Was ist das Äquivalent von .exe für Linux/Debian?

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8 Antworten

Hallo

Was ist das Äquivalent von .exe für Linux/Debian?

  1. Bitte benutze auch den Textkörper und nicht nur die Überschrift hier.
  2. Es gibt kein Gegenstück dazu¹

Natürlich benutzen auch Benutzer der GNU/Linux-Systeme Dateinamen-Erweiterungen, aber nur um es für sich selbst einfacher zu haben eine gewisse Zuordnen zu haben, dem System selbst ist das völlig Schnuppe

Der Internetbrowser Firefox heißt hier auch schlicht firefox (in den allermeisten Fällen klein geschrieben) und kann auch genau mit diesem Namen gestartet werden:

firefox

Die installierten Programme liegen auch (normalerweise²)nicht in einem Benutzerverzeichnis sondern zentral für jeden Benutzer in /bin oder /usr/bin drinnen, lediglich die Konfigurationsdateien des Benutzers liegen in seinem /home/$USER Verzeichnis.

Der Grund ist einfach der, das Linux ein echtes Mehr-Benutzersystem ist an dem tatsächlich mehrere Benutzer gleichzeitig arbeiten können ohne den jeweils anderen zu stören (von der Systemleistung mal abgesehen)

Wenn man das wollte, könnte man auch ein Programm compilieren welches dann auch den Namen programmname.exe oder programm.com hört.

Linuxhase

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  • ¹ weil man auf unixoiden Systemen jede Datei als "ausführbar" markieren kann indem man ihr den execute-Flag setzt.
  • ² "von Hand" kann man das natürlich ändern wenn man weiß wie es geht.
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Kommentar von chaosklub
19.05.2017, 06:10

@Linuxhase ... es ist irgendwie grenzwertig, dass Du hier offensichtliche Spinnereien, die im Bereich Linux "Sitte" sind, auch noch als "Features" herausstellst.

"zentral für jeden Benutzer in /bin oder /usr/bin drinnen, lediglich die Konfigurationsdateien des Benutzers liegen in seinem /home/$USER Verzeichnis." 

Noch dämlicher kann man es fast nicht organisieren! In Windows sind die Programme wenigstens in einem Ordner der einen passenden Namen hat ... und die Konfigurationsdateien sind (leider) wie bei LINUX in einem völlig durchgeknallten "Benutzerverzeichnis" was zwar auch einen schwachsinnigen Namen hat User\... .. aber wenigstens nicht noch mit einem völlig sinnfreien Namen ("home") die NUTZER verunsichert ...

Auch dass Linux sich nicht für Dateiendungen interessiert, ist der Wahn ... da kann man also ein Prgramm einfach so starten wenn man auf irgend eine Datei klickt?

Da haben die Leute, die LINUX entwickeln, ja völlig um die Ecke gedacht! Es ist geradezu genial, dass Windows, Date-Endungen verwendet ... da kann man dann wenigstens sehen, dass firefox.exe das Programm ist und dass firefox.jpg eine Bilddatei ist ....

Bitte sage mir jetzt nicht dass das Programm firefox ein anderes Icon hat wie das bild "firefox" !!! Dann verliere ich völlig das Vertrauen in Linux: dann kann man nämlich die Dateien nicht mehr "sortieren" ... also Bilder zu Bilder ... das würde dann bedeuten, dass man die ganze Basis der Informatik (=SORTIEREN) abzuschaffen versucht ... so etwas ist dann völlig geistesgestört! 
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Wann endlich begreifen sowohl die "LINUX-Hasen", wie auch die "Win-Doofies", dass Computer inzwischen kein Spielzeug für Elektronik-Bastler und kleingeistige Computer-Spezialisten, wie vom old Bill sind, sondern das sind inzwischen Geräte geworden, die NUTZER-ORIENTIERT sein müssen!

In Linux gibt es zwar die Möglichkeit unsinnige Verzeichnisse auszublenden (indem man einen Punkt vor den Namen setzt), aber das ist, wie das "hidden setzen", in Windows eine dämliche Krücke ... Wenn die grausamen Fach-Idioten, die diese Betriebssysteme programmieren, auch nur einigermassen intelligent wären, dann würden sie schon lange, wenn ein Nutzer, als normaler Nutzer angemeldet ist (nicht als Administrator) alles ausblenden was ein normaler Nutzer gar nicht braucht.

Wenn Du Dir ein Auto kaufst ... willst Du dann am Motor herumschrauben? Oder hast Du wenigstens gemerkt, dass das "am Motor herumschrauben", seit über 80 Jahren nicht mehr die Arbeit vom Autofahrer ist ... bei modernen Fahrzeugen, ist es sogar so, dass selbst Kraftfahrzeugmechaniker nicht mehr, zuhause, in der Scheune den Motor ausseinander nehmen. Die Queen weiss noch nicht einmal, dass ihr Rolls einen Motor hat ... die haut einfach dem Chauffeur, eines mit dem Zepter, auf den Kopf und sagt dalli-dalli!

Bei Computern ist das inzwischend das Gleiche ... ein normaler Nutzer interessiert sich nicht mehr für den "Motor" (=das Betriebssystem) sondern für den Laderaum und das was da drin ist (= er interessiert sich für seine DATEN und für das was er damit machen kann).

Wann endlich begreifen das die Windofies und die Linnixer?

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Das gibt es so nicht direkt. Im Gegensatz zu Windows wird bei Linux oft nicht die Dateiendung angeschaut ("endet mit exe = ausführbar!"), sondern "in" die Datei selbst (nicht nur bei Anwendungen, sondern z.B. auch bei Bildern).

Anwendungen unter Linux  sind als ausführbar markiert - kannst du im Dateimanger machen oder mit chmod +x in der Konsole. Dann kann man die einfach mit ./datei (wenn die im Ordner liegt) oder mit programmname (wenn im globalen Pfad) direkt ausführen.

Du kannst sogar Scripte in verschiedenen Sprachen schreiben (z.B. Python oder Bash), oben eine spezielle Zeile reinmachen ( https://de.wikipedia.org/wiki/Shebang ) und als ausführbar markieren. Kannst du dann direkt ohne z.B. python datei direkt mit ./datei ausführen.


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Kommentar von c0mpadre
17.05.2017, 00:29

Vielen Dank!!

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Gibt es nicht. Ausführbare Dateien werden unter Linux durch die setzung eines X-Bits in den Dateirechten gekenzeichnet. Die Dateiendung dient nur für den Nutzer das er ungefähr weiß worum es sich handelt.

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unter Unix, Linux ... haben Dateiname-Erweiterungen nur eine Bedeutung für den Benutzer. So kann er besser unterscheiden, um welche Art Datei es sich handelt. Der Kernel (hier meine ich nicht irgendwelche Anwenderprogramme, die unter Linux laufen und so eine Erweiterung erwarten) benötigt Dateiname-Erweiterungen nicht.
Er bezieht die Informationen aus den Metadaten. Zu denen gehören der Besitzer, die Gruppe und auch die Rechte wie lesen, schreiben und ausführen.

Ausführbare binär-Dateien ( bei Windows .exe) werden (das das nur zum bessern Erkennen) unter /bin oder /usr/bin oder /sbin , /usr/sbin gespeichert.
Bedingung ist das aber nicht.
Auch Script-Programme benötigen keine .sh oder .ksh  oder .tclsh ...
Das ist aber nützlich, wenn Editoren damit farbliche Hervorhebungen machen können.

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Mit apt-get install, Debian installer et al. kannst du Dateien mit .deb Format installieren.

Wenn es über schon installierte Software geht, das kann ohne Dateiendung oder mit einer Endung anhängig von der Programmiersprache sein.

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Naja, eigentlich "kennt" Linux keine solchen Endungen. Alle Programme/Funktionen und bei mir, aufgrund erstgenannter Punkte, auch selbstgeschriebene Skripte funktionieren ohne eine Endung, deren Pendant .exe wäre.
Linux ist es egal, was für eine Datei etwas ist. Wenn ich mein Kompilat mit cat aufrufe, wird mein Terminal zugespamt, versuche ich den Quelltext auszuführen, wird das nicht gehen. Die Dateiendungen dienen damit primär der Verständlichkeit für Menschen.

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Gibt es nicht wirklich, man kann eigentlich viele verschiedene ausführen. Eine der häufigsten ist vielleicht .sh

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Kommentar von c0mpadre
16.05.2017, 23:47

Woher weiß ich bei der Konoslenumgebung, wie ich ein bestimmtes Programm starten kann?

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