Was ist besser in der Stadt oder halt auf der Straße und für lange Strecken..?

5 Antworten

Fahrrad:

  • Günstiger im Unterhalt (weniger wartungsintensiv, kein Sprit, keine Versicherung)
  • Ist leichter zu tragen, z.B. die Treppen zu einem Bahnhof hoch, kann im Zug mitgenommen werden
  • Schont die Umwelt (keine fossilen Energieträger)
  • Du machst Sport im Alltag und sparst dir so Fitness-Studio etc. und tust deiner Gesundheit was gutes
  • Du hast häufig separierte Radwege überland
  • Geschwindigkeit (langsamer oder schneller als mit dem Mofa) hängt von deiner Fitness ab, Steigungen spürst du
  • Wenn du zur Arbeit/zur Schule damit fährst, kommt es drauf an, wie verschwitzt du bist und ob du dich evtl. umziehen und frisch machen (evtl. gar duschen) kannst
  • Kein Tank, der dir leer gehen kann
  • Geht ohne Führerschein

Mofa:

  • Teurer im Unterhalt aber immer noch ein Schnapper verglichen zum Auto (wartungsintensiver, braucht Energie wie Sprit oder Strom, Versicherung)
  • Vergiss tragen und im Zug mitnehmen
  • Verbrennt fossile Energie (auch ein E-Mofa, außer du lädst mit Ökostrom, aber dann kommen Sachen wie Windparks oder Staudämme ins Spiel, was zwar klimaneutral ist, aber auch in die Umwelt eingreift)
  • Bequemer, dafür solltest du die Bewegung, die du dadurch nicht hast, mit was Anderem ausgleichen
  • Radwege dürfen nur benutzt werden, wenn dort "Mofas frei" steht, ansonsten ist Straße angesagt und du wirst vom fließenden Verkehr überholt, was gerade bei Fahrt entgegen der tiefstehenden Sonne bedeuten kann, dass man dich leichter übersieht
  • Geschwindigkeit ist halt 25km/h, egal wie fit du bist oder ob da Steigungen sind
  • Du kommst nicht verschwitzt an
  • Ist der Tank leer, weil du vergessen hast, zu tanken oder zu laden, stehst du da.
  • Braucht Mofa-Fahrprüfung

2,8 und 4,7km ist keine Strecke. Auch 23km ist besseres Aufwärmtraining aber ein wenig schwitzt man da schon. Da spricht einiges für das Fahrrad.

Alternative zum Mofa könnte ein Pedelec sein. Wenn du irgendwo hinfährst, machst du den Hilfsantrieb an und kommst weniger verschwitzt an, auf dem Heimweg lässt du ihn aus und machst dein Fitnessprogramm und gehst danach duschen. Die Argumente für ein Pedelec (Fahrrad mit Hilfsmotor bis 25km/h) oder E-Bike (stärkerer Hilfsmotor, größerer Akku, braucht Mofa-Versicherungskennzeichen) durchgespielt

  • Teurer in der Anschaffung und wartungsintensiver als ein Fahrrad, aber günstiger als ein Mofa
  • Kann im Zug mitgenommen werden (Pedelecs und E-Bikes bis 25km/h, E-Bikes darüber nicht), ist aber schwerer, die Treppen hochzutragen
  • Ab und zu aufladen dürfte bei der fossilen Energie vernachlässigbar sein (besser als Mofa jedenfalls)
  • Du hast Bewegung, auf Wunsch auch ohne die Unterstützung
  • Radwege ohne Einschränkungen (zumindest beim Pedelec, beim E-Bike gilt die "Mofas frei" Einschränkung)
  • Geschwindigkeit hängt davon ab, wie stark du trittst, aber mit dem Hilfsmotor sind die 25km/h immer recht easy, auch bei Steigungen
  • Mit Hilfsmotor kommst du nicht so verschwitzt an
  • Ist der Akku leer, kommst du immer noch weiter, musst halt mehr treten
  • Pedelec ist ein Fahrrad und geht ohne Führerschein, E-Bike braucht Mofa-Prüfung

Die Frage ist ja erstmal, wie oft du die Strecke fährst. Und wie die Strecke aussieht, also eben oder eher mit Steigungen, etc.

Fahrradfahren ist billiger als mit nem Mofa. Man braucht keinen Sprit, keine Versicherung und es hält fit.

Ich bin mal 2 Jahre lang täglich 10km zur Arbeit und wieder zurück gefahren, egal bei welchem Wetter. Auch im Winter, bei -10°C und im Sommer bei 35°C - mit dem Fahrrad.

Ein billiges Mofa wie eine Puch Maxi S wäre geschickt.

Da kannst du auch in die Pedale treten und so fahren, wenn du liegen bleibst (wenn der Sprit aus ist)

Kostet jährlich ca 60€ Versicherung, verbraucht ca 1,5l Gemisch 1:50 auf 100km

Höchstgeschwindigkeit original: 40km/h

Anschaffungspreis ist (je nach Fahrrad) billiger wie ein Fahrrad.

Bei Rennrädern bist du schnell mal über der Mofa-Preisklasse. Ein Maxi bekommst du für ca 500€

Woher ich das weiß: eigene Erfahrung

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