren.

Gutes und hochwertiges Nassfutter ist eine gute Alternative, wenn man zusätzlich eine Fleischmahlzeit (optimalerweise Geflügel oder Rind) am Tag integrieren kann.

Schau mal bitte bei:

  • naturavetal.de

  • pfotenliebe.de

  • cats-country.de (power of nature - natural cat)

  • floyds-pfotenshop.de (Om nom nom)

Hier noch etwas zum Lesen - bitte kopieren und in neuen Tab einfügen:

dr-ziegler.eu/de/die-praxis-13/ernaehrung-87/

und

feline-senses.de/industrielle-hunde--und-katzennahrung.html

Bei Fragen.....jederzeit gerne.

LG

DaRi und die 4

wir haben das was der Tierarzt selbst verkauft - weil meine Katze gastritisbedingt nichts anderes verträgt

Tja, und gerade das Futter welches der Tierarzt verkauft, ist weder artgerecht noch gesund.

Es ist chemisch verarbeitet und "soll" leichter verdaulich sein.

Aber schau mal auf die Zusammensetzung und zähl mal den Anteil an pflanzlichen Nebenprodukten oder Getreide zusammen.

Normal wäre ein Anteil von 2%.

Die Gastritis - wenn es denn eine ist - rührt von zu viel unverdaulichem Getreide und pflanzlicher Abfälle, Fleischmehle statt Fleisch (oder Trockenfliesch) minderwertige Fleischabfälle (Borsten, Klauen, Schnäbel, Hufe, Krallen, Fleisch der Kategorie 3 = nicht mehr für den menschlichen Verzehr geeignet, aber nicht verdorben usw.).

Bitte lies die Links, welche ich in meinem Beitrag erwähne.....dann wirst du verstehen.

LG

DaRi und die 4

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@DaRi40

zu viel unverdaulichem Getreide und pflanzlicher Abfälle (bekommt meine Katze nicht).., Fleischmehle statt Fleisch (oder Trockenfliesch) minderwertige Fleischabfälle (Meine Katze bekommt auch fast nie fleisch von uns weil sie nichts verträgt) wir haben alles durch..sogar einige zeit aus einem speziellen Kochbuchb frisch gekocht. aber das einzige was meine Katze verträgt ist dieses Futter. außerdem muss es nicht immer perfekt sein. wenn ich nachdenke was meine Tiere immer alles gekriegt haben.. mein Zwergkaninchen ist bei einer durchschn. Lebenserwartung von 6-10 Jahren 13 jahre alt geworden. Meine Katze ist jetzt auch schon 17 Jahre alt und topfit außer die Nahrungsunverträglichkeiten und der Zwerghamster meiner schwester der eigentlich ein Jahr alt werden sollte wurde 3.

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@Joomzy

Das alles ist kein Argument. Es gibt auch Menschen, die sich ungesund ernähren, und möglicherweise zudem noch rauchen, die ziemlich gesund ein hohes Alter erreichen.

und der Zwerghamster meiner schwester der eigentlich ein Jahr alt werden sollte

Um welche Hamsterart handelet es sich denn? Es gibt keine in Heimtierhaltung vorkommende Hamsterart, deren Lebenserwartung lediglich ein Jahr beträgt, für alle beträgt die normale Lebenserwartung mindestens 1,5 Jahre, für Chinesische Streifenhamster mindestens 2 Jahre.

http://www.diebrain.de/zw-infozwerg.html#dat

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@Margotier

Ja aber man erkennt ob ein Tier leidet oder eben nicht. Ich halte nichts von auf jeden einzelnen Inhaltsstoff achten..am besten noch Wasser-&Luftfilter für die Katze aufgestellt. Meiner Katze gehts dank dem Futter gut - sie ist fit und alles passt. Und wenns ihr gut geht gehts mir auch gut!

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@Joomzy

Irrtum, höchstens im günstigsten Fall erkennt man, ob ein Tier leidet, z. B. durch Inappetenz, Abmagerung oder ein verändertes Wesen!

Nimmt man sich Leiden wie CNI oder eine hepatischen Lipidose (Fettleber) zum Beispiel, ist die Gefahr hingegen latent, d. h. vorhanden aber noch nicht erkennbar. Begründung: Die Symptome zeigen sich erst, wenn 75% des Gewebes zerstört sind (Nieren) bzw. 50-70% (Leber) - und somit, wenn es längst zu spät ist …! Falls dein obiges Futter ein Trockenfutter ist, kann ich nur hoffen, dass du nicht irgendwann zu jenen Ratsuchenden gehörst, deren Katze „urplötzlich“ ein Nierenleiden hat.

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@Kathy34

Nein es ist kein Trockenfutter - denn das verträgt meine Katze nicht. Trotzdem halte ich nichts von eurem Wahn den ihr mir da gerade aufdrängt. Am besten durchsucht ihr noch jeden Krümel des Futters.. ;)

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@Joomzy

…, wobei Wahn natürlich die falsche Bezeichnung ist. - Hast du dir meine obigen Links nicht durchgelesen? Daran wird nur allzu deutlich, dass Aufklärungsarbeit en masse vorhanden ist; folglich ist das bei Weitem der passendere Begriff …!

Und nur, weil jemand gut informiert ist, begründet das keinen Anlass, sein Wissen ins Lächerliche zu ziehen, Stichwort Krümeldurchsuchung. Glaub es oder nicht: Auch ich lerne noch dazu und bin für jeden ergänzenden Hinweis dankbar.

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@Kathy34

Gut Informiert ja, aber andere Meinungen in den Dreck zu ziehen und missionarisch darauf loszugehen ist bestimmt nicht der richtige weg!

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@Joomzy

Demzufolge glaubst du also, dass Lächerlichmachen und Falschbeschuldigungen die richtigen Wege sind - versteh ich dich da richtig? LOL :-)

Komisch: Solche Kommentare erhalte ich fast immer nur von Leuten, die trotz relativ hoher Punktezahl auf nur wenig hilfreichste Antworten kommen, du sogar aktuell auf gerade mal 3 bei 2366 Punkten(!), wenn ich die Maus über deinen Namen halte!

An welcher Stelle habe ich hier bitte die Meinung eines anderen in den Dreck gezogen und bin gar darauf losgegangen?! Diese Stelle darfst du mir fairerweise gerne nennen. Falls du damit die Tierärzte meinst: Ich habe an keiner Stelle von allen Tierärzten gesprochen, wie du es laut obigem Kommentar vorwirfst, sondern von vielen. Außerdem spiegelt sich diese Angabe

  • sowohl im Artikel der Tierärztin Lisa A. Pierson wider
  • als auch in meinen persönlichen Erfahrungen vielfältigster Art

und ist folglich nicht aus der Luft gegriffen. Durch derart haltlose Vorwürfe ziehst - im Gegenteil - du die Meinungen anderer in den Dreck. Aber wie heißt es so schön: Was andere uns zutrauen, ist meist bezeichnender für sie als für uns. Denk mal drüber nach ... ;-)

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@Kathy34

Ja das mit den Tierärzten meine ich. Ach wo hast du dann dein "Wissen" her? von der Tierärztin Lisa A. Pierson..soso..und woher weißt du dass sie recht hat? Woher weißt du welche Zeitungsartikel falsch und welche wahr sind? eigene Erfahrungen? das sind DEINE erfahrungen!! Bei mir war bisher alles super..meine Katze hat vor 3 Jahren den Tierarzt wechseln müssen weil der vorherige in Pension ging..und der ist jetzt auch sehr gut!

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@Joomzy

Ich soll Tierärzte also partout bestätigen, um sie ordentlich zu behandeln, so dass Aufklärungsarbeit und Tiereswohl hinten anstehen - interessant …! Bedenke: Richtigstellung ist nicht gleichzusetzen mit Drecksbehandlung.

Stichwort Wissen: Welche Artikel wahr und falsch sind, lässt sich schon anhand einer einzigen Tatsache erkennen: Geht es um getreidelastige Nahrung, kann der Artikel nur falsch sein. Oder siehst du des Öfteren Katzen, die sich von Getreide auf dem Feld ernähren?! Es bedarf somit noch nicht mal Erfahrung - man muss sich lediglich die felinen Bedürfnisse vor Augen führen, um zu erkennen, welche Artikel hinken …!

Ferner dürfte dir nicht entgangen sein, dass sich mein Beitrag auf den Ernährungssektor bezieht und nicht auf den Medizinsektor! Geht es um Letztgenannten, d. h. um Leiden wie Katzenschnupfen, Frakturen, Durchfall, Erbrechen usw., bin ich die erste, die auf den Tierarzt verweist - besser gestern als heute!

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Hallo,

teuer ist nicht immer gleich gut. Unter nachfolgendem Link kannst du mal nachlesen, Stiftung Warentest hat Nassfuter getestet:

http://www.focus.de/wissen/natur/katzen/ernaehrung/katzenfutter-im-test-saftige-haeppchen-die-katzen-krank-machen-koennen_id_3648340.html

Viele Grüße

Thomas Schmidt

Sorry, durch jenen Katzenfutter-Test vom 27.02.2014 wurden bereits viele Kritikstimmen laut - sowohl von Herstellerseite als auch von Seite zahlreicher Tierbesitzer, die mit artgerechter Katzennahrung bestens vertraut sind und ihrer Empörung auf diversen sozialen Netzwerken Luft machten.

Die Bewertungsgrundlagen wurden vielfach angezweifelt, d. h. die Vorwürfe reichten von fragwürdig über unglaubwürdig, lächerlich, nicht aussagekräftig, Abstrafung von hochwertigen Futtermitteln bis hin zu methodisch unsauber. - Zu Recht, wie ich nach Studium diverser Artikel finde!

Allein, dass dort zucker- und getreidelastige Sorten ohne Art- und Mengenangabe (geschweige denn der Fleischart und -menge!), d. h. zweifelsohne minderwertige Produkte mit „sehr gut“ abschneiden, sollte nachdenklich stimmen - haben Zucker und Getreide doch erwiesenermaßen nichts im Napf einer Katze verloren und sind sogar schädlich! Begründung: Durch den sehr kurzen Katzendarm* kann der feline Organismus das Getreide nicht richtig aufspalten, verdauen und verwerten. Außerdem werden dadurch Übergewicht, Zahnprobleme, Allergien und Diabetes begünstigt. - Apropos Getreide: Durch ein bisschen Hinterfragen des Sachverhalts dürfte schon jeder Laie von selbst darauf kommen, oder hast du schon mal eine Katze auf dem Ährenfeld gesehen? Und wenn ja, dann allenfalls zum Mäusefangen.

*Die Darmlänge einer Katze im Verhältnis zur Körperlänge beträgt 3:1 ==> zum Vergleich: die Darmlänge eines Menschen im Verhältnis zur Körperlänge beträgt 6:1.

Auch aus folgenden Gründen hinkt der Test: Warum schneidet ein Hersteller, der 2008 noch Testsieger(!) war, 2014 nur noch mit Note 3 ab?! Selbe Sorte und Rezeptur versteht sich (==> siehe auch erste Stichworteingabe weiter unten)! - Oder warum sind die Testobjekte nicht homogen, sprich entweder alles Rind- oder alles Geflügelsorten (nur als Beispiele), sondern stattdessen heterogen? Wie stellt man so Vergleichbarkeit und Aussagekraft her?! - Oder warum muss ich unter Deklaration die Lesbarkeit der Schrift, das Einhalten von lebens- und futtermittelrechtlichen Kennzeichnungsvorschriften sowie das Beurteilen von Werbeaussagen verstehen, nicht aber die Herkunft und Menge des Fleisches?! So konnten natürlich auch Hersteller punkten und teils mit „sehr gut“ abschneiden, die ihre Zutaten nicht aufschlüsseln - leider!

Was erschwerend hinzukommt: Namhafte Hersteller, die für mittel- bis hochklassiges Futter stehen, erhielten zu aller Empörung nur schwache Testergebnisse. Deren Reaktionen:

  • Zitat Lantmännen Bozita GmbH (Hersteller von B_zita): „Leider sind gerade wichtige Indikatoren wie Fleischanteil und Fleischqualität nicht berücksichtigt worden. Auch wurde nicht analysiert, ob die Zusammensetzung im Gesamten gesund für die Katze ist.“
  • Zitat Demeter-Felderzeugnisse GmbH (Hersteller von D_fu): „Unabhängig von unserem Ergebnis, sollte man die Qualitätskriterien in diesem Test hinterfragen. So wurden Produkte mit ‚sehr gut’ und ‚gut’ bewertet, die laut Deklaration minderwertige Zutaten wie z. B. ‚pflanzliche Eiweißextrakte’ oder ‚tierische und pflanzliche Nebenerzeugnisse’ verwenden. …“
  • Zitat Terra Canis GmbH (Hersteller von T_rra Faelis): „Die wirkliche Qualität eines Produkts muss an folgenden Punkten gemessen werden: Frische der Rohstoffe, Qualität der Rohstoffe, artgerechte, ausgewogene Zusammensetzung, wenig bis keine synthetischen Zusätze, Nährstoffversorgung auf möglichst natürliche Weise, kein Zucker usw.. 
Leider werden keine dieser wesentlichen Punkte bei dem Test wirklich berücksichtigt.“
  • Zitat Pets Nature GmbH (Hersteller von C_tz Finefood): „Die im Test mit 60% der Gesamtnote gewichtete ‚ernährungsphysiologische Qualität’ wird nicht näher erläutert: Welche Werte mit welchen Referenzbereichen belegt wurden, bleibt unklar. Dem Artikel zufolge wurden die Nährstoffgehalte des Futters nach den Richtlinien der FEDIAF und der NRC bewertet. Catz Finefood orientiert sich streng an den empfohlenen Nährwerten der FEDIAF und hat seine Rezepturen unter Zuhilfenahme dieser Forschungsergebnisse entwickelt. Ein Widerspruch? Wichtige Bewertungskriterien wie Fleischanteil oder Verwendung von Farb-, Konservierungs- und Lockstoffen wurden augenscheinlich nicht berücksichtigt. Auch wenn im Test die tatsächlich verwendeten Fleischsorten untersucht wurden, floss dieses Ergebnis anscheinend nicht in die Bewertung ein, wenn z. B. ein Produkt, betitelt mit ‚Huhn und Wild’, gar kein Wild enthält und doch mit ‚sehr gut’ abschneidet.“

Interessant sind in diesem Zusammenhang folgende vier Artikel (==> Stichworteingabe in Google):

  • Zweifel angebracht Katzenfutter im Zwielicht
  • neuer Katzenfuttertest mit alten Fehlern
  • Kritik an Stiftung Warentest verklingt ungehört
  • offener Brief Katzenfuttertest
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@Kathy34

…, da der Platz leider nicht ausreichte:

Mein Fazit: Ginge es nur ansatzweise um Katzengesundheit, hätten Produkte mit pflanzlichen Eiweißextrakten sowie undefinierter Getreideart und -menge bzw. Zuckerart und -menge gar nicht erst zum Test zugelassen werden dürfen. - Aufklärung in punkto Katzenfutter macht daher Sinn, mehr noch: Sie wird durch derart dubiose Testverfahren umso wichtiger …! Denn wie heißt es so schön: Wer nichts weiß, muss alles glauben. (Marie von Ebner-Eschenbach)

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.......einmal die Woche frisches Rinderherz,

war das höchste was ich für meine Katzen tun konnte.

Leckerbissen hoch drei, dann sind sie schon ausgeflippt wenn sie es nur gerochen haben.

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