Was ist besser Auto oder DB

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10 Antworten

Tja, die Bahn kommt, stellt sich immer nur die Frage, wann. :D

Nun, davon mal abgesehen darf man bei den Ticketpreisen nie allein nur den Treibstoffverbrauch ins Verhältnis setzen - man muss im Mindesten mit 0,38 € je km beim Pkw rechnen.

Da ist die Bahn schnell günstiger, vor allem auch bequemer (sofern es dort nicht enger als in einer Sardinenbüchse zugeht^^), im Winter aber auch sicherer, wenn sie denn fährt. :D

Ich fahre in der Regel mit dem Auto - gäbe es aber eine gute Alternative mit dem ÖPNV, so würde ich die durchaus auch nutzen, absolut dann, wenn es mit der Bahn schneller als mit dem Pkw geht. Das wäre z. B. dann der Fall, wenn ich in der Innenstadt arbeiten würde. Der Zug braucht nur 6 Min., bis zum Bahnhof lauf ich (gemütlich) 5 Min. - dann ggf, nochmals 5-10 Min. in der Innenstadt laufen.

Mit dem Auto brauch ich da auch 15 Min., nur: wo parke ich da dann 9 Stunden, wenn es nur gebührenpflichtige Parkpätze gibt?

Arbeitet man aber in Schicht, kann man den ÖPNV vergessen, da steht dann das "NV" wohl eher für "Nicht Vorhanden". :P

Ist also in jedem Fall eine Einzelentscheidung, was besser ist.

Apropos Schnee: in der Regel können die Pkw-Fahrer bei uns nach dem ersten Zentimeter Schneefall auch erst mal nicht mehr richtig fahren - scheinen sich aber doch schnell daran gewöhnen zu können.

Bestes Beispiel war da der Winter 1996/97, als mal 15-20 m Schnee lagen und, aufgrund der tiefen Temperaturen, für ca. 3 Wochen auf allen Straßen eine geschlossene Schneedecke lag. Ein Novum für das südliche Rheinhessen.^^

Dennoch lief der Verkehr nach kleinen Anfangsschwierigkeiten (ok. fing ja auch mit Glatteisregen an) doch ganz gut, bin sogar selber eine Woche lang nur mit Schneeketten gefahren (man kam sich vor wie in den Alpen :D).

also, man muss immer die Umstände betrachten und dann die alternativen die man hat abwägen. Es geht dabei sowohl wirklich um den Kosten-Nutzen Faktor. Ich persönlich nutze mein Auto.

Aber mal von Vorne:

Als erstes mal die Kosten betrachten:

ich rechne eher mit 35ct/km aber es kommt auch immer auf das auto an. Man muss dabei ja auch den Wertverlust und die Betriebskosten berücksichtigen, nicht nur die reinen Spritkosten.

also bei 30 Minuten Fahrt geh ich mal von etwa 20km/Strecke aus. komme ich also auf Gesamtkosten von 40km * 20 Arbeitstage * 0,35€ = 280€

Jetzt muss man das mit dem Preis der Monatskarte vergleichen. Vermutlich wird diese Aber weit unter diesen 280€ bleiben.

Danach mal die Fahrzeit anschauen: Bahn 20 Min : Auto 30 Min

Zuverlässigkeit ist immer so ne Sache, aber in der Regel sollte die Bahn auch dort vorne liegen, gerade bei schlechtem Wetter (Schneefall, Glatteis) ist die Bahn in der Regel zuverlässiger wie das eigene Auto. Es gibt bestimmt genauso häufig Stau wie verspätungen. Außerdem muss man auch einkalkulieren, das es auch öfter mal Baustellen und so gibt, die einem als Autofahrer ausbremsen. Auch ein Auto kann mal in der Werkstatt stehen, wenn was kaputt geht.

Jetzt kommt noch ein Punkt hinzu: flexibilität: Musst du spontan erreichbar sein und in die Firma fahren, oder arbeitest du auch nachts, wo kaum ÖPNV vorhanden ist? Also kommst du immer mit dem ÖPNV zur Arbeit wenn du es musst? Wenn nein, brauchst du das Auto.

Das nächste ist, wo parkst du, in der Innenstadt ist es immer sehr schwierig zu parken. Stellt dein AG Firmenparkplätze zur verfügung?

also in deinem Fall würde ich wohl mit der Bahn fahren. da ich jetzt davon ausgehe, das du normale Arbeitszeiten von Morgends bis abends hast und damit du mit dem Auto im Berufsverkehr eine wesentlich höhere Staugefahr hast. Preislich bist du wesentlich Kostengünstiger und auch immer pünktlich bei der Arbeit.


Ich selbst fahre aber mit dem Auto zur Arbeit:

Fahrzeit: Auto knappe 10 Minuten, morgends dank Berufsverkehr 15-20 Minuten. Bus 25 Minuten, morgends danke Berufsverkehr 30-35 Minuten (der Bus muss sich in denselben Stau stellen .... ), dann 5 Minuten bis zur Bushaltestelle laufen. 1:0

Kosten: Fahrstrecke 6km, 12 * 20 * 0,35 = 84€ Monatskarte: 52,50 € 1 punkt für den ÖPNV

Flexibilität: ÖPNV: Nachts gar keine Verbindung, Tagsüber Rufbus (also mindesten 2h vor Abfahrt vorbestellen), kann aber nie 100% genau sagen, wann ich tagsüber arbeitsschluss hab. Auto: fährt tag und nachts, So Katastrophal wie sich das mit der ÖPNV Verbindung aussieht, fällt der ÖPNV glatt durch. Wie sagt man das in den Testheften so schön führt zur Abwertung.

Ergebnis: Der ÖPNV ist hier mangelhaft, daher gibt es für mich als Schichtarbeite keine Alternativ zum Auto.

Aber halt: es gäbe noch eine Alternative: Das Fahrrad Flexibilität: Fahrrad ist genauso zuverlässig wie Auto Zeit: Mit Fahrrad braucht wohl ca 20-30Minuten Kosten: weit geringer als mit Auto Nachteil die Kälte im Winter.

Ich finde Zug, wenn man nicht zu 100% puenktlich sein muss (oder es mit den Zugzeiten eig ganz gut passt) mit dem Zug fahren. Einfach aufgrund des Umwetschutzes und der Nervenschonung.

Was die nervenschonung angeht sag ich nur Verspätung.

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@Maxbonn

ja, aber wenn man weiss, dass man genug zeit hat, dann steht man da irgendwann drueber. Bin 10 Jahre lang mit dem Zug zur Schule gefahren. Am Anfang auch immer uebelst aufgeregt, nach 3 Monaten war es mir egal. Was sollte ich machen?? Aendern kann ich es eh nicht.

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unnotige frage.

kosten nutzen faktor zählt. in deinem fall steht es zugunsten DB. wertverlust des eigengefährts durch abnutzung ist nicht zu vernachlässigen. wenn die verspätung nicht deinen arbeitsbeginn beeinträchtigt - nimm sie in kauf.

Es gibt doch keine "besser", jedes Verkehrsmittel hat seine Vor- und Nachteile. Wenn du mit dem Auto unterwegs bist, bist du dann immer absolut pünktlich? Kommst du nie in einen Stau oder musst du - vorallem im Winter - wegen prekären Strassenverhältnissen mehr Fahrzeit einrechnen? Natürlich kann die Bahn verspätet unterwegs sein, aber die Reisezeit kannst du anderweitig nutzen. Bei Rückkehr am Abend zum Beispiel zum ausruhen und Zeitung lesen.

Das ist das Problem der Winter. Glatteis und mehr Zugausfälle. Was die Frage ja nicht einfacher macht

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@Maxbonn

glatteis und stau, bzw. stockender verkehrsfluß machen dich aber im eigenen auto auch nicht fröhlicher. ausfälle im vorortzugbereich halte ich erfahrungsgemäß für vernachlässigbar. wenn das eintritt, sieht es auf der straße auch nicht besser aus.

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@Maxbonn

In Bonn bricht bei einem Zentimeter Schneefall eher der Straßenverkehr zusammen als der Bahnverkehr. (Dass an solchen Tagen dann auch viele Autofahrer auf die Bahn umsteigen, macht die Situation für die Bahn allerdings auch nicht einfacher.)

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@Maxbonn

Deswegen sag ich das ja. (In Köln ist aber genauso - der autofahrende Rheinländer ist jedes Jahr aufs Neue völlig verblüfft, wenn im Winter dieses komische weiße Zeug vom Himmel fällt...)

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An der Stelle dürfte die Bahn sinnvoller sein, denn auch wenn die immer mal Verspätungen hat, ist sie unter dem Strich günstiger, die Zeit ist nicht vertan, denn Du kannst dort lesen oder dösen oder... und im Winter bei Eis und Schnee dürfte die Autofahrt auch mal noch länger dauern.

Kommt drauf an

Lebst du in der Innenstadt oder eher abgelegen in einem Dorf zum beispeil?

Wo ist die Arbeitsstelle?

Vorteile beim Auto sind dass das Auto zuverlässiger ist und im Alltag verwendet werden kann.

Bei Zug wäre man abhängig davon und durch viele Streiks ist die Gefahr auf Verspätungen oder gar nicht erscheinen hoch. Natürlich man spart bei den Spritkosten die teuer sind, die autokosten , bei Unfällen o.ä. reperaturkosten . Der Zug ist umweltfreundlicher (falls es dich kümmert)

Musst du aber selbst wissen :)

Wohne in nem Vorort von bonn glaub aber nicht das du dich da auskennst

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Bei Zug wäre man abhängig davon und durch viele Streiks ist die Gefahr auf Verspätungen oder gar nicht erscheinen hoch.

das dürfte in deutschland aber ein zu vernachlässigtender faktor sein. stau und witterung sehe ich da eher als nachteil beim eigenfahrzeug an.

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"Viele Streiks"? - Die letzten Streiks bei der DB liegen mindestens zwei Jahre zurück. (Verspätungen oder Ausfälle wegen Unwetter, Unfällen an Bahnübergängen oder Selbstmördern sind häufiger.)

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Kommt eine Fahrgemeinschaft mit Kollegen in Frage?

Diese Antwort passt nicht zur Frage :-p

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Ne wohne in nem Vorort und meine Kollegen eher in der Stadtmitte da der Job in der Mitte liegt

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günstiger wäre die Bahn im Monats-Abo

auto macht unabhängiger

beim arbeitsweg aber unerheblich. einsparpotenzial ist nicht zu verachten.

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