Was ist daran so verwerflich, wenn man Staatsanwalt werden möchte bzw für die Staatsanwaltschaft arbeiten möchte?

8 Antworten

Daran ist nichts "verwerflich".

Es ist eher kurios, wenn jemand meint, dass

sie nicht für Ordnung sorgen und andere nur verletzen.

Aber ohne die Begründung dafür zu hören, ist es schwierig da etwas dazu zu sagen. Gerade der Staatsanwalt sorgt doch mit seiner Arbeit, dass Gesetzesverstöße verfolgt werden und nicht überall Chaos ausbricht (also für Ordnung sorgt). Was das "verletzen" angeht - wtf? Da steht anscheinend jemand generell eher auf der anderen Seite des Gesetzes? Klar, dass man da dann nicht gut auf den Staatsanwalt zu sprechen ist ...

Wer ist "jeder"?

Natürlich kann nicht jeder Rechtsanwalt mit eigener Praxis werden. Die juristische Laufbahn beginnt nun mal auf der Seite der Staatsanwaltschaft.

Nachdem nicht "jeder" die Staatsnote hat, steht dieser Weg gar nicht jedem offen.

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Für die Staatsanwaltschaft zu arbeiten, das finde ich okay. Sie sollte im besten Falle für Recht und Ordnung sorgen.

Rechtsanwälte sind in meinen Augen da schon differenzierter zu betrachten, denn sie arbeiten auch für "die Bösen", wenn sie von ihnen beauftragt werden.

Genau deshalb möchte ich Staatsanwalt werden

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Die Staatsanwaltschaft ist ein Haufen überarbeiteter Idealisten, denn sonst überlebt man dort nicht lange.

Respekt für jeden der diese Tätigkeit länger ausübt.

Es ist nicht verwerflich.

Es ist vollkommen okay. Ich hab hier auf der Seite auch mein Fett weggekriegt, als ich gesagt habe, dass ich kein Problem damit hätte als Anwältin (sollte ich das jemals werden, was unwahrscheinlich ist) Mörder oder Kinderschänder zu verteidigen. Ist halt der Job. Wer damit nicht klarkommt ist dafür halt nicht geeignet.

Wichtig ist, dass DIR der Job gefällt, den du machen willst. Niemand anderem, nur DIR.

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