Was ist 20 für ein Alter. Wie groß ist der Unterschied zu Jugendlichen im Alter von 16,17,18?

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4 Antworten

Die Denkweise kenne ich noch recht gut, in dem Alter habe ich mich selber auch noch (zu sehr) über den Punkt Beziehungen zu Frauen definiert. Aber man sollte sich klar machen: was man für die Gesellschaft tut (oder nicht tut), hat nichts mit der Sexualität zu tun. Über diesen Punkt sollte man sich also nicht definieren. Leider merkt man das erst dann, wenn man etwas älter ist. Diese Gelassenheit kommt etwas später.

Freilich gibt es auch so Momente, wo ich mir denke, war doch ganz spannend in dem Alter. Man lernt viele neue Dinge kennen, neue Leute, hat viele Gelegenheiten, die man später vielleicht auch noch hat, die aber immer schwerer fallen aufgrund vielfältiger Abhängigkeiten (viele sind dann verheiratet, haben Kinder, haben ein Haus). Natürlich kann man auch noch mit 50 oder 60 viel machen, aber die wenigsten sind dann noch so unabhängig wie mit 20.

Mit 20 habe ich mein Studium begonnen, und das war spannend und neu. Viele Leute kennengelernt, auch ein wenig im Ausland studiert, und auch nebenbei einiges gemacht (Sport, auch noch ein anderer Verein, usw.).

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Naja, 20 ist ein fantastisches aber auch ein schwieriges Alter, aus all den Gründen, die du ja schon kennst.

Als ich 20 war bin ich gerade in eine WG gezogen. Wir sind auf Demos gegangen, haben Häuser instand-besetzt, haben Kulturveranstaltungen aus der Taufe gehoben, haben Gastarbeiterkindern beim Deutsch-lernen geholfen. Wir haben fotografiert, ganze Bücher gemeinsam verfasst und sind für unsere Rechte auf die Straße gegangen.

Gleichzeitig haben wir gearbeitet oder studiert, haben uns mit ziemlich wenig Geld und vielen Nebenjobs über Wasser gehalten und um nichts in der Welt zugegeben, dass wir mit irgendwas überfordert wären.

Uns hat die Welt gehört und wir haben es geliebt.

Andere haben zu Hause gewohnt und sind die nächsten 10 Jahre immer noch nicht aus dem Haus gekommen.

Beide "Lebensgruppen" sind erwachsen geworden. Wir alle haben unsere guten und schlechten Erfahrungen gemacht und ich möchte keine Einzelne davon missen.

Genieße dein Leben so wie es ist, wenn du es so magst und  mach dir keine Kopf drum, ob du ein "Spätzünder" bist oder nicht.
Das ist einfach unerheblich. Du musst dein Leben leben so wie du kanns oder möchtest und irgendwann wirst du dann hoffentlich feststellen, dass es genau so für dich gut war.

Viel Spaß beim Leben :)

LG Mata

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Das ist ein Alter, in dem man nach wie vor ein Jugendlicher ist, der von nicht allzu viel eine Ahnung hat. Bei mir war es so, dass ich so mit 23-25 Jahren erstmals das Gefühl hatte, ich werde langsam erwachsen. Vorher war ich auch eher planlos. Kommt aber auch drauf an, was man macht. Leute, die eine Ausbildung bereits abgeschlossen haben, sind sicher anders unterwegs als die, die noch zur Schule gehen oder diese gerade erst beendet haben. 

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Ich denke den meisten 20-Jährigen gehts so wie dir.

Ich bin 18 und bin auszogen, hab aber kein Auto und mache ich mir keine Gedanken über meine Altersvorsorge.

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