Was ist besser; Antrag auf Altersrente wegen Schwerbehinderung oder Erwerbsminderungsrente?

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4 Antworten

Eine Arbeitsunfähigkeit bedeutet nicht automatisch auch eine volle Erwerbsminderung!

Es ist die Frage, ob du überhaupt eine volle Erwerbsminderungsrente bekommen würdest! Dazu müsstest du auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt keine 3 Std. täglich mehr arbeitsfähig sein. Das ist ein großer Unterschied zu derzeit Au in deinem Beruf!

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Hallo!

Na das kommt doch vor allem darauf an, zu was du dich noch fähig fühlst. Bist du denn in der Lage, noch arbeiten zu gehen? Und rentiert es sich für dich vom zeitlichen Ablauf überhaupt noch? Wenn du ab Februar 2017 sowieso in Rente gehen könntest, dann rechnet sich das andere doch gar nicht.

Oder geht es dir darum zu erfahren, was finanziell besser wäre? Die Erwerbsunfähigkeitrente oder die Altersrente? Denn soviel ich weiß, wechselt die EU-Rente ab einem bestimmten Alter so oder so in die Altersrente.

Allerdings - wenn du sowieso als arbeitsunfähig eingestuft wirst, dann macht eine Wiedereingliederun doch irgendwie gar keinen Sinn, oder?

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Kommentar von eiiaai
03.05.2016, 10:15

ja, die finanzielle Seite wäre für mich wichtig. Mit EM-Rente würde ich ein bisschen besser gestellt oder? Aus diesem Grund denke ich, dass ich die Wiedereingliederung versuche und wenn es  nicht klappt dann Antrag auf EM-Rente oder Altersrente(mit Abschlag) Dass die Krankenkasse mich aussteuern kann , das weiß ich.

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Hallo eiiaai,

Sie schreiben:

Was ist besser; Antrag auf Altersrente wegen Schwerbehinderung oder Erwerbsminderungsrente?

Zur Zeit beziehe ich Krankengeld. MDK-Gutachten bescheinigt eine dauerhafte Arbeitsunfähigkeit.

Antwort:

Sie schreiben leider nicht, welchem Geburtsjahrgang Sie angehören!

Krankengeldanspruch endet spätestens nach 78 Wochen, dann folgt in der Regel das ebenfalls zeitlich und individuell befristete ALG 1!

Ob Ihnen im Endeffekt eine volle Erwerbsminderungsrente tatsächlich bewilligt wird, das steht in den Sternen!

http://www.deutsche-rentenversicherung.de/cae/servlet/contentblob/232616/publicationFile/49858/erwerbsminderungsrente_das_netz_fuer_alle_faelle.pdf

Arbeitsunfähigkeit bedeutet noch nicht voll erwerbsgemindert, denn volle Erwerbsminderungsrente setzt Ihren glasklaren Nachweis in Ihrer eigenen Krankenakte voraus, daß Ihre Leistungsfähigkeit dauerhaft auf unter 3 Stunden, auch für leichte Tätigkeiten am allgemeinen Arbeitsmarkt, abgesunken ist!

Altersrente für schwerbehinderte Menschen, das ist ein Thema für sich!

Siehe unter folgendem Link:

http://www.deutsche-rentenversicherung.de/cae/servlet/contentblob/258148/publicationFile/51387/die_richtige_altersrente_fuer_sie.pdf

>Ich möchte mit Wiedereingliederung die Arbeit aufnehmen<

Antwort:

Wie soll dies in der Praxis funktionieren, wenn Sie arbeitsunfähig sind??

Wäre besser Antrag auf Erwerbsminderungsrente zu stellen?

Antwort:

Ein Antrag auf Erwerbsminderungsrente kann nicht schaden und außerdem entsteht dann ggf. ein Anspruch auf die Nahtlosigkeitsregelung für die Dauer des Antragsverfahrens auf Erwerbsminderungsrente!

http://www.vdk.de/kv-thueringen-sued/ID57086

http://www.crps-nrw.de/cms/aktueller-pressebericht-des-vdk-zu-aenderungen-beim-alg-i-125-sgb-iii-jetzt-neu-145-sgb-iii/

ab Februar 2017mit Abschlag in die Altersrente wegen Schwerbehinderung gehen?

Antwort

Das sollten Sie mit Ihrem Rechtsbeistand und/oder mit Ihrem zuständigen DRV-Sachbarbeiter individuell besprechen!

Beste Grüße, viel Erfolg und bestmögliche Gesundheit

Konrad

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Wenn der Gutachter so entschieden hat,dann wird sich der Rentenversichere dannach richten,spätensten bei der Aussteuerung vom Krankengeld,kann aber im Widerspruch und Klage dagegen gehen

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Kommentar von turnmami
03.05.2016, 12:41

Nein. Eine Erwerbsminderung stellt NUR der Rentenversicherungsträger fest. Dieser richtet sich NICHT nach dem MDK, da hier unterschiedliche Definitionen zwischen Arbeitsunfähig- und Erwerbsunfähigkeit vorliegen!!

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