Was heißt in diesem Kontext "Gnadenschuss" genau?

5 Antworten

Das hat man früher so gesagt in der Zeit als die Leute noch geritten sind, mit Kutschen fuhren und Tierärzte mit Spritze auch nicht greifbar waren. Damals hat man Pferde mit starken Verletzungen erschossen. Weil das Tier nicht geheilt werden konnte und sonst weiter leiden müsste, nannte man das Gnadenschuss.

Deswegen haben die das in der Serie im Zusammenhang mit dem Pferd so gebraucht. Und dieser Satz soll natürlich die (jungen) Zuschauer mitfühlen lassen, weil die das nicht wollen.

Hallo Johanna ~

wahrscheinlich hat derjenige, der dies sagt einen Hintergedanken und möchte eben, dass das Pferd stirbt. Daher versucht er auf den anderen Druck auszuüben.

Tiere können aggressiv werden, wenn sie von den Menschen schlecht behandelt werden. Kampfhunde werden oft geschlagen oder misshandelt, damit sie eine Wut in sich haben und diese beim Kampf am Gegner auslassen.

Aber ich denke nicht, dass ein Tier so sehr unter sich selbst leidet, dass es den Gnadenschuss benötigt.

Früher wurden Pferde oder andere Tiere erschossen, wenn sie schwer verletzt waren und es klar war, dass sie nicht mehr gesund werden können. Man wollte ihnen dadurch unnötiges Leid sowie unnötige Schmerzen ersparen. Daher spricht man vom Gnadenschuss.

Alles Gute und eine schöne Zeit!

Nein eigentlich nicht, die Idee ist dumm, anstatt das Tier zu töten (den Gnadenschuss geben), sollte man herausfinden warum das Tier sich so verhält also nein es leidet nur unter den Umständen.

Wenn ich jetzt frage: "Hat ein Tier eine Persönlichkeit?" Was würdest Du antworten?

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Das war nicht meine Frage, es ging um die Begrifflichkeit

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@Johanna842

Die Frage war auch nicht an Dich gerichtet, sondern an die antwortende Person.
Ist quasi ein Nebenschauplatz der für die Fragestellung (eventuell) uninteressant ist.

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@Jule060705

Dann fühlt es doch auch: Schmerzen, Enttäuschung, Aggressionen, Zuneigung und so weiter.
Warum sollte es dann nicht unter sich selbst leiden können? Es kann vielleicht unter der Abwesenheit eines "Freundes" leiden. Da wäre zwar kein Gnadenschuss gerechtfertigt, aber wenn es - warum auch immer durchgeknallt ist und zu aggressiv - dann kann es besser sein ein "Herdentier" durch einen Gnadenschuss zu töten. Nicht nur wegen der "Herde" an sich, sondern auch weil es permanent weiterleiden würde.
Bei Menschen ist es schon unglaublich schwer manche Fehler im Kopf, Geist und Seele zu korrigieren. Also: Jepp, für mich macht ein Gnadenschuss dann Sinn.

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@DaMenzel

Doch das ist ja kein Grund das Tier zu töten der Schmerz vergeht, wie beim Mensch auch, man muss den Pferd halt Vertrauen schenken und beruhigen. Es gibt ja auch Pferdepsychologen, kein Grund das Tier gleich zu töten

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@Jule060705

Wenn es andere gefährdet, Menschen oder Tier. Warum sollte man dann rausfinden wollen - abgesehen von der Zeit und dem Geld das investiert werden muss - was ihm fehlt?
So hart wie es klingt: Ein Pferd das ein "Nutztier" ist, sollte auch als solches behandelt werden. Funktioniert es nicht und es gibt keine alternative Lösung, dann ist die Sache nicht anders wie bei anderen Tieren (wir Menschen machen dass übrigens auch vielfach untereinander), man "erlöst" das Tier - obwohl ich den Ausdruck für falsch halte, weil man es einfach nur ermordet.
Ich bin kein Befürworter eines vorzeitigem Ableben lassens anderer Wesen ohne deren Zustimmung, aber es mag manchmal notwendig sein.

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@DaMenzel

Sry ich glaube wir kommen hier in dieser Diskussion nicht auf einen gemeinsamen Nenner, ein Tier nur weil es Nutztier heißt, wie eine Maschine zu behandeln ist nicht berechtigt und abartig(subjektive Meinung).Der Aufwand kann es wert sein und das Tier erlöst man damit ganz sicher nicht.

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@Jule060705

Nun, ich denke wir sprechen doch über das "Gleiche" - nur mit unterschiedlichen Perspektiven. Ohne Alternative, ist ein "Gnadenschuss" das Beste.
Was ist mit einem Tier das Tollwut hat? Und wie ich schon beschrieben habe: In meinen Augen ist die Tötung eines anderen Lebewesens nie korrekt ohne dessen Einverständnis - kann aber sinnvoll sein.
Darauf sollte man sich durchaus verständigen können.

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@DaMenzel

Bei Tollwut stirbt das Tier so oder so das ist ja was ganz anderes als bei einem aggressiven "rebellischen" Pferd. Es gibt aber ja Alternativen und diese sollte man auch in Betracht ziehen.

Ja sinnvoll aber die Frage ist es sinnvoll fürs Tier, nicht nur bequemer für den Menschen? Und das ist bei einem rebellischen Pferd nunmal nicht der Fall, ein Hund mit Aggressionsproblemen wird ja auch nicht einfach getötet sondern einfach an der kürzeren Leine gehalten, erfahrene Reiter kriegen das auch mit einem Pferd hin, so dass es reitfähig wird. Meistens sind das nur Macken, wie Buckeln vorm Reiten, wenn das pferd realisiert dass es nichts bringt, hört es auch auf.

Ja man darf ein Tier einschläfern, wenn man es von einer Qual erlöst, eben wenn es totkrank ist.

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@Jule060705

Dem habe ich nichts mehr hinzuzufügen. Wir reden doch über das "Gleiche" - nur eben aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Danke!

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