Was ist bei Gericht eine Billigkeitsentscheidung?

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1 Antwort

Also wenn Du - wie Du schreibst - auf Anraten des Anwaltes die Klage zurückgenommen hast, dann muss wohl auch Deinem Anwalt klar gewesen sein, dass da nichts zu holen ist; m.E. hätte er das aber gleich bei Klageeinreichung abwägen sollen und Dich auf das mögliche Scheitern der Klage hinweisen müssen.

Ja, das empfinde ich auch so. Die Klage wurde aber auf Anraten der Richterin zurückgenommen, da man so die Kosten angeblich senkt. Das Ganze ist eine Schweinerei, von allen drei Seiten und ich weiss nicht, wie es weiter gehen soll. Die Klagen gehen doch nie von mir aus, sondern immer von der anderen Seite, ich muss mich doch immer nur wehren, fühle mich als Opfer und wollte von diesem Mann nie was anderes zurückhaben, wie das ihm geliehene Geld. Und selbst da bin ich schon vor eine Wand gelaufen. Bin wirklich sehr verzweifelt. Kasiopeia

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@Kasiopeia

Wenn die Klagen immer von den anderen ausgingen, könntest du sie nicht zurück ziehen. Zumindest diese Klage muss also von dir ausgegangen sein. Wenn man jemandem Geld leiht, und er zahlt es nicht zurück, ist es im Regelfall leicht, eine Zahlungsklage zu gewinnen - schließlich gibt es einen Beleg über die Leihe. Hat man keinen Beleg und drückt jemandem einfach ein Bündel Geldscheine in die Hand, so sollte man die Unvernunft eigentlich eher bei sich selbst suchen. Erst recht sollte man sich Gedanken machen, wieso man offenbar häufiger in irgend welche Klageverfahren verwickelt ist, wie ich deinen Worten entnehme.

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