Was ist besser, bridgekamera oder slr?

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7 Antworten

Unschärfe erzeugst Du mit großer Sensorfläche (zB APSC) + lichtstarkem Objektiv (zB F1,8 um so kleiner die Zahl um so besser) + einer großen Brennweite (bei F1,8 reicht eine leichte Telebrennweite zB 50mm) + einen kleinen Abstand von der Kamera zum Objekt und dafür einen großer Abstand vom Objekt zum Hintergrund, der ja unscharf werden soll.

Bei DSLRs ist meist ein Kitobjektiv dabei, das bei maximaler Brennweite zB 55mm nur eine Lichtstärke von F5,6 schaft. Damit kann man zwar auch freistellen, aber wirklich nur über den Abstand "Kamera - Objekt - Hintergrund" Besser ist dann tatsächlich die günstige Festbrennweite 50mmF1,8 die es von jedem Hersteller gibt. Oder zumindest ein 17-50mmF2,8 (gibts von Tamron oder Sigma) falls es ein Zoomobjektiv sein soll. Denn das schaft ganz im Gegensatz vom Kitobjektiv immer F2,8, egal wie weit man gezommt hat.


Das schafft zB ein 50mmF1,8 an einer Kamera mit APSC großem Sensor http://www.photography-tips-and-tricks.net/uploads/2/4/7/0/24706710/6698428_orig.jpg  Also Lowlight und gleichzeitig Unschärfe im Hintergrund.

Kompaktkameras aber auch Bridges haben in etwa die selben Sensoren für gewöhnlich nur 2/3" . die besseren inzwischen 1"  und die Unbezahlbaren auch mehr. Was die Bridge mehr hat ist der Zoom, dafür können gute Kompakte meist mit lichtstärkeren Objektiven glänzen.

Achten solltest Du bei Kameras auf die Möglichkeit manuell eingreifen zu können, erkennen kannst Du das meist schon durch einen Blick auf die Oberseite wo so etwas wie PSAM auf dem Einstellrad stehen sollte.



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hier steht schon alles ausführlich: 

https://www.gutefrage.net/frage/kamera-bis-800bridge--oder-digitalkamera?foundIn=list-answers-by-user#answer-216842744

Wenn du das Thema Tiefenunschärfe ansprichst: dann kommt nur die Systemkamera in Frage (siehe oben: muss nicht die Spiegelreflex Technik sein, moderner, kompakter und vielseitiger sind die Spiegellosen) 

... und dazu eine lichtstarke Festbrennweite !

Lieber beim Gehäuse nicht das beste und teurste, da gibts nächstes Jahr wieder eine neue Version, sonder das Geld für Objektive ausgeben.

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Wie Du Deine Vorstellungen beschreibst, wäre eine Bridge oder eine Systemkamera ohne Spiegel das richtige.

Befasse Dich einmal mit diesen "Spiegellosen". http://www.fotomagazin.de/technik/kamerabestenliste/systemkamera

Vorteil gegenüber den Spiegelreflexkameras, sind geringeres Gewicht und Größe und die moderateren Preise, auch bei den Objektiven, das Ganze bei ausgezeichneter Bildqualität.

Wenn Du Schärfentiefe ansprichst, kommt es unweigerlich zu entsprechenden Objektiven mit kleinen Blendenzahlen.

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Hey,
also ich besitze die Nikon D5300 als Einsteigerkamera im gehobenen Preissekment. Zu Canon kann ich leider überhaupt nichts sagen. Deswegen beschränke ich mich hier einmal auf Nikon.

Ich würde dir die D3500 empfehlen. Sie ist wirklich eine sehr gute Einstiegskamera und man kann viele Parameter verstellen. Aber bei ISO oder Weissabgleich hören die Möglichkeit zum ausprobieren ziemlich schnell auf. Zudem würde ich dir erstmal ein Lichtstärkes Objektiv empfehlen. Die im Kit sind zwar preiswert, aber oftmal überhaupt nicht qualitativ.

Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen.

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carinask 08.08.2016, 10:49

ich kann die d3500 nicht finden. Bin ich zu blöd zum googlen oder meintest du eine andere?

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halloxxxx 10.08.2016, 00:38

Entschuldige, ich meinte die 3300.

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Es gibt auch Kompaktkameras die sind einem Handy weit überlegen. Die Fuji X30 zum Beispiel nutzen Profis als Zweitkamera bzw. Hosentaschenkamera. Nicht zu vergleichen mit Smartphonequalität. Ich würde die Fuji X30 auch einer Einstiegskamera DSLR vom Preis über 400€ vorziehen. Die Fuji kostet 440€ und ist jeden Euro wert. Siehe: 

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An deiner Stelle würde ich die Spiegelreflexkamera nehmen. Da hast du einfach die bessere Bildqualität und kannst besser mit der Unschärfe spielen. Allerdings solltest du (mindestens) zwei Nachteile bedenken: Am Anfang bist du evtl. etwas in deinen Möglichkeiten eingeschränkt, da dein Objektiv nicht so einen großen Brennweitenbereich abdeckt wie das Objektiv einer Bridgekamera. Zudem sind die Chancen groß, dass der Gewichtsunterschied größer als 400-500 Gramm sein werden. Die Sony Cybershot wiegt 660 Gramm und die Eos 700d 550 Gramm. Allerdings kommt da noch das Objektiv mit dazu. Bei dem Kit Objektiv sind das nur ca. 200 Gramm, aber bei etwas hochwertigeren Objektiven ist das wesentlich mehr (bspw. Tamron 24-70mm f.2,8 sind es ca. 825 Gramm oder Canon 100mm f.2,8 sind es gute 600 Gramm).

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Bin vor kurzem von einer klobigen 700D auf eine a6000 umgestiegen und bereue es, diesen Schritt nicht früher getan zu haben.

Zwar ist die a6000 eine Systemkamera, aber in fast sämtlichen Belangen besser, als die meisten Anfänger-Fortgeschrittenen Spiegelreflexkameras.

Sie hat 24 Megapixel, ist klein und leicht, hat ein hervorragendes Rauschverhalten und man kann so gut wie jedes Objektiv daran adaptieren.

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carinask 09.08.2016, 23:12

Vielen dank. Ich habe sie nun selbst und bin wahnsinnig gespannt, habe sie als ausstellungsstück zum unschlagbaren Preis von 580€ inkl. kit-objektiv bekommen. Habe natürlich schon erste Aufnahmen gemacht, klar sind sie noch nicht soo gut aber können sich auf jeden fall sehen lassen 

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