Was hilft beim Syndrom der unruhigen Beine?

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

es handelt sich um RLS (restless leg syndrom); eine nervenerkrankung ähnlich Parkinson; deshalb helfen auch Parkinson-Medikamente; war lange Zeit bei vielen Ärzten unbekannt; es gibt inzwischen gute Selbsthilfegruppen;

schau mal da nach:

http://www.restless-legs.org/1126/selbsthilfegruppen/

Erstmal schade, dass du so schnell "deine hilfreichste Antwort" vergibst....weil sie auf dich wahrscheinlich nicht zutrifft. Du sagst... vor allem beim Sitzen... und umhergehen hilft. Sieht nicht so nach RLS aus. Da sind zwei andere Ursachen näherliegend. Leider weis ich dein Alter nicht.

Zum einen eine Venenschwäche. Beim Sitzen werden die Muskelpumpen in den Beinen nicht aktiviert und der Hüftknick behindert zusätzlich die Durchblutung und den Rückfluss des venösen Bluts. Zum anderen kann langes Sitzen Beschwerden aus der (unteren) Wirbelsäule verursachen. Jeder Orthopäde weis, der Mensch ist nicht zum Sitzen gemacht, sondern sollte sich ständig bewegen und einige Kilometer am Tag gehen, um gesund zu bleiben.

Aber was hilft? Bewegung Häufig kurze Pausen machen - und abwechslnd Beine anspannen, auf Zehen und Ferse wippen und umhergehen. Kompressionsstrümpfe - es gibt inzwischen moderne Gewebe und moderne Farben, vom Arzt verordnet zahlt die Kasse einen Grossteil dazu. MBT-Schuhe - zum besseren muskelfördernten Umhergehen, leider selber zahlen. Einen grossen Gymnastikball - im Büro und wirklich häufig drauf sitzen. Zahlt eventuell der Arbeitgeber mit. Fitness-Training - mit Zuschüssen von der Krankenkasse bei Rücken- und Haltungstraining.

Erstmal vielen Dank für die hilfreiche Antwort. Ich könnte fast meinen, du würdest mich persönlich kennen: Bin knapp unter 60, habe geerbte Venenschwäche, mehrmals an Venen operiert, der untere Bereich der Wirbelsäule ist auch ein leidiges Problem seit langem. Trainiere im Fitnesstudio um dem allem entgegen zu wirken. Nur noch den Gymn.Ball nicht ausprobiert und keine MBT-Schuhe. Ansonsten bin hier neu bei GF, kenne mich noch nicht so richtig aus, daher die schnelle Vergabe der "hilfreichsten Antwort".

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@maria661

Trägst du Kompressionsstrümpfe? Da sind wir mit den Venen fast Schwestern. Ich habe 2 grosse OPs und unzählige Verödungen von nachkommenden Venen hinter mir und trage seit Jahren schenkellange Kompressionststrümpfe. Wenn ich beruflich meine "Bürotage" habe, ziehe ich zusätzlich knielange Kompressionsstrümpfe drüber, weil ich sonst die gleichen Beschwerden bekomme und geschwollene Knöchel. Mein Venenarzt hat erst ungläubig geschaut, dann aber festgestellt, dass das für mich die beste Lösung ist und verordnet seither jährlich 2 Paar lange und 2 Paar kurze Strümpfe Klasse II. Natürlich Beine hochlegen tut auch immer gut. Und im Fitness muss ich auch Rücken, Becken und Beinmuskeln trainieren, damit es nicht rundum "zwickt". Alles liebe mary

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@autsch31

Die langen Kompr.Strümpfe habe ich Jahre lang bei jedem Wetter getragen. Doch seit der letzten OP vor 2 Jahren schludere ich in dieser Sache, weil es mir einfach besser geht. Dass die Unruhe in den Beinen evtl. auf das Venenproblem zurück zu führen ist, habe ich gar nicht vermutet. Noch mal Danke für den Tip.

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Das Syndrom der unruhigen Beine hat mit einer Nervenentzündung zu tun meistens noch gekoppelt Schwermetallvergiftungen. Die Nervenentzündung kannst du sehr efektiv mit einem pulsierendem Magnetfeld und mit zwei gehäuften Teelöffeln Zeolith angehen. Du solltest dabei aber coachen lassen, denn am Anfang hast du eine starke Erstverschlimmerung, mit der Du richtig umgehen musst. Das Zeolith leitet die Schwermetalle aus. Den Ausleitungseffekt kannst du noch verstärken mit Spirulina Chlorella und gekaimten Coriander. Bezugsquellen kannst du bei Interesse von mir bekommen. Mach das aber nicht alleine, außer du hast naturheilkundliche Vorkenntnisse. Viele Grüße Jürgen Klamm

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