Was ist am SOZIALDARWINISMUS eigentlich so schlimm?

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10 Antworten

Du hast vollkommen Recht und "wir" stehen mit unseren westlichen Werten ziehmlich alleine da - damit meine ich, dass Menschen anderer Kulturen durchaus so handeln, wie man es mit klarem Menschenverstand tun würde, bzw. wie es in der Natur auch passiert. Diese Menschen können uns Westler also ohne Probleme ausnutzen, und werden uns langfristig gesehen verdrängen, da wir ihnen bereitwillig unseren Lebensraum und unsere Ressourcen zur Verfügung stellen. Als Beispiel kann man natürlich die sogenannte Flüchtlingskrise nehmen, bei der die hiesigen Steuerzahler Millionen illegaler Einwanderer finanzieren, und damit dafür sorgen, dass immer mehr kommen werden. Am Ende wird man hier nicht mehr überleben können, wenn man nicht der Mehrheits-Kultur angehört, und für diese keinen (finanziellen) Nutzen mehr hat.

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Kommentar von AalFred2
13.07.2017, 09:12

Selten so viel Blödsinn auf einm Haufen gelesen.

Nächstenliebe und Unterstützung Schwächerer ist wohl kaum ein explizit westliches Merkmal. Im Ausnutzen Anderer allerdings ist der Westen extrem weit vorne. Würde jeder Mensch auf der Erde im gleichen Maße konsumieren wie ein Deutscher, bräuchten wir im Moment 2,6 Erden. Es gibt in Deutschland auch keine Millionen illegaler Einwanderer. Illegale Einwanderer werden auch nicht vom Steuerzahler finanziert. Warum allerdings am Ende Moslems hier nicht mehr überleben könne sollten, wird wohl dein Geheimnis bleiben.

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Kommentar von Ahzmandius
15.07.2017, 15:33

Oh man was dummes Geschätz. Nichts für ungut, aber der Westen nutzt doch schon seit jeher alles aus, was nicht bei drei auf den Bäumen ist.

Junge hast eigentlich überhaupt schon mal geschaut, was die Westlichen Kulturen im Laufe der Jahre alles gemacht haben???

-Kreuzzüge.

-Weltkriege.

-Sklavenhandel in einem extrem großen Maßstab

-Billiglöhne in Afrika

etc......

Mach mal die Augen auf.

Die sog. "Nächsenliebe" und "Westliche Werte" sind nur Leeres Geschwätz und nichts weiter als Heuchelei.

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Dass dann die Entwicklung noch mehr in Richtung Brutalität und Rücksichtslosigkeit ginge. Egoistische Trumpel gibt es schon mehr als genug. Das ist doch alles andere als erstrebenswert.

Dann doch lieber den mitfühlenden und liebenswerten eine Chance geben, auch wenn sie deshalb gesellschaftlich nicht so erfolgreich sind.


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Sozialdarwinismus ist die Negation all dessen, was Menschsein ausmacht. Sozialdarwinismus ist asozial und stellt einen Angriff auf das Überleben der Menschheit dar, indem es ihre Grundlagen, nämlich Kooperation angreift.

Sozialdarwinismus ist gesellschaftlicher Kannibalismus.

Ein solches gesellschaftliches Konzept kann konsequent zu Ende gedacht nur zum Untergang führen. Also kann es so konsequent nicht gemeint sein. Es muss festgelegt sein, wo es diesen Sozialdarwinismus nicht gibt und wo er gelten soll.

Und da sind wir auch schon beim Kern. Es ist eine Herrschaftsideologie, mit der Oben und Unten pseudonaturwissenschaftlich begründet werden soll, mit der die Herrschaft der Asozialen und Skrupellosen - nicht die Herrschaft der Besten - gerechtfertigt wird.

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Falls du es aber nicht kannst, wie ich vermute, dann gebe bitte in Zukunft auch keine so selbstgefälligen Aussagen mehr von dir!

Was genau soll ich bitte widerlegen du hast doch keine "Theorie" vorgelegt?

Der
Sozialdarwinismus kam ursprünglich von Menschen, die in einer bequemen
Siutation waren (sie waren zu dem Zeitpunkt die Gewinner der damiligen
Verteilung). Sie hatte alles und wollten nichts davon abgeben. Deswegen
haben sie mit Absicht die Worte von Darwin falsch interpretiert
(Menschen von diesem Schlag sind aber ganz leise, wenn es ihnen
plötzlich an irgendwas mangelt):

Wie schon jemand schrieb - es geht nicht um das Überleben der stärksten, sondern der am besten angepassten.

Außerdem lassen sich die Gesetzmäßigkeiten, die für Tiere gelten nicht unbedingt auf Menschen übertragen.

Das wird höchstens dann gemacht, wenn es die eigenen Interessen stützt.

Und
noch was am Ende, die Behauptung: "In der Natur gibt das nicht." wurde
schon so oft bentutz, obwohl das überhaupt nicht stimmt.

So gibt es auch in der Natur Tierarten, die sich um ihre alten und krnaken kümmern.

Eine starke soziale Struktur ist ein Garant, dass man, wenn es einem schlecht geht, nicht alleine bleiben wird.

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Kommentar von Sachsenbruch
16.07.2017, 11:53

Spatzen zum Beispiel, die in relativer Erscheinungsvielfalt zusammen leben, versorgen diejenigen Kinder der Gruppe mit, die keine Eltern mehr haben - da kennen die nichts. :)

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Es gibt gute Gründe, weshalb jeder davon profitiert, wenn es seinen Mitmenschen halbwegs gut geht. Wer hungert begeht Einbrüche und Überfälle, tötet vielleicht sogar andere Menschen um zu überleben. Das führt dazu, dass sich die Oberschicht in vielen Entwicklungsländern (teilweise auch den USA) mit großem Aufwand abschotten muss. In Deutschland ist das nicht der Fall, weil (mit wenigen Ausnahmen, die sich kaum vermeiden lassen) jeder genug zum Leben hat. 

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Kommentar von Demonoschwili
12.07.2017, 23:21

Aber die Natur verschwindet deswegen trotzdem nicht!

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Der Sozialdarwinismus rührt aus dem falschen Verständnis des eigentlichen Darwinismus.

Jemand der das immer noch nicht verstanden hat, wird es nicht mehr verstehen oder er hat es verstanden, aber verbreiten diesen Unsinn aus eigenen, verschobenen Gründen.

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Kommentar von Demonoschwili
14.07.2017, 21:50

Ich beanspruche für mich ein ziemlich rationaler Mensch zu sein! Nur erschloss sich in all den Jahren auf dem Gymnasium in denen wir pauschal über den SD, die Eugenik.... redeten einfach nicht, warum diese Gedanken falsch sein müssen! Es wurde niemals näher darauf eingegangen. 

Also, falls du mich so einfach in meinem Weltbild widerlegen kannst, dann tu es bitte! Es würde mich sogar sehr freuen, denn dann käme ich der Wahrheit vielleicht zu meinen bescheidenen Lebzeiten ein wenig näher, anstatt nur meine Zeit zu verschwenden!

Falls du es aber nicht kannst, wie ich vermute, dann gebe bitte in Zukunft auch keine so selbstgefälligen Aussagen mehr von dir!

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Weil das nicht wiederspiegelt, wie die Natur funktioniert. Der Sozialdarwinismus dreht die Worte in Darwin's Mund herum.

Der SD besagt, dass Selektion ist, wenn die Stärksten die Schwächsten ausrotten. So ist es aber nicht. Selektion bedeutet, dass die am besten angepassten Wesen mit der besten reproduktiven Fitness am meisten vermehren. Die Wesen, die am meisten Nachkommenzeugen mit dem größten Anteil an Überlebenden sind die am besten angepassten, und deren Gene werden am weitesten verteilt.

Also wenn wir die Prinzipien der Natur auf die Menschen übertragen wollen, was kaum einen Sinn macht weil sich nach wie vor alle Menschen sehr ähnlich sind, dann müssen wir vergleichen, welche Menschen am besten im Kinder bekommen sind. Da würden wir im Westen gar nicht mal so gut dastehen.

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Kommentar von Demonoschwili
12.07.2017, 22:53

Darüber habe ich mir bereits Gedanken gemacht. 

Lustiger Weise sehe ich hier eine Ausnahme für die Menschheit. Denn in der Natur setzen sich klassisch die Besten durch (Was man mit den am besten angepassten gleichsetzen könnte). Wenn sich in der menschlichen Gesellschaft jedoch die am besten Angepassten durchsetzen würden, was sie ja auch im hohen Maße tun, dann würde sich auf diesem Planeten nur noch der Nachwuchs der absoluten Unterschicht tummeln.

Die die sich schlecht in der zivilisierten = leistungsorientierten Gesellschaft durchsetzen (Idioten aller Klassen) wären dann am besten angepasst = Kriegen am Meisten Kinder 

Hoffentlich konntest du meinen Gedanken nachvollziehen 

Klassisch eugenisches Axiom

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Kommentar von hansmann1
12.07.2017, 23:27

Dann denk mal drüber nach warum so "krasse" Tiere wie Nashörner oder Tiger vom Aussterben bedroht sind. Weil sie nicht besonders gut daran angepasst sind, einem fanatischen Jäger wie dem Menschen stand halten zu können. Was setzt sich in der Natur denn durch? Mäuse, Ratten, Fliegen, Mücken, Bakterien. Sind das etwa die "Besten"? Ja! Die besten darin ihre Rasse zu erhalten. Und Assis die acht Kinder kriegen erhalten die Rasse nun mal besser als das Karriere Ehepaar ohne Kinder. Sie sind lediglich an eine Menschen gemachte Leistungsgesellschaft angepasst, aber auch an nichts anderem

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Du bewegst dich auf der Argumentationsschiene von Dr. Manhattan. Schau dir mal "Watchmen" an.

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Kommentar von Demonoschwili
13.07.2017, 18:36

Einer meiner Lieblings Blockbuster :)

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Welche wissenschaftliche Argumente gibt es denn gegen Nächstenliebe?

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Kommentar von Demonoschwili
13.07.2017, 13:24

Wer Nächstenliebe zelebrieren will, der hat sich vornehmlich eine Sinnfrage gestellt! Also ich bin für die Menschenwürde/Nächstenliebe, weil ihre Konsequenzen so und so sind.

Anders lässt sich das nicht rational begründen.

Aber meiner laienhaften Meinung nach gibt es überhaupt keine  Argumente für diese Chimäre, die man Nächstenliebe nennt.

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Abgesehen davon, dass das antiquierter konservativer Ideologieschrott aus dem vorletzten Jahrhundert und wissenschaftlich hinlänglich widerlegt ist...?


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Kommentar von Demonoschwili
13.07.2017, 07:22

Wie lässt er sich den widerlegen?

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