Was ist das besondere an Literatur, was bietetit sie ihnen?

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6 Antworten

Also, Literatur ist nicht so schnelllebig wie z.B. das Internet. Das hat zwar auch Nachteile, aber meiner Meinung nach macht es ein Buch wertvoll, dass es nicht von jedem beliebigen geschrieben werden kann, der einfach mal seinen Senf dazugeben will. Bücher bieten für mich die Fluct in eine andere Welt, die nicht immer besser, aber oftmals spannender, romantischer und doch niemals wirklich gefährlich ist. Ein guter Autor versteht sich darauf, Elemente in seine Erzählung einzubauen, die die Spannung erhöhen. Ein 'roter Faden' ist ebenfalls wichtig um LeserInnen zum weiterlesen zu bringen... Sympathische Protagonisten und komplexe Persönlichkeiten erhöhen für mich den Reiz des Lesens. :-)

Beim Lesen von Büchern lässt man seine eigene Phantasie mit einfließen, jeder erlebt Lesen anders - in einem Film ist bsw. das Aussehen der Personen vorgegeben, aber in einem Buch können sie ganz verschieden aussehen. Mithilfe von Literatur lernt man neue Sichtweisen kennen, sie kann beeinflussen. Mit einem Buch kann man sich praktisch "in eine andere Welt lesen" und Probleme der Realität vergessen. Ich denke, genau diese Alltagsflucht mögen viele am lesen, vor allem Jugendlcihe, die sehr oft und gern in fiktionale Welten "schlüpfen". Und das - und natürlich die Spannung der Geschichte - hält sie bei der Stange. Das Markenzeichen der Literaur ist meinesachtens der Umgang mit der Sprache, die Fähigkeit, mit Worten Leben zu erschaffen. Bücher sind sehr langlebig, sie können Zeugen anderer Zeiten und Kulturen sein. Sie können über Dinge berichten, deren Augenzeugen längst nicht mehr existieren. Das alles ist faszinierend an der Literatur.

Das war zwar in ungeordneter Reihenfolge, aber ich hoffe, dass meine Antwort trotzdem weiterhilft.

Literartur oder in diesem Fall ein Buch lesen ist "Kino im Kopf"! Anhand der Schilderung des Autors über Schauplätze, Charaktere der Personen, Aussehen, Gemütszustände und Gedanken entsteht ein regelrechter Film in meiner Fantasie. Man sollte im besten Fall Sympathie für die Hauptpersonen empfinden, um weiter erfahren zu können, wie es ihnen im weiteren Verlauf der Geschichte ergeht. Oder aber auch Antipathie für z.B. einen kaltblütigen Mörder. Hier hält mich der Wunsch bei der Stange, ob der Fiesling am Schluss seine gerechte Strafe ereilt.

Ein Leben ohne Bücher - undenkbar!

kamel300 01.04.2012, 19:19

danke vielmals super antwort die mir weiterhilft!

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Sajonara 02.04.2012, 14:16

"Kino im Kopf" ist sicher gut gemeint, aber der Prozess der dahinter steckt und steht, der weitaus mehr darstellt, als was "gängiges Kino" zu bieten hätte, sollte nicht ausgeklammert werden,

  • nämlich eigenständige, analoge, human gesteuerte Beschäftigung mit Sachthemen und nicht nur jenen "der seicht unterhaltenden" ablenkenden Belletristik,
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Literatur hat keine Markenzeichen , und ist kein industrielles Serienprodukt, (zumeist) sondern ist das Produkt freier Aussprache, Vermittlung und Willsenbildung. Sie trägt dazu bei, sich zu informieren, weiter zu bilden, grundsätzlich den (auch von Kant ähnlich beschrieben) vorgefundenen Verstand sinnvoll und eigenständig zu benützen, zum eigenen Wohle und dem der Mitmenschen, etwa

...mit den Begrifflichkeiten würde ich bisschen aufpassen, dass da auch nichts durcheinander kommt - "Literatur" im eigentlichen Sinne gehört nicht (!) zur Gruppe der (von dir erwähnten) Medienformate; du meinst damit sicher das Buch!?

Und wenn die Informationen für ein Referat bestimmt sind, dann brauchst du wahrscheinlich auch bisschen was, das über so Stichworte wie "Kino im Kopf" noch hinausgeht.

Und ich würde schon auch auf "die andere Seite der Medaille" versuchen etwas einzugehen. Das heißt:

Auf die Problematik, die sich (wiederum: aufgrund der starken Einflussnahme "neuer Medien") ergibt; und die es nicht (mehr) unbedingt (und trotz allen "Zaubers", die von einem Buch ausgeht) so selbstverständlich macht, dass ein jeder Mensch auch zum selbigen greift...

Hier steht noch was zu dem:

http://www.sk-verschrieben.de/wissenswertes/70-lesen/88-lesen.html

daß das dazulernen mit spaß verbunden ist und auch nachhaltiger ist, als in einem sachbuch o. im schulunterricht. und auch dass man als leser nichts oder kaum etwas falsch machen kann.

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