Was ist aufeinmal los mit ihr?

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4 Antworten

Ja. Der kleine Körper will das Zeug nicht. Wohl zu viel Süße drin, künstliche. Keine Ahnung. Aber denkbar. 

Also gib dem Kind wenn irgend möglich bitte so oft zu trinken als möglich. Trage es mit Dir rum und streichele sanft den Rücken oder den Bauch. 

Durchfall wird wohl so lange anhalten, bis dieses vom Körper abgelehnte Zeug draußen ist. Das ist natürlich und gut so. 

Was also gibst Du dem Kind alternativ zu essen? Ich habe jetzt mal in die Suchmaske des Browsers eingegeben

die ersten 1.000 tage

und dann das erste Ergebnis mal ausgewählt, welches nicht von einer Firma ist. - Tatsächlich musste ich erst Text lesen, um feststellen zu können, ob es sich um reine Werbung handelt oder nicht. 

http://www.1000tage.de/magdalena-und-die-ersten-1000-tage

Das ist mal ein Ergebnis. Sicherlich findest Du noch mehr davon. Denn Geschmack und Geldbeutel sind ja verschieden. 

Wie Du an diesem Ergebnis schon feststellen kannst ist es durchaus möglich, Deinem Herzblatt ganz normale Nahrung anzubieten. Wesentlich ist 

so ein kleines Kind kann noch nicht so viel Würze vertragen wie wir Erwachsenen. Würze also bitte so wenig als möglich, für Euch Erwachsenen lieber nach. Lasse bitte scharfe Gewürze ruhig aus. 

Und gewöhne das Kind bitte nicht an Süße jeglicher Art. Ausnahme: Manches Gemüse ist ganz schön süß, wird es gedämpft. Das ist aber eine sehr andere Geschichte als Zucker oder Honig und so Zeug. 

Bitte fange jetzt damit an, dem Kind täglich Rotbuschtee vom Discounter anzubieten. Ein Teebeutel auf einen Liter Wasser reicht. Kannst Du morgens vorbereiten und über den Tag verteilt bei Bedarf noch mal erwärmen. 

Rotbuschtee wird eine gesunde Entwicklung des Immunsystems, der Haut und ihrer Anhänge - Zähne, Nägel, Haare - fördern. Mit zur Haut gehört auch die innere Haut. 

Ja. Wir Menschen reagieren in dem Alter noch erschreckend stark. Das ist aber in der Regel normal und gut. Denn der Körper muss sich erst an manche Herausforderung gewöhnen, sie einüben. 

Im vorliegenden Fall hat er klar entschieden: Will er nicht. Würde ich persönlich Plastik nennen Was er da ablehnt. Also eine vernünftige Entscheidung. 

Hast Du irgendwelche Getreideflocken im Haus? Gut. Bestenfalls jetzt in Wasser gut aufkochen, noch so lange köcheln lassen, bis keine Flocken mehr zu sehen sind. Vielleicht ein wenig Butter oder Margarine rein. Abkühlen lassen bis es gegessen werden kann. 

Wird mit Wasser zubereitet vertragen, kann auch Milch versucht werden. Muss aber wirklich kein Mensch mögen, denn geht auch einfach mit Wasser. 

Glaube Deinem Kind: 

Nicht jede Mode ist gesund und förderlich. :)

Noch angemerkt: 

Es ist vorstellbar, dass der Verdauungstrakt Deines Sonnenscheines in einer Entwicklungsphase steckt. In solchen Phasen verweigert der Verdauungstrakt alle möglichen Lebensmittel. Bitte nicht beunruhigen lassen!!!! Ein kleines Kind verhungert in der Regel nicht so leicht. Verdursten ist da schon eher ein wesentliches Thema. Also gerne so oft als möglich Rotbuschtee oder Wasser anbieten. 

Nein. Kein Fencheltee. Das kann ein schlimmer Schuss nach hinten werden!!!! Vor allen Dingen, wenn eh schon dünner Stuhl kommt. 

Apfeltee gibt es mittlerweile, Himbeere und andere Leckereien. Schaue bitte immer online nach, ob die Zutaten als Heilkräuter genannt werden oder nicht. Vor allen Dingen, wenn sie für die Verdauung eingesetzt werden lass bitte die Finger davon!!! 

Gehe bitte regelmäßig zu den Vorsorgeuntersuchungen. 

Frage beim Jugendamt nach, ob die Gruppentreffen von Eltern mit Kindern in dem Alter organisieren. Austausch schadet nie. Verneinen sie Deine Frage, frage nach, warum nicht. 

Ok. Werden die Anzeichen schlimmer, dann ziehe es bitte auf jeden Fall vor, lieber einen Arzt um Schlaf zu bringen als irgendwelche frei verkäufliche Chemie geben zu wollen!!!!

Verordnet ein Arzt ein Medikament, so frage immer nach

in welcher Dosis es verabreicht werden soll und wann

zu welchem konkreten Zwecke es nötig ist

wie lange es genommen werden soll

welches Ergebnis erwartet werden kann

welche Nebenwirkungen beschrieben sind

ob das Medikament auf die Wirkung bezüglich kleiner Kinder hin tatsächlich untersucht wurde oder nur von Erwachsenen ausgehend umgerechnet wurde

Du hast ein Recht darauf, auf diese Fragen Antwort zu bekommen. 

Medikamente vor dem 5. Geburtstag können die natürliche Entwicklung nachhaltig beeinflussen. Manche Folgen stellen sich erst nach Jahrzehnten ein. Wissen wir noch nicht allzu lange. 

War das Wasser denn auch abgekocht? Hast du Pulver genau nach Anleitung genommen (oder vielleicht zuviel?).

Das dicke Bäuchlein und die Blähungen müssen ja davon kommen, wenn es vorher noch nicht war. 

Mach der Maus eine Wärmflasche oder ein Kirschkernkissen warm, und dann gibst du ihr das Zeug heute nicht mehr. Guck mal auch in die Packung, ob die in Ordnung ist (kein Schädlingsbefall oder Schimmel oder irgendwas... . 

Hast du Fencheltee da? Der lindert die Bauchschmerzen und die Blähungen. Oder Lefax oder Sab Simplex, falls du hast.

Gib der Süßen lieber was trockenes zum Knabbern (z.B. ´nen Zwieback), oder einen auf der Glasreibe geriebenen Apfel, wenn sie auf die Folgemilch so reagiert. Mit 11 Monaten braucht sie die nicht mehr zwingend, da kann sie auch normale kindgerechte Sachen essen.

Wenn das nochmal vor kommt, solltest du mit ihr zum Arzt gehen, nicht dass sie da gerade eine Laktoseintolleranz entwickelt.... .

teafferman 16.11.2016, 02:24

KEINE;; ABSOLUT KEINE CHEMIE MINDESTENS BIS ZUR VOLLENDUNG DES 4. LEBENSJAHRES!!!! 

Das wird nun schon so lange vom Deutschen Ärztebund gebetsmühlenartig angeraten, dass ich schlicht nicht verstehen kann, warum immer noch dazu geraten wird. Und warum all der andere Aufwand? Das Kind braucht zu trinken und Streicheleinheiten. Fertig. 

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polarbaer64 16.11.2016, 17:40
@teafferman

Was hast DU denn für ein Problem? Kannst du mir mal erklären, warum du mich hier angreifst? Du darfst gerne deine kilometerlangen Gebete unter deiner separaten Antwort  schreiben, aber meine Antwort entspricht den allgemein gültigen Tatsachen. Du tust gerade so, als hätte ich der Mutter empfohlen, ihr Kind umzubringen? Ich habe Kinderpflegerin gelernt und selber zwei Kinder. Wenn der Deutsche Ärztebund deine Aussage anraten würde, warum bitte halten sich die Kinderärzte und Hebammen nicht dran und verschreiben z.B. Lefax oder Sab Simplex? 

Ich vermute mal, du bist ein Gesundheitsapostel. Das darfst du gerne sein. Aber dann brauchst du nicht Menschen, die eben mit Medikamenten leben  möchten, verurteilen. Lefaxtröpfchen haben noch kein Kind umgebracht. Ich kann gerade nur mit dem Kopf schütteln. Ich werde mal demnächst unseren Kinderarzt fragen, warum er das Leben seiner Schutzbefohlenen gefährdet - Ironie off... . 

Selbstverständlich kann man alles auf Naturheilbasis machen, das mache ich auch teilweise. Aber niemand ist dazu verpflichtet.

Ich betreibe übrigens gerne Aufwand für kranke Kinder, auch wenn du es nicht für nötig hältst. Kinder spüren das, und das kommt zu den Streicheleinheiten, die ja wohl selbstverständlich sind, dazu. Die muss man nicht noch extra erwähnen, das weiß diese Mutter instinktiv... . 

Vielleicht hältst du dich mit deinen persönlichen Angriffen einfach  mal ein KLEIN WENIG zurück! 

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Folgemilch ist sehr flüssig = ÜBERflüssig.

Am besten Muttermilch plus entsprechender Beikost oder - wenn nicht (mehr) gestillt wird - PRE und Beikost.

Warum lasst ihr so einen komischen Kram nicht einfach sein? Nach der Muttermilch gibts normalerweise Beikost in Form von Gemüse

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