Was denkt ihr über Homosexualität (an alle Christen)?

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8 Antworten

Jesus hat die Homosexualität mit keinem einzigen Wort erwähnt, so belanglos fand er das Thema. Wen kümmerts, wen jemand anders liebt? Die Scheidung hingegen, die hat er klar verurteilt - aber das ist uns Christen ja ziemlich egal. Und die Sklaverei hat Jesus klar begrüsst, heute ja ein absolutes Unding.

Im Gegenteil, einzelne Gelehrte lesen aus der Bibel sogar heraus, dass Jesus überhaupt nichts gegen Schwule hatte, sie als natürlich ansah - was wir ja auch sind. 

In Matthäus 19:12 steh so als Beispielt: "Denn es ist so: Manche sind von Geburt an zur Ehe unfähig, manche sind von den Menschen dazu gemacht und manche haben sich selbst dazu gemacht - um des Himmelreiches willen. Wer das erfassen kann, der erfasse es."

Das kann man so sehen, dass es eben Menschen gibt, die von Natur aus nicht zur Vermehrung gedacht sind, weil sie schwul oder lesbisch sind.

Auch hat Jesus einen Sklaven (Liebhaber, Knaben, je nach Übersetzung) eines Römers geheilt, der ihm sehr lieb war. Auch hier kann problemlos hineingelesen werden, dass das eine homosexuelle Beziehung war und Jesus diese durch die Heilung vorbehaltlos gebilligt hat.

In der Bibel muss sehr viel interepretiert werden, da die Texte ja sehr oft übersetzt worden sind (Aramäisch, Hebräisch, Griechisch, Latein...) und man dabei eben Worte oftmals anders werten kann. Und je nach Übersetzung kann derselbe Vers plötztlich etwas ganz anderes heissen...

Klar ist aber, und das sollte der Kern des christlichen Glaubens sein, dass Jesus die Liebe über alles stellte. Jesus diskriminierte niemanden - warum tun es also die "Christen" in seinem Namen?

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Ich denke gott und die Bibel ist eine Glaubens frage.  Es ist ein Denkanstoß und etwas was man mit seinen gewissen vereinbaren muss.  Denkst du das Homosexualität was völlig normales ist und es für dich richtig anfühlt ist es auch völlig in Ordnung es auszuleben.  Dann ist daran für dich persönlich nix schlechtes.  Den du musst mit deiner Sichtweise Leben. 

Da ich selbst schwul bin und in einer sehr katholischen Familie aufgewachsen bin und  ich damit sehr gut leben kann. Fühl ich mivh nicht falsch.  Und ich glaube auch das gott es nicht falsch sieht.  

Ich selbst sehe die Bibel und die Kirche als ein zweischneidiges Schwert an. 

Es wurden im Namen der Kirche genug Gräueltaten begangen .. Als das man darauf pochen kann das durch die Kirche und des glauben nur gutes herbei kommt. 

Jeder muss mit dem Leben was er ist und was er tut und nur wer sich selbst so akzeptiert kann mit einem guten gewissen Leben. 


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Ist doch egal was Jesus gedacht hat. Versuch doch das ganze einfach mal ohne Bibel und Gott zu betrachten, dann wirst du feststellen, dass Homosexualität absolut nichts schlimmes ist.
Und wenn "Gott" wirklich alle Menschen liebt, wie immer gesagt wird, dann sollte es ihm auch egal sein welche Sexualität er hat.

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Kommentar von susan327
06.07.2016, 18:44

Mir ist es nicht egal. Deshalb ging die Frage auch an Christen. Du musst damit nicht deine Zeit verschwenden.

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Kommentar von SchokoLolly
10.07.2016, 18:10

Dann solltest du dich dringend mal in Therapie begeben.

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1.Was Gott will, hängt von demjenigen ab, der an Gott glaubt, und was er in ihm sieht. Ein fest vorgegebenes Bild, was Gott will, ist Mittelalter und nur geeignet, Menschen widerspruchslos gefügig zu machen.

2. Wie Du sagst: Die Bibel ist auch ein Produkt der Zeit, in der sie geschrieben wurde, und der damaligen gesellschaftlichen Umstände. Außerdem ist die Bibel während der Christianisierung Roms so verändert worden, dass sie die Herrschaft des römischen Kaisers auch über die Christen sicherte. Marketing und Propaganda haben schon immer funktioniert. Die ewiggültige Aussage der Bibel ist die christliche Botschaft, aber nicht die wörtliche Befolgung einzelner Sätze.  

3. Würde Jesus heute leben, würde er mit Sicherheit Stellung für alle Unterdrückten und Randgruppen beziehen und das Gebot der Nächstenliebe auf ALLE Geschöpfe Gottes beziehen. Natürlich auch auf Homosexuelle. Nächstenliebe, Toleranz, Nachsicht und Bescheidenheit sind seit 2000 Jahren eigentlich Programm, aber eben unterschiedlich ausgelegt.

Fazit: Der Christliche Glaube ist eine Gnade, aber er ist auch Verantwortung dafür, die Botschaft zu erkennen und die Welt für ALLE Menschen besser zu machen, und nicht für einige Randgruppen schlechter. Homophobes Verhalten mit der Bibel zu begründen ist für mich Gotteslästerung. 

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Hätte Gott ein Problem mit Homisexualität, hätte er sie nicht gemacht.

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Kommentar von susan327
06.07.2016, 18:28

Und woher willst du wissen, dass Er sie gemacht hat? ;-)

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Gott hat nichts gegen Homosexuelle. Und wenn du schon so fleißig die Bibel zitierst, warum dann nicht auch die Stellen in denen steht, das man keine Schalentiere essen oder man am Sonntag nicht arbeiten darf? Aber du glaubst auch nur an die Stellen, an die du glauben möchtest, nicht wahr? Gott hat dir einen Verstand und einen eigenen Willen gegeben, damit du beides auch benutzt. 

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Kommentar von susan327
10.07.2016, 17:35

Wenn man lesen kann ist es vom Vorteil...ich hab doch extra gesagt das ich darüber eine geteilte Meinung hab weil viele ja auch sagen, dass das NT das AT aufheben würde wegen Jesus? Und wenn ICH es so hinbiegen wollen würde, wie es mit passt hätte ich diese Frage garnicht erst gestellt?

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Liebe geht über alles

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Die Bibel ist ein von Menschen gemachtes Buch was deren Ansichten über Gott und die Welt so wie die damalige,, Wissenschaft " beinhaltet 

Dann sollte der Herr Gott wohl nicht Dinge schaffen die er nicht will 

Sonst sehe ich mich gezwungen an seinem Geistes Zustand zu zweifeln 

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