Was heißt "metaphysisch"?

3 Antworten

Metaphysisch bedeutet zur Metaphysik gehörend.

Die Bezeichnung Metaphysik stammt aus einer Einordnung von Schriften des griechischen Philosophen Aristoteles für eine Gesamtausgabe Sein Schriften über die allgemeinen Prinzipien wurden (von ihm „Erste Philosophie“ genannt) wurden als „Schriften nach der Physik“ bezeichnet (hinter den Schriften über Physik eingeordnet).

Metaphysik ist die Theorie, die sich mit den grundlegendsten Fragen nach der Wirklichkeit beschäftigt. Sie überlegt, was das Sein und das Seiende als solches überhaupt sind. Ihr Gegenstand sind grundlegende Voraussetzungen, erste Ursachen, allgemeinste Strukturen und Prinzipien, ein letzter Sinn.

Metaphysische Gedanken gehen über Sinneswahrnehmung und Erfahrung hinaus und sind damit ein spekulatives Denken.

Das Drei-Stadien-Gesetz ist eine Theorie des französischen Soziologen August Comte. Darin stellt er eine Regel für die geistige Entwicklung der Menschheit auf (sie enthält seine eigene Sichtweise):

1) Theologisches Stadium: Die Menschen stellen sich Fragen, die sie mit dem Glauben an fiktive Wesenheiten beantworten.

2) Metaphysisches Stadium: Es wird einerseits Einbildungskraft, andererseits Beobachtung und Verstand eingesetzt (Zwischenstadium). Die Natur ist ein hinter den Erscheinungen wirkendes abstraktes Wesen.

3) Positives Stadium: Fragen werden wissenschaftlich geklärt, auf der Grundlage von auf Tatsachen bezogener Erfahrung, Beobachtung und Verstand. Die philosophische Theorie wird Positivismus genannt (dieser ist die eigene Weltanschauung, die August Comte vertritt).

Und mal wieder - keine QUELLE....! :(

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@marijo2

Der Text ist nicht abgeschrieben oder kopiert. Wenn ich selbst etwas geschrieben habe, weil ich Kenntnisse über das Thema habe, ist hier auch keine Quellenangabe notwendig.

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@Albrecht

Sorry - das ist aber bei dem häufigen Vorkommen von auskopierten Texten ohne Quelle auf GF.net für mich leider nicht ersichtlich gewesen!

Insofern bitte ich meine Bemerkung nachsichtig zu verzeihen - und kriegst jetzt auch einen DH von mir..., gell.

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"Metaphysik ist die Lehre von dem empiristisch nicht mehr Erfahrbaren, von den hinter unseren Wahrnehmungen verborgenen (oder vermuteten) Tat-beständen. Es ist der Bereich der Spekulation. Metaphysik ist eine zentrale Disziplin der Philosophie. Sie fragt nach den allgemeinsten Prinzipien des Seins. Hier gibt es eine Überschneidung mit der Ontologie. Es gibt Philosophen, die Metaphysik prinzipiell und teils schroff ablehnen.

Metaphysik war anfänglich lediglich der Name für die Schriften des Aristoteles, die in der ersten Gesamtausgabe nach seinen Schriften über die Physik eingeordnet wurde. Diese "metaphysischen Schriften" beschäftigten sich mit den allgemeinen Prinzipien. Dieser Teil der Philosophie wurde von Aristoteles "Erste Philosophie" genannt. Zu Beginn der Neuzeit bürgerte sich dafür der Begriff "Ontologie" ein. Metaphysik und Ontologie überschneiden sich und werden häufig auch als identisch angesehen."

http://www.philolex.de/metaphys.htm

Für eine Ergänzung zur eigenen Antwort ist hier ein Kommentar dazu vorgesehen, nicht ein weiteres Antwortfeld.

Ich halte es für wenig freundlich, in einem Kommentar die Bemerkung "keine Quelle" zu schreiben, wenn jemand selbst den Text seiner Antwort geschrieben hat.

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@Albrecht

@Albrecht - 'eigenes wissen' wäre richtig statt 'keine quelle'.

keine quelle ANZUGEBEN ist dagegen wenig freundlich. insbesondere, wenn eine quelle zitiert wurde, wie in deiner antwort ganz oben.

denn ICH nehme dir NICHT ab, dass du das persönlich ausformuliert hast.

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jenseits des physischen

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