Was ist besser Links oder Rechtsradikal zu sein?

10 Antworten

sagen wir besser: extremisitsich.

In der Bevölkerung ist Linksextremismu snoch immer besser angesehen als Rechtsradikalismus. Das kann damit zusammen hängen, dass die Linksextremen durchaus dort Ramba-Zamba machen, wo sich der einfache Bürger auch gerne engagieren würde, es aus unterschiedlichen Gründen jedoch nicht macht.

Schon mal aufgefallen, dass ein Linksfaschist bis heute hoch verehrt wird, auch in DE? T-Shirts mit Che Guevara kennt doch jeder, oder gar ne Riesenflagge mit seinem Konterfei - die quer iim Zimmer von einem Jugendlichen hängt. DAs wird akzeptiert, sogar T-Shirts mit RAF-Logo.

Man stelle sich mal vor, jemand hätte ein Shirt mit den Konterfeis der NSU-Attentäter - undenkbar sowas.

Linksextremisten gelten oft einfach als "Chaoten", was übrigens deren politischen Hintergrund total lapidar darstellt, während Rechtsextremisten direkt als politisch motiviert gelten.

doch in manchen Ansichten sind die sich näher, als man so glauben mag, das ist verblüffend. Sehe oft, wie rechte Leute, ganz aussen rechts einzordnen, wenn nicht gar extremitische, als Quelle und Faktenbeweise linksfaschistische Seiten posten oder linksfaschistische Aussagen kopieren. Wenn es aber hart auf hart käme, so würden die Rechtsextremisten die Linksextremisten "unschädlich machen" wollen, sofort "unschädlich" machen wollen - und was das grundsätzlich bei den Rechtsextermisten bedeutet, sollte klar sein:

Mal was zu den (angezeigten) Straftaten:

Das Bundesamt für Verfassungsschutz beobachtet die politische Kriminalität in Deutschland. Die Behörde kommt zu folgendem Schluss: 2016 haben Rechtsextremisten 22.471 Straften begangen, 2017 waren es 18.413. Dem gegenüber stehen 5.230 linksextremistisch motivierte Straftaten im Jahr 2016 und 6.393 im Jahr 2017. Ein eindeutiger Unterschied, es werden deutlich mehr rechtextremistisch als linksextremistisch motivierte Straftaten registriert.

Daher wird in Reihen der AfD oft gefordert, man solle nicht die Straftaten im Ganzen vergleichen, sondern nur die Gewalttaten. Dazu gehören etwa Tötung, versuchte Tötung, Brandstiftung, Köperverletzung, Landfriedensbruch und Raub. In dieser Kategorie wurden 2016 1.600 Straftaten mit rechtsextremistischem Hintergrund festgestellt und 1.054 im Jahr 2017.Bei den Linksextremisten waren es 1.201 Straftaten im Jahr 2016 und 1.648 im Jahr 2017.

Blickt man auf die Gewalttaten in einem noch engeren Sinne wie Tötung, versuchte Tötung, Körperverletzung, Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion und Freiheitsberaubung, dann ergibt sich ein klares Übergewicht der Rechtsextremisten.

https://www.deutschlandfunk.de/nachgefragt-rechts-und-linksextremistisch-motivierte.2852.de.html?dram:article_id=426767

Ich finde es wieder einmal bezeichnend, wie geschickt versucht wird, eine Partei mit faschistoiden Tendendzen als gut darzustellen. Über frei erfundene Lügengeschichten.

In der Bevölkerung ist Linksextremismu snoch immer besser angesehen als Rechtsradikalismus.

Ich wüsste nicht, wer sich freut, wenn sein Geschäft geplündert wird oder sein Auto angezündet wird. Extremismus ist Extremismus. Und bei Straftätern steht kaum einer noch jubelnd daneben.

T-Shirts mit Che Guevara kennt doch jeder

Ich kann mich nicht entsinnen, jemals jemanden damit rumlaufen zu sehen.

Was in jedem Kinderzimmer der Republik hängt, weiß ich nicht. Ich wage aber zu bezweifeln, dass du das weißt. Also nur eine Parole ohne Inhalt? Genauso kann ich behaupten, dass es doch jeder kennt, wie viele Nazi-Flaggen in deutschen Kinderzimmern hängen und toleriert werden von den AfD-Eltern. Schließlich machen es die vielen AfD-Funktionäre vor, die immer wieder mit verbotenen Gruppierungen in Berührung kommen und schließlich machen es die AfD-Lügenbarone vor, indem sie beispielsweise den Straftatbestand der Holocaust-Leugnung abschaffen wollen. Nur, um dann die Geschichte umzuschreiben.

Daher wird in Reihen der AfD oft gefordert, man solle nicht die Straftaten im Ganzen vergleichen

Diese Verniedlichung und dieser Versuch, die AfD als gut darzustellen hat es schon in sich.

Das Problem, was du hier bei deiner Schilderung hast: Du versuchst die eine Gruppe mit der anderen auszuspielen und die AfD als die Art Moralinstanz dazwischen zu positionieren. Tatsache ist aber, dass man an einem Beispiel wunderbar sehen kann, wo exakt die AfD hinzustellen ist. Im Vorfeld der sogenannten "Trauermärsche" von Chemnitz hat ebend jene AfD die Stimmung gezielt aufgeheizt. Ebend jene Partei hat gezielt zu Selbstjustiz aufgerufen.

Immer wieder dieses Schema, bewusst die Nähe zu Rechtsextremisten zu suchen, ihnen eine politische Heimat zu geben. Und immer noch diese absurde Verweigerung, das Nazi-Problem in der Partei in den Griff zu bekommen.

Das ist die Realität.

Der einzige Punkt ist: Gewalttäter sind Gewalttäter. Straftaten sind Straftaten. Punkt. Und ob derjenige sich nun Rechtsextremismus oder Linksextremismus auf die Fahnen schreibt oder keins von beidem, das ist dabei vollkommen egal. Die AfD kann nichts als von rechtsextremer Gewalt abzulenken und das versucht sie immer wieder. Warum nur tut sie das? Damit sie von sich selbst und ihrem hauseigenen Nazi-Problem ablenken kann. Denn je mehr die rechtsextreme Gewalt im Fokus bleibt, desto mehr bleibt im Fokus, wie verflochten weite Teile der AfD-Funktionäre und vor allem die Jugendorganisationen der AfD darin verflochten sind.

Das nun an Zahlen zu verklären, wie du es hier tust, ist für mich ein Hohn für jedes Opfer dieser Gewalttaten. Sei es von rechts, links oder ganz was anderes motiviert. Diesen Hohn, das auf Zahlen zu reduzieren oder auf irgendeine romantisierte Vorstellung eines Politiker-Konterfeis ist irgendwie - dreist.

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@mepeisen

Lieber Freund, dann horch mal auf: wenn DU noch neimanden mit einem Che-Shirt sahst, ist es nicht Tatsache, dass diese nicht massenweise verkauft werden und auch getragen werden.

Selbstredend ist immer noch der Linksfaschismus besser angesehen, als der Rechtsfaschismus, ganz einfach, weil der Linksfaschismus im Konsens ruft, er richte sich gegen die "Etablierten" (da ham wer se wieder, das Establishment) - den Staat etc. pp.

Der Rechtsextremismjus scheut sich nicht, gegen natürliche Personen, Zivilisten, Volksgruppen zu hetzen und vorzugehen. Das ist schon viel schlimmer im Grundkern.

Weiterhin gibt es einen radikalen Arm der Linken, auch einen radikalen Arm der Antifa - diese zündeln und werfen Steine und - und - und. Es ist nicht die gesamte Linke, die aber im Falle dessen, dass sie zusammen marschieren (Demo) als Linksfaschisten geführt werden - selbst schuld, sage ich da.

Schließlich waren die vielbeklatschten 68er auch nichts anderes, als Linksradikale, sehr radikal waren die. Sie haben aber was bewirkt, muss man sagen - allerdings ging aus ihnen auch der Terror hervor, im Sinne der RAF.

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@mepeisen

weiter: - Das nun an Zahlen zu verklären, wie du es hier tust, ist für mich ein Hohn für jedes Opfer dieser Gewalttaten. ..

Sag mal, gehts dir gut? Kannst du fremde Texte lesen und auch direkt verstehen?
Wo verhöhne ich da OPFER? Gehts noch? Kaum zu glauben, was du in die simple Antwort von mir hineininterpretierst.

Realität: wo hast u hier oder ansderswo, von mir jemals geelsen, dass ich die Rechtsextreme schütze, bzw,. entschuldige? Das liest man aus eieinem Kommi herau7s!

AfD: hörmir auf mit der AfD - ich bin kein AfD-Freund und mi rist klar, dass die ien großes Problem mit Mitgliedern habne, die geradezu entzückt über die övergangene Hitler-Ära und den Nationalsozialismus schwabulieren.

Oder gar: die Wehrmacht, die "ach so große und tolle" Wehrmacht, mit den "tapfersten" Soldaten der Welt und Pipapo - alles Unfug - die Wehrmacht hhat auch unzählige Verbrechen begangen, sie aber jeder Schuld reintzuwaschen, wie ein Herr Gauland dies tat, ist nfür mich unfaßbar.

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@mepeisen

Kerl, oder Mädel - die "Holocaust-Leugnung" hoffähig machen, noch den Paragraphen dazu abzuschaffen - hatte ich NIE im Sinn, finde ich unmöglichn.

Ich würde dir mal raten - da sage ich nicht mal ein Bitte - dir meine anderen Beiträge anzuschauen - und dann guck mal, ob ich ne Linksradikale bin - udn Rechtsradikal trifft erst recht nicht zu, denn, die rechtsradikalen und rechtsextremistischen Holocaust-Leugner und Antisemiten sidn mir auch hier auf dne Versehen - und in anderen Foren. Teilweise dieselben Leute.

Man erkennt sie gut an ihrer ARt zu schreiben, sich auszudrücken - und einge sofort anhand ihrer gravierenden Rechtschreibfehler - in 25 Wörtern glatte 4 Rechtschreibfehler und 3 Interpunktionsfehler, ist schon Hammaaaaa - wie ich meine (also, du bemerkst, man erkennt sie - bzw. ICH erkenne meine Pappenheimer nach irgendeiner kurzen Zeit stets)

Schönen Tach noch an dich - ach ja hier:

https://c8.alamy.com/compde/cp52ky/che-guevara-rot-flagge-wird-in-der-mai-demonstration-in-hamburg-deutschland-am-1-mai-2012-cp52ky.jpg

https://media.gettyimages.com/photos/woman-wearing-a-teeshirt-representing-the-face-of-ernesto-che-guevara-picture-id142055403?s=612x612

https://encrypted-tbn0.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcTVdxX7KEhLhrNncJApjqH6ixLvAHCaTWdctlr10fwYE56KyeHs

weltweit wird der Che als Friedenstaube gehandelt, als "rebellische" - unglaublich sowas:

https://www.youtube.com/watch?v=ELtudLoQYDw

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@Lorimara

Was bringt es denn, Gewalttaten in links oder rechts einzuordnen? Das wollte ich damit fragen. Was bringt es, anhand von Zahlen beurteilen zu wollen, ob links oder rechts etwas schlimmer ist?

Ich wollte dir nicht unterstellen, dass du hier Werbung für die AfD machst, zumindest nicht bewusst.

Straftaten sind Straftaten. Das sollte der Konsens sein und der Fokus. Und ob nun links, rechts, Asylant, Deutscher oder sonstwer als Täter, was interessiert das denn?

Weiterhin gibt es einen radikalen Arm der Linken,

Wenn du die extremistischen Ausleger ansprichst: Das sind halt dann Straftäter. Punkt aus. Für mich sind Straftäter im Ergebnis gleich. Straftat ist Straftat. Täter ist Täter und da sollte die Geschichte beendet sein.

Aber: Die Linke betreibt meinem Wissen nach keine eigenen Fake-News-Netzwerke, um das Volk umzuerziehen. Da ist der feine Unterschied derzeit. Wenn man so will, ist das für mich zumindest auch der feine Unterschied, wo man Linksextremismus und Rechtsextremismus unterscheiden sollte, wenn man es denn unterscheiden will. Also nicht bei den Gewalttaten selbst, sondern bei den Begleiterscheinungen.

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Radikal gibt es im Parteienspektrum nicht

Radikal ist wie populistisch eine Eigenschaft derer man sich zu eigen machen kann und die den eigenen Diskurs bestimmen kann, beides ist aber kein Teil der beiden vorhandenen politischen Spektren

Radikal heißt entweder Dinge bei der Wurzel zu packen, rabiat oder kompromisslos vorzugehen oder einen besonders harten Standpunkt zu haben.

Radikale Ideen oder radikales vorgehen kann sich im demokratischen Spektrum aber auch außerhalb bewegen. Grade in Sachen gesellschaftliche Standpunkte bildet es oftmals die fließende Grenze zwischen gemäßigt und extrem.

Radikal muss nicht automatisch schlecht sein aber auch nicht gut. Ist eben mit Vorsicht zu genießen.

Da ich konservativ, also rechts bin, würde,, radikal rechts" logischerweise deutlich besser zu mir passen als,, radikal links "

Also eher Ausländerheime anzünden als Autos?

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@Silicium51

Wenn man keine Ahnung hat, sollte man eher schweigen

Und wenn du keine Ahnung hast vom.Text oder warum.es geht, dann sei ebenfalls besser still

Darum geht es nämlich weder in der Frage noch in meiner Antwort

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@Silicium51

Du solltest ganz dringend an deinem Leseverständnis arbeiten und vor allem den Unterschied zwischen radikal als nicht existentes Spektrum und Eigenschaft und extrem.bzw extremistisch lernen

Nur so als Tipp

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@User219573

Bleib mal besser locker.

Ich beziehe mich auf deine Selbsteinschätzung, dass rechtsradikal besser zu dir passen würde als linksradikal.

Das wird ja Gründe haben, die im Denken und Handeln der Rechtsradikalen liegen müssen - falls du nicht einfach faselst.

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@Silicium51

Ganz einfach, die Begründung steht oben

Ich bin konservativ, also rechts. Folglich ist radikal rechts als Eigenschaft deutlich näher als radikal links

Das sagt alleine schon die Logik

Und zusätzlich, wenn du radikal als nicht existentes Spektrum mit extrem bzw extremistisch noch dazu gleichsetzt, ist das dein Problem

Jemand kann extrem oder extremistisch sein, aber nicht Radikal.

Radikal ist wie Populismus eine Eigenschaft die man nach blieben nutzen kann, innerhalb von gemäßigt und extrem

Und da ich nicht rechtsextrem sondern rechts bin, weiß ich nicht woher dein Aufstand kommt

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@User219573

Der kommt daher, dass du der Banalität deines eigenen Aussakonstrukts aufsitzt, das erstens provozierend ignorant formuliert ist, und zweitens von dir in Worten geschildert wird, als würde es sich um ein politikwissenschaftlich anerkanntes Faktum handeln.

Politische Positionierung allein auf eine Richtungsfrage zu reduzieren und Ideologie sowie Handeln fast beleidigt auszuklammern, ist bereits ein starkes Stück. Dabei noch die Backen aufzublasen, regt nun mal Widerworte an.

Wird dir sicher nicht das erste Mal passiert sein.

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@Silicium51

Ich habe nichts ausgeklammert und Sitze keiner Banalität auf.

Ich habe lediglich den Fakt zum Begriff radikal genannt

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Das ist die Entscheidung zwischen Teufel und Beelzebub, schönen Tag

Es ist eindeutig besser, legalistischer Linksextremist zu sein.

MLPDler und DKPler machen eigentlich nie irgendeinen erwähnenswerten Stress und sind vollkommen isoliert und politisch bedeutungslos. :-)

Ich finde radikal soll man generell nicht sein

Und ein leicht rechtes denken ist in Ordnung

Aber nicht zu rechts denken

Genauso mit links

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