Was ist an der Naturtonreihe so besonders?

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2 Antworten

Eine musikalische Bedeutung findet sich dann, wenn man Klangfarben beschreiben möchte. Da gibt es eher dumpf und eher hell klingendes - und es gibt ganz charakteristisches, wie den Klang einer Geige oder den einer Klarinette.

Wenn man solche Klangfarben künstlich, z.B. mit einem Synthesizer erzeugen will, muss man sich damit beschäftigen, aus was diese Farben eigentlich zusammengesetzt sind. Und da zeigt sich, dass die Klangfarben aus einem Gemisch des Grundtons plus den darauf aufbauenden Naturtönen zusammensetzbar sind. Wie das Gemisch sich zusammensetzt, das bestimmt den Klang.

In gewisser Weise ist es vergleichbar mit einem Monitor, der auch aus drei Grundfarben (rot, grün, blau) Millionen anderer Farben zusammensetzen kann.

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Die Naturtonreihe ist ein Naturgesetz und die Grundlage jeglicher Musik, so einfach ist das! Ein bisschen Mathematik muss sein: Die Frequenzen der Töne der Naturtonreihe verhalten sich wie die ganzen Zahlen, also: 1:2:3:4:5:6:7.... usw. bis ins Unendliche. Ein Frequenzverhälnis von 1:2 ist die Oktave, von 2:3 die Quint, von 3:4 die Quart usw. Also sind in der Naturtonreihe alle (!) Intervalle von Natur aus enthalten, alle die wir in unserer (abendländischen) Musik verwenden und alle, die in anderen Kulturkreisen verwendet werden, und noch viel mehr...

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Kommentar von Exsultatio
24.11.2015, 22:33

Sind die Intervalle dann bei jeder Naturtonreihe identisch? Wenn ja, wie ist die Abfolge?... .-. Müsste nicht nach einer Oktave eine Septime kommen, wäre es regelmäßig?

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