Was hilft gegen Depressionen?(zu viel nachdenken)?

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3 Antworten

Tja, mein Freund, Du hast Dir Deinen Bregen getoastet! So sieht's aus.

Die Chancen für eine Heilung hängen davon ab, in welchem Alter Du mit dem Schei55 angefangen hast. Vor allem die Kombi von Uppern und Downern war eine ganz, ganz miese Idee.

Falls Du aktuell nicht gerade mind. 25 Jahre alt bist, wirst Du noch für eine sehr, sehr lange Zeit damit leben müssen.

Ich möchte Dir dringend raten, zu einem Spezialisten für Psychiatrie zu gehen, der sich mit den Folgen und Therapien für Drogen-induzierte Schäden auskennt.

Aber mal zu den Tipps:

Langfristig wird es helfen, so viel und so lange zu grübeln, bis Du fertig bist. Klingt blöd – ist es auch. Aber irgend wann wirst Du damit fertig sein, Du wirst alle Gedanken gedacht haben und dann wird Dir klar, dass es vorbei ist.

Kurzfristig hilft Ablenkung. Beschäftige Deinen Geist mit Dingen, die Dich beanspruchen und die Stimmen im Kopf unterdrücken. Etwas lernen, etwas Kreatives oder auch etwas Passives, wie Fernsehen.

Von letzterem möchte ich aber eher abraten, da Fernsehen nicht gleich Fernsehen ist. Wenn du dabei auf RTL & Co. hängen bleibst, bist Du hinterher noch kaputter als vorher. Das ist der perfekte Mist und völlig paranoid und verquer zu werden. Aber auch so etwas wie die arte-Journale sind eher etwas für Fortgeschrittene, denn die zeigen die Welt, wie sich wirklich ist und das ist nur ganz schwer zu ertragen.

Auch Gaming ist Gift für Dich. Allerdings sind solche Spiele wie Solitär oder Tetris schon richtig gut für diesen Zweck.

Tetris wird bereits von einigen Fach-Kapazitäten empfohlen. Man ist abgelenkt und es fordert die volle Konzentration, aber es beeinflusst nicht das Sozial-Verhalten, wie z.B. GTA.

Ludix078 hat da schon einen ziemlich guten Tipp mit Comedy. Das ist doppelt-positiv. Lachen ist wirklich gesund!

Was Du aber bei all der Ablenkung immer im Hinterkopf behalten solltest ist, dass Du jetzt ein Süchtiger bist und schnell in andere Ersatz-Süchte verfallen kannst. Das hat nicht so viel mit den Drogen zu tun, aber auch Depressionen sind so etwas wie Suchtverhalten. Das bedeutet, dass Du Dich selbst ab und zu beobachten solltest, ob Du eine Sache besonders häufig machst und wenn ja, frage Dich, ob es schädlich oder exzessiv ist.

Routine ist jetzt nur noch erlaubt für notwendige Sachen, wie Atmen und auf Toilette gehen. Du verlierst Dich sonst viel zu schnell darin. So kann z.B. auch Comedy zu eine Sucht werden und Du machst nichts Anderes mehr, als Comedy schauen, während Du lebendig in Deinem Sessel verfaulst. ;-)

Also darauf achten, ob Dein Verhalten schädlich für Dich oder jemand anderen ist und/oder ob du etwas exzessiv betreibst.

Das Problem zwischen meinem langfristigen und kurzfristigen Tipp ist, dass sie sich eigentlich gegenseitig ausschließen. Daher musst Du für Dich eine Balance zwischen beiden Optionen finden. Aber für den Anfang wäre es besser, Dich erst einmal abzulenken. Dann kannst Du mal schauen, wie es weiter geht.

Aber du solltest Dir jetzt wirklich im Klaren darüber sein, dass die Depression erst einmal bleibt und Du so schnell nicht wieder daraus kommst.

Ich sage Dir das deshalb, damit Du nicht in einem halben oder ganzen Jahr verzweifelst, weil es einfach nicht besser wird. Es dauert einfach nur sehr lange, aber es bleibt nicht für immer – voraus gesetzt, dass Du aktiv etwas dagegen unternimmst – und damit meine ich nicht eine Droge mit einer Anderen ersetzen.

Kopf hoch!

Dein Leben hat erst begonnen. Es war zwar kein guter Start, aber Du wirst sehr bald den meisten anderen Menschen in einigen Bereichen um Längen voraus sein. Alles hat Vor- und Nachteile – auch Depressionen. Aber das wirst Du irgend wann selbst erkennen.

Gib nicht auf und halte durch! Es wird sich irgend wann lohnen – auch wenn Du es jetzt noch nicht erkennen kannst. Ganz sicher.

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Also wenn ich wirklich die ganze zeit an irgendwas unangenehmes nachdenke schaue ich serien oder comedy filme solltest du mal probieren

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Du hast deinen Gehirnstoffwechsel mit den Partydrogen zerfickt. Jetzt hast du zu wenig Serotonin und fühlst dich daher so. Hilft nur aussitzen und wenn es zu schlimm wird am zum Psychiater der macht das mit legalen Drogen (Anitdepressiva) wieder ganz!

Und wenn du zum Doc gehst...ehrlich sein...der wird dir nicht den Kopf abreisen und kennt sich mit sowas aus! ;-)

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