Was ist das beste Feuerwehr-, Rettungsdienstauto etc.?

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Es ist der Traum eines jeden Feuerwehrmannes. Knapp elf Meter lang, 33 Tonnen schwer, 680 PS stark und satte 800 000 Euro wert. Das nagelneue Feuerlöschfahrzeug der Fliegerhorst-Feuerwehr in Jagel ist ein echter Hingucker - und mit Abstand der modernste Feuerwehrwagen im ganzen Kreis Schleswig-Flensburg. "Das ist ein Top-Fahrzeug, supermodern und eine erhebliche Erleichterung für unsere Einsätze", sagt Brandmeister Axel Bohnsack. Der 43-Jährige wurde als erster der 60 Mann starken und ausschließlich mit Vollprofis besetzten Feuerwehr für den neuen Wagen geschult. Jetzt soll er als Multiplikator dafür sorgen, dass auch seine Kollegen schnell die Vorzüge des jüngsten Neuzuganges im Flugplatz-Fuhrpark ausschöpfen können.

Denn der Wagen hat es in sich. Nicht nur ein 6600-Liter-Wassertank steht zum Löschen zur Verfügung. Hinzu kommen auch 600 Liter Schaumbilder, 120 Kilogramm CO2 und 500 Kilo Löschpulver. "Das Besondere ist: Der ,Stoßstangenwerfer’ des Wagens kann das alles zusammen ausspucken - und zwar 1000 Liter pro Minute", erklärt Bohnsack. Der ,Dachwerfer’ hingegen dient dem Löschen mit Wasser. Er schafft gleich 2400 Liter pro Minute - "mit einer Wurfweite bis zu 65 Metern."

Die Anschaffung dieses mit neuester Elektronik ausgestatteten Löschfahrzeuges ist laut Brandamtmann Bernt Tudsen (56) allerdings nur der erste Schritt einer grundlegenden Wandlung der Fliegerhorst-Feuerwehr. "Wir machen einen Quantensprung von den 70-er Jahren ins moderne Jetzt", sagt der Leiter der Wehr. Bis 2012 soll der gesamte Feuerwehr-Fuhrpark erneuert werden - auch mit Blick auf die bevorstehende Einführung der unbemannten Fliegerei. Dann stehen den Jageler Brandschützern, die organisatorisch der fliegenden Truppe des Aufklärungsgeschwaders 51 "Immelmann" angehören, vier moderne Löschfahrzeuge zur Verfügung. Zurzeit hat die Wehr fünf Einsatzfahrzeuge, von denen das älteste aus dem Baujahr 1976 stammt.

"Mit den neuen Wagen werden wir auch unsere Abläufe hier vor Ort ändern", kündigt Tudsen an. Statt wie bisher drei werden dann nur noch zwei Einsatzfahrzeuge während des Flugbetriebes - in der Regel zwischen 7 und 22 Uhr - an der Startbahn postiert. Die Eingreifzeit bleibt aber dennoch dieselbe: Innerhalb von einer Minute müssen die Feuerwehrleute etwa bei einem brennenden Flugzeug sein und mit dem Löschen beginnen. "Das klingt zwar knapp, aber das gewährleisten wir", sagt Tudsen.

Damit das klappt, werden in etwa vierwöchigem Abstand immer wieder Notfälle mit den Tornados geübt. Auch für Einsätze an alle anderen Flugzeugtypen sind die Brandschützer gewappnet. "Ran an den Vogel, Triebwerk aus, löschen und retten", so einfach klingt das, wenn Tudsen die Vorgehensweise beschreibt. Aber nicht nur das Absichern der startenden und landenden Jets gehört zu den Aufgaben der Feuerwehr, die fast ausschließlich mit Beamten besetzt ist. Auch die Unterstützung der Nachbarwehren und gemeinsame Übungen, Einsätze nach Unfällen auf der A7, die Ausbildung im Bereich Brandschutz für die Soldaten, das Prüfen von Löschgeräten oder technische Dienste gehören zur Arbeit der Fliegerhorst-Feuerwehr, die an 365 Tagen im Jahr jeweils 24 Stunden lang besetzt ist: Das ist nötig, weil nicht nur wichtige technische Ausrüstung in Jagel beheimatet ist, sondern sich auch ein Munitionslager und Treibstofftanks auf dem rund 650 Hektar großen Areal befinden.

Um die Aufgaben der Zukunft meistern zu können, wird neben der Erneuerung des Fuhrparkes auch ein neues Gebäude für die Wehr geplant. "Das werde ich als Chef aber nicht mehr erleben", sagt Bernt Tudsen, der in gut drei Jahren Pensionär sein wird. Bis dahin wird er aber - auch persönlich - noch einige Herausforderungen angehen. Im April wird der Nordfriese zu seinem dritten Afghanistan-Einsatz aufbrechen. Als so genannter "Wehrübender" mutiert er dann vom Brandamtmann zum Hauptmann. Angst davor hat er zwar nicht, Respekt aber schon. "Manchmal fragt man sich dort schon, was man da eigentlich macht", sagt er. Aber die 22 Mann starke Feuerwehr dort sei "gut ausgerüstet". Einen so modernen Wagen wie das neue Jageler Schmuckstück sucht man am Hindukusch jedoch vergebens. http://www.shz.de/nachrichten/lokales/flensburger-tageblatt/artikeldetails/article/111/modernstes-loeschfahrzeug-im-kreis.html

UNSINNIGE frage: ein tankfahrzeug egal ob mit großzügigen mengen an wasser oder löschschaum nützt den im dritten obergeschoss eingeschlossenen menschen relativ wenig: da wäre eine SEHR LANGE leiter nützlicher. die meisten probleme benötigen sehr spezielle lösungen. bei einem chemieunfall auf der autobahn ist eine drehleiter nicht wirklich nützlich.

Ich kann mich nicht nicht entscheiden, unser wlf-k oder unser hlf, ich mag sie beide, aber meisten doch unser hlf, der gehörte mal der bf^^

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