Was ist besser: E500 oder K100D

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2 Antworten

Hallo

die Pentax ist mit dem APS-C Chip und 1,5fachen Crop Faktor in einer anderen "Klasse" als die Olympus mit dem 4/3 Chip und Cropfaktor 2.

Pentax ist im gewissen Sinn der "Erfinder" der schnellen Spiegelreflex und war jahrelang mit Nikon der grösste Kamera und Optikhersteller Japans (bzw der Welt). Während Nikon sich an Contax orientert hat sind Pentax Optiken eher an Leitz angelehnt. Das Pentax K-Bajonet ist immer noch das "beste" S ystem am Markt und man kann problemlos zb Leitz oder Contax Optiken mit K-Bajonet bestücken. Zur Not kann man auch Nikon, Canon oder Minolta auf K umrüsten nur bei Olympus OM ist es etwas vertrackt.

Sprich mit einer Pentax kann man sich problemlos die besten Optiken der Konkurenz kaufen und die Pentax Kameras waren immer "solide" Geräte wo auch die "Amateurgeräte" auch bei Profis eingesetzt werden/wurden. Das grösste Problem von Pentax ist/war das "Marketing" der grösste und innovativste Objektivhersteller in Japan (Vor Nikon, bzw Nikon kauft die Gläser zum Teil bei Pentax,, Canon hat jahrelang Nikon und Pentax Optiken zugekauft bis sich Canon über Vivitar eigene Objektivtechnik erechnen lassen hat)

Also aus meiner Sicht ist der grössere CCD Sensor immer der "bessere" und die Pentax die "Zukunftssicherere" Option weil man primär die meiste Kohle in Opjektive und Zubehör versenkt der Body ist relativ egal.

Früher haben Kameras 10-15 Jahre "Bauzeit" gehabt und auch so lange funktioniert, heute werden DSLR in zwei Jahresrhytmus erneuert und sind spätests nach 5 Jahren defekt und unreparabel.

Wenn man bei Mediamarkt steht kann man sich aktuell etwa 10 Canon DSLR kaufen von der Profi über Semiprofi bis runter zur Plastikeinsteiger und man versteht nicht warum sich Canon denn Schwachsinn antut aber Canon ist Marktführer und alle tendieren dazu nun auch die DSLR Welle mitzureiten.

Die Kamerawelle ist völliges Marketingschwachsinn und beweisst das Canon Kameras inzwischen so "billig" hergestellt werden können dass man zu jeder Konkurenz ein passendes "Nischen"-Model baut. Und die biligsten DSLR kosten mit Kit Optik immer 400€ die zu billig werdenden Modelle werden einfach "eingestellt" der Nachfolger machen zwar keine besseren Bilder...

Langfristig wird bei der Kamerflut wohl viel Müll produziert und verkauft daher ist wichtig das die Optiken wenigstens die nächsten 20-30 Jahre nutzbar sind.

Beim 4/3 Standard denn sich Olympus mit Panasonic/Leica ausgedacht haben bin ich mir nicht sicher wieviele jahre dass überleben wird und warum Panasonic und Olympus sich in diese Sackgasse geflüchtet haben.

Der Hauptvorteil des Systems ist das man kleinere und leichtere Kameras und Optiken bauen kann womit man denn Amateuren entgegen kommt. Aber das kleinere CCD Format wird immer "schlechter" sein als ein CCD in grösseren oder Vollformat.

Natürlich reichen die Leistungen der 4/3 Systemkameras locker für Amateuere und auch für die meisten Profis aber das Kernproblem ist das die 4/3 Systemkamera zu den selben Preisen wie die APS-C Konkurenten verkauft werden und die "halben" 4/3 Optiken sind oft teuerer als Vollformatoptiken.

Also bleibt dass man mit dem 4/3 System etwa 30% Volumen und etwa 50% Gewicht geggenüber den APS-C oder Vollformat Kamerasystemen hat aber zu den selben Kosten (Leichtbau und Miniatur war schon immer teuer) wer soll sich das Antun ?

Primär der Fotograf der früher sich mit Messucherkameras eindeckte weil die klein und leicht waren aber optisch ohne Kompromise.

Also die Frage ob Olympus oder Pentax hängt primär damit zusammen ob man langfristig auf 24x36 Vollformat setzt und sich so lange mit billigeren APS-C Sensoren (16x24) arbeitet oder ob man konsequent gleich auf das "Halbformat" 4/3 (17x13) setzt. Das 4/3 Format ist eigentlich wesentlich "effektiver" hat aber das Problem der optischen Auflösung die nur mit teuren Optiken auf Vollformatoptiklevel kommt.

http://www.digitalkamera.de/Kamera/Olympus/E-500/Pentax/K100D.aspx

Übrigens die letzten K100D wurden als Super verkauft und haben noch die Sensorreinigung dazubekommen.

Ich würde wenns geht beide Kameras übers Wochenedne "testen" am besten im Direktvergleich und dabei einfach mal sehen wie man damit zuzurechtkommt und vor allem das Sucherbild austesten. Leider ist die K100D mit einem "Sparprisma" bestückt dass ist zwar immer noch besser als dass der meisten Konkurenten aber eben nicht auf Profi level.

Das optische Sucherbild ist bei eine DSLR das wichtigste weil man damit das Bild beurteilen muss also die Scharfstellung kontrolliert und per Abblendung die Schärfentiefe kontroliiert.

Je dunkler das Motiv bzw die Optik um so wichtiger ist ein heller optischer Sucher. Bei DSLR geht aber die Tendenz dazu dass man den optischen Sucher einspart/weglässt oder extreem verbilligt weil man dafür einfach ein hochauflösendes teueres 3" Display an die Rückwand schraubt. Damit kann man in etwa die Schärfe einstellen. Die nächste Stufe ist ja schon in Arbeit man lässt den Spiegelkastenmüll weg weil das eh "keiner" mehr braucht.

Grüsse

DaveKameraundCo 25.06.2011, 22:50

Haste mal durch nen elektronischen Sucher geguckt :D so eine scheiße! Und kost noch extra... Pentax hat glaub vor 3 Tagen die neue Q Systemkamera herausgebracht und das sieht mir stark nach nem optischen Sucher aus, kann dann nur mit Festbrennweiten funktionieren denke ich, weiß es aber noch nicht genauer, fest steht ich bin dem Kompaktkamerasensor echt kritisch gesonnen, dennoch soll die Bildqualität gut sein. Was ich auch nicht versteh ist der hohe Preis und wieso die extra dafür n neues Bajonett mit neuen Objektiven herausbringen....

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IXXIac 26.06.2011, 01:59
@DaveKameraundCo

Hallo

klar kenne ich einige Fake Pentaprismensucher zB die von der Minolta A Serie (Bridgekamera). Damit kann keiner "vernünftig" arbeiten. Bei den neueren TFT Suchern in Alpha und Pansonic ist es erträglicher vor allem weil die 4/3 geräte eine hohe Tiefenschärfe haben und man den AF der Kamera überlassen kann. Als Vorteil geht dafür ja das HDTV Filmen mit den Geräten. Also betrachten wir das Gerät als HDTV Filmkamera mit DSLR Funktionalität. Wenn man sich so umsieht scheinen neu Kamerkäufergenerationen eh nur noch Multiprogram Autofocuskisten mit grossem Display zzu benutzen. Richtig fotografieren im Sinne der optimalen technik haben die nie gelernt und werden dass auch nie. Zu was eine stabile Kameraposition wenn es elektronischen Anti Shake gibt ?

Was Pentax aktuell macht ist schwer zu verstehen vor der Kriese hat Pentax die 645D angekündigt und einige Profis haben die schon "Blind" vorbestellt. Nun ja die ersten Pentax KD Prototypen mit Phillips Vollformatchip gabs um 1999 wurde auch massenhaft vorbestellt und dann ist Philips eingebrochen obwohl der Chip Vorgänger bei der Rollei 3003 Military gut funktioniert hat.

Aber nach der Fussion mit Hoya scheinen die Prioritäten sich geändert zu haben. Pentax hängt immer noch mit Samsung zusammen und evtl ist die Q nur eine Version der Samsung NX Serie.

Andererseits gibt es schon lange die Gerüchte das Pentax die 110 Pocket SLR wieder als DSLR auflegen könnte. Der 4/3 Chip ist ja etwa so gross wie das 110er Negativbild.

Für Amateuere macht dass Format Sinn und die Asiaten lieben kleine Spielzeuge (Die man nur mit der Pinzette bedienen kann).

Langfristig sind DSLR mit klassichem Pentaprima zu teuer um damit in der unteren Preisklasse noch Geld zu verdienen und die Bridgekameras haben zuvile Akzeptanzproblem. Also schiebt man jetzt zwischen Bridge und DSLR die geration der Systemkameras die kosten in der Herstellung ähnlich wie Bridge werden aber zu DSLR Kursen verkauft. Langfristig kann dann der DSLR Markt wieder auf die 700-1000€ "Einsteigerklasse" anziehen und darunter gibts nur noch Systemkameras.

Optische Sucher wie in Messkameras sind eigentlich eine Super Lösung für Normalfotografie. Leitz baut die M versionen nun bald 60 Jahre und inzwischen gibt es sogar die Voigtländer Bessamatic mit der man 135er scharf stellen kann.

Grüsse

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Also im Prinzip ist der Unterschied sehr gerin, hab gerade beide Produktdatenblätter mal studiert... und keinen nennenswerten Unterschied gefunden... Du solltest die kaufen die billiger zu haben ist...

Allerdings ist es bei den Objektiven so, das die neueren für Four Thirds relativ teuer sind und die alten zuiko, tessar und carl zeiss jenas auch nicht gerade günstig...

Bei Pentax bekommst du eine vielzahl an großartigen Linsen (allerdings manuell, weil alt und der Anschluss nicht vorhanden ist) für unter 50€

Ich selbst hab ne K7 und bin mit den alten Objektiven verdammt zufrieden, man beschränkt sich auf das fotografieren... das fokussieren... denn dann den richtigen Moment zu erwischen verlangt schon etwas ab, macht aber irre Spaß.

Ich schau immer seltener auf den Bildschirm, viele die einmal analog für sich entdeckt haben kleben den Bildschrim während ihrer Ausbildung ganz ab.. Denn man selbst fokussiert sich nicht mehr aufs schnelle Bild sondern gewissenhaftes sauberes arbeiten, wie bei ner analogen eben auch.

IXXIac 25.06.2011, 17:14

Hallo

falls noch nicht bekannt;

http://www.leitax.com

gibt noch andere Adapterhersteller ich hab schon vor vielen Jahren wegen "Kameramix" auf Tamron Adaptal Objektive gesetzt.

Zeiss baut dir jede Optik mit jedem gewünschten Anschluss und das kostet weniger als Adapterzukauf.

Nur AF und andere moderne "Sinnlosigkeiten" (Powerzoom) gibt es nicht. Braucht auch keiner, entweder man hat eine Autofocus Zoomscherbe für denn Alltagseinsatz oder eben Superscharfe Festbrennweiten die man nicht im Alltag verschleisst.

Grüsse

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