Was isst man beim Koreaner?

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6 Antworten

Bap: Reis hat in Asien den Stellenwert von Brot oder Kartoffeln gegenüber dem Westen, d.h. er gehört im Prinzip zu jeder Mahlzeit. Es ist noch nicht lange her, dass man dreimal pro Tag Reis gegessen hat, zum Frühstück, zum Mittagessen und zum Abendessen. Dazu gehörte dann auch immer Suppe. Reis und Suppe - auf koreanisch Bapguagup, das bildet ein so unzertrennliches Wortpaar wie Brot und Butter oder Dick und Doof. Heute essen vor allem viele jüngere Koreaner Brot, Butter und Marmelade zum Frühstück und trinken Kaffee, Tee oder Milch dazu. Manch einer wird von der Großmutter zu hören bekommen "Ohne Reis im Bauch hast Du doch keine Energie und kannst nicht stark werden". Wie dem auch sei! Koreaner mögen ihren Reis schön klebrig, deshalb wird beim Kochen auch Schmelzbutter oder Öl dazu gegeben. Auch Salz ist tabu. Der in der deutschen Werbung angepriesene nicht klebrige Langkornreis á la Onkel Bence kommt in Korea auf keinen Tisch. Auch gibt es keinen Reis im Kochbeutel zu kaufen, sondern nur in Packungen von 2 Kilo aufwärts. Wer es schnell mag, kann vorgekochten Reis im Supermarkt kaufen, der dann nur noch in der Mikrowelle warm gemacht wird. Zu den Zeiten, als Korea noch ein Agrarland war, galt ein guter Vorrat an weißem glänzenden Reis als Zeichen von Reichtum. Weißer Reis symbolisierte in gleicher Weise Wohlstand wie in Europa bis zum 20. Jahrhundert Weißbrot. Heutzutage trifft dies nicht mehr zu. Im Zuge der Gesundheitswelle der letzten Jahre kommt oft Vollkornreis auf den Tisch. Es gibt sogar schwarzen Reis. Darüber hinaus ist es seit je her Gang und Gäbe das Nährstoffdefizit des geschälten und polierten weißen Reises dadurch auszugleichen, dass man andere Zutaten mitkocht. Dazu gehören kleine Mengen schwarzen Reis, Vollkornreis, Hirse, Mungobohnen oder auch Katzen. Heutzutage kocht man Reis meist in automatischen Reiskochern oder im Schnellkochtopf. Kenner schwören jedoch darauf dass der Reis am besten schmeckt wenn man ihn in einem eisernen Topf oder Steingutgeschirr kocht.

Bibimbap: ist eine komplette Mahlzeit in einer Schüssel. "Bibim" bedeutet Mischen und bezieht sich auf die Art und Weise, wie zuvor in kunstvollen Lagenarrangiertes, feingeschnittenes Gemüse, Ei, Fleisch und Sauce auf Reis gegessen werden. Es ist nahezu eine Schande, das kunstvolle Arrangement in Form eines Spinnrades zu zerstören, doch der Geschmack ist es in jedem Fall wert.

Bibimbap ist das typische Gericht der im Südwesten gelegenen Provinzen Cholla-do, die berühmt sind für ihre Kunst, Kultur und Küche. Auch wenn zwischen den einzelnen Regionen des Landes eine starke Rivalität herrschen mag, wird doch nahezu jeder zustimmen, dass die bunte Vielfalt einer Mahlzeit aus diesen beiden Provinzen, in der Tat ein Festmahl ist, in Üppigkeit und Geschmack unerreicht. Dieses Reisgericht vereint in sich das Beste, was eine koreanische Tafel zubieten hat

Bulgogi: Das Gericht ist auch unter dem Namen "koreanischer Feuertopf" bekannt. Dünne Streifen Rind- seltener Schweinefleisch, werden in Sojasauce, Knoblauch, Sesamöl, Schalotten und Zucker eingelegt und anschließend am Tisch gegrillt. Es gilt als Festtagsessen. Traditionell bereitet man es in einem Holzkohlegrill zu. In darauf spezialisierten Restaurants sind die Tische mit gasbetriebenen oder elektrischen Grillplatten versehen.

Bulgogi zählt zu den Lieblingsspeisen vieler Ausländer, kein koreanischer Gastgeber wird es sich nehmen lassen, seinen westlichen Gast wenigstens einmal mit Bulgogi zu verwöhnen.

Quelle:http://www.willi-stengel.de/klassischekoreanischegerichte.htm

Will man ein Land und seine Kultur entdecken, so sollte man seine Speisen probieren. Denn mit nichts Anderem kommt man der Lebensweise und der Geschichte der Menschen so schnell so nahe. Korea hat eine sehr bewegte Geschichte, eine Jahrtausende alte Kultur und freundliche, neugierige und impulsive Menschen zu bieten.

Aus diesem reichen Schatz schöpft das koreanische Essen seine bunte Vielfalt: Von der süßlichen Seerosenwurzel bis zum scharf eingelegtem Chinakohl (Kimchi), vom knusprig geröstetem Seetang bis zum würzig marinierten Rindfleisch (Bulgogi) in der koreanischen Küche kommt jeder auf seinen Geschmack.

Wir sind stolz darauf, unseren Gästen authentisch, koreanische Gerichte anzubieten und gehen dabei keine Kompromisse ein, weder in der Qualität noch im Geschmack. So bekommen wir das Fleisch von einem regionalen Metzger aus dem Chiemgau. Unsere Gewürze kaufen wir teilweise selbst auf koreanischen Märkten ein und überwachen deren Weiterverarbeitung. Das macht sich beispielsweise bei der Verträglichkeit des Peperonipulvers bemerkbar: die Früchte sollten nicht belastet sein und dürfen beim mahlen nicht mit Billigware verschnitten werden. Künstliche Geschmacksverstärker, wie Natriumglutamat kommen bei uns nicht ins Essen.http://www.zum-koreaner.de/

kimchi ! (scharf eingelegter kohl/kraut/gemüse, gibt es als beilage, aber auch in eintöpfen)

octopus und anderen fisch und meeresfrüchte, schweinebauch (ebenfalls eher scharf), bulgogi, buchweizennudeln, bibimpab (reis mit gemüse), suppen (eher schon eintöpfe) mit nudeln, fleisch, gemüse - das ist dann auch ne hauptmahlzeit, reiskuchen (obwohl ich selbst im allgemeinen nicht so ein grosser fan von asiatischen süßspeisen bin) ...

man merkt das auch die koreanische küche von anderen asiatischen küchen (zb der chinesischen) beeinflusst wurde, bzw. auch beeinflusst hat.

Gerichte, die zum Teil von der nordchinesischen Küche beeinflußt sind, teilweise aber auch von der japanischen Küche.

Schmackhaft zubereitete Lebensmittel.

Vom Teller, wie überall.

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