was ist impressionismus

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3 Antworten

Hallo Maxkisch:-)

An meiner Schule habe ich einen Kunstdifferenzierungskurs. Letztes Jahr sind wir mit dem Thema Impressionismus sowie Expressionismus angefangen. (Ich bin momentan in der 9. Klasse).

Ich möchte dir erst mal einen Vergleich zwischen Impression und Expression darstellen.

Im= ein (Impression=Eindruck)

Ex= aus (Expression= Ausdruck)

Ich habe gelernt, dass der bildkünstlerische Imprrssionismus keine Gruppierung im Sinne einer Schule mit festem Programm ist. Er entstand vielmehr als ein Aufbruch befreundeter, gleichwohl unterschiedlicher Persönlichkeiten (Monet, Pissarro, Renoir, Sisley u. a.). Sie verband das Bestreben, sich aus den Fesseln der damaligen offiziellen und akademischen Konventionen zu befreien. Deshalb wandten sie sich von der anerkannten und geförderten Salon- und Atelierkunst mit ihrer allegorischen, historischen bzw. literarisch-aufgeladenen Thematik ab und knüpften in ihren Absichten am vorimpressionistischen Schaffen solcher Maler wie Constable, Turner oder Boudin und an Maler der Schule von Barbizon an.

Sie entdeckten und studierten in der Natur den farbigen Reiz der ständig sich verändernden Erscheinungswelt im Wechsel der Jahres- und Tageszeiten. Ihre bevorzugten Motive waren die Landschaft um Paris, am Ufer der Seine, das Meer, die Boulevards, Restaurants, Stadtansichten von Paris und anderen Städten.

Frei vom Ballast konventioneller Kunstprinzipien und -regeln, ganz auf ihre "Augenlerlebnisse" sich verlassend, fingen sie unmittelbar vor der Natur (Freilichtmalerei) mittels eines Gewebes von nebeneinander gesetzten Farbtupfen und -strichen das flüchtige Spiel des Lichtes, der Atmosphäre ein, das sich erst bei genügendem Augenabstand zu einer farbigen Bildeinheit zusammenschloss. Ihre Motive werden nicht mehr in ihrer Beständigkeit, sondern so, wie sie es sehen, dargestellt.

Ihre Farbpalette wurde immer heller und löste den üblichen "braunen Atelierton" damaliger Malerei ab. Licht und Schatten wurden in ihrer Leuchtkraft wiedergegeben (von der Lokal- zur Erscheinungsfarbe). Die realen Gegenstände verloren an Eigenbedeutung und wurden ganz als Farbelemente dem großen Farbzusammenhang untergeordnet. Die impressionistischen Maler verliehen in dieser Weise den fortwährenden Veränderungen der Natur- und Lebenserscheinungen den Charakter der Flüchtigen, Bewegten, Momentanen. Dazu trugen die wie zufällig wirkenden Bildausschnitte bei; diese wurden u. a. durch die Fotografie angeregt.

Das alles schockierte die Augen der damaligen Betrachter. Diese waren an leicht ables- und erkennbare illusionistische Bildsujets gewöhnt, die im Atelier nach allen herrschenden Kunstregeln durchkomponiert waren. Ihnen war auch unverständlich, dass solche alltäglichen, "gewöhnlichen" Motive, wie sie die Impressionisten malten, zu kunstwürdigen Gegenständen, Themen erhoben wurden. Im Sinne der Impressionisten war auch, das ein Protest gegen die herrschende bürgerliche Kunstauffassung. Doch bereits nach ungefähr 20 Jahren wurde aus dem Spottnamen "Impressionist" ein Ehrentitel für diese Maler. Ihre Werke wurden zunehmend zu begehrten Objekten der Galeristen, Museen und Sammler und erzielten Höchstpreise.

Die sinnenfrohe Bejahung der Wirklichkeit des Lebens in den impressionistischen Bildern erschloss damals eine neue farbige Welt, eine neue Art des Sehens und Erlebens. Auch heute nehmen in Galerien und Museen, in der reproduzierten Bilderflut die Werke der Impressionisten in der Skala der Beliebtheit einen wichtigen Platz ein.

Die aufführersichen Bilder von einst werden genussvoll bewundert und als Ausdruck einer vergangenen schönen, heiteren, scheinbar harmonistischen Welt nacherlebt, die ganz und gar im schroffen Gegensatz zu unserer widerspruchsvollen, zerrissenen, hektischen Zeit steht.

Das war eine Schilderung zu Eigenart impressionistischer Malerei. Ich habe zu meiner Antwort ein Bild hinzugefügt, welches wir in einer praktischen Arbeit malen mussten. Im oberen Bild wurde in der impressionistischen Malweise gemalt, im unteren Bild in der expressionistischen Malerei. Ich bin nicht wirklich Künstlerisch begabt, interessiere mich dennoch sehr für Kunst.

Ich hoffe, dass ich dir in irgendeiner Hinsicht helfen konnte.

Mit lieben Grüßen, Erika:-)

Zwar nicht wirklich das beste Bild aber es zeigt den Unterschied. - (Kunst, van-gogh)

Hallo, suche einmal nach Bildern im Intert der sekundenhafte Stil, kein Realismus (keine realistischen Zeichnungen), aber der typische Stil ist der Sekundenstil mit dme Pinsel - punkte wurden gesetzt, da keine "zeit" war die Gegenwart realitätsgetreu nachgezeichnet wurde.

Monet war ein Impressionist :) viel erfolg

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