Was ist bei einer Schenkung zu beachten?

3 Antworten

Interessant ist, daß gerade heute ein neues Erbschaftsrecht beschlossen worden ist. Da sich die Situation für Eltern > Kinder > Enkelkinder dabei erheblich verbessert, sollte man auf jeden Fall bis zum Inkrafttreten abwarten!

Zweitens sollten dann natürlich die neuen Freibeträge berücjsichtigt werden. Schenkungen bringen nur etwas, wenn man darauf keine Steuern zahlen muß. Sonst könnte man in den meisten Fällen auch ebensogut auf das Erbe warten.

Wenn Deine Eltern noch so jung sind, daß sie sehr wahrscheinlich noch mehr als 10 Jahre lang leben werden, dann ist seine Teilschenkung sinnvoll, falls dadurch in Summe die Freibeträge mehrfach genutzt werden können.

Auch zu beachten ist, daß man durch Schenkungen nicht die Pflichteilregelung umgehen kann. Auch wenn ein Kind viel geschenkt bekommt, können die anderen Geschwister den Pflichteil verlangen.

Ansonsten ist eine Schenkung immer eine nette Sache!

Naja, wahrscheinlich wird das ErbschaftsSTEUERrecht angesprochen. Danach gibt es auch noch Schenkungsfristen, für die das alte Steuerrecht gilt, daß in einigen Punkten günstiger ist (z.B. Bewertung von Immobilien noch nicht nach dem Verkehrswert). Ferner sind im Schenkungssteuerrecht auch Anzeigepflichten zu befolgen sind, damit die 10-Jahresfrist wirksam wird.

Daher bitte nicht nur Rechts- sondern auch Steuerrat einholen.

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Schenkung ist ein einseitig verpflichtender Vertrag, durch den jemand aus seinem Vermögen einen anderen durch eune unendgeltliche Zuwedung bereichert (§516 I BGB). Voraussetzung für das Zustandekommen des Schenkungsvertrages ist, dass die Vertragspartner sich über die Unendgeltlichkeit der Zuwendung einig sind. Die Sch. bedarf keiner besonderen Form, sofern sie sofort vollzogen wird, d.h. der geschenkte Gegenstand sofort an den Beschenkten übertragen wird(Handschenkung). Wird dagegen eine Sch. erst versprochen, so bedarf das Schenkungsversprechen der notariellen Beurkundung (518 IBGB). Recht kompliziert, RA/Notar beauftragen.

schenkungen bedürfen eines vertrages, außer bei handschenkung (schmuck, auto hier kfz-brief, bilder etc). schenkungen von grundstücken und gebäuden bedürfen immer der notariellen beurkundung.

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