Was heißt für euch "Glauben" (im Hinblick auf Religion)?

...komplette Frage anzeigen

25 Antworten

Für mich bedeutet glauben, eine Beziehung zu einem Gegenüber zu haben, das wir "Gott" nennen. Das macht den entscheidenden Unterschied zu "wissen" aus. Es geht beim glauben nicht nur um ein Für-Möglich-Halten nach dem Motto "Ich glaube, morgen wird es regnen", sondern um Vertrauen in dem Sinne, wie ich zu einem anderen Menschen sage "ich glaube an dich". Das sagt etwas über Beziehung aus. Das lateinische Wort für "glauben" heißt "credere" und setzt sich aus zwei Wörtern zusammen: "Cor" (Herz) und "dare" (geben). Glauben heißt also, sein Herz zu geben.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von realsausi2
11.08.2015, 09:38

Glauben heißt also, sein Herz zu geben.

Das Herz ist ein Hohlmuskel mit wichtiger Funktion. Ohne dieses geht es einem in der Regel nicht so gut. Ich möchte mein Herz gerne behalten.

5
Kommentar von Nadelwald75
11.08.2015, 09:58

Hallo ThoamsAquinas,

hierzu habe ich dann oben auch noch aus meine Sicht geantwortet.

0

Ich bin Buddhist und glaube daher nicht an einen personifizierten Gott, oder ein ewiges Selbst, das denn körperlichen Tod überdauert.

Glaube an den Buddhismus

Allerdings bin ich der Meinung, dass die Lehre und Praxis des Buddhismus für mich selbst einen geeigneten Lebensweg darstellen.

Die buddhistische Praxis und die Lehren des Buddha wirken sich positiv auf mein Leben und das meiner Mitmenschen aus, deshalb ist es für mich "richtig", Buddhist zu sein.

Außerdem ist der Buddhismus vergleichsweise rational und seine Lehren beruhen nicht auf zahlreichen Wundern, Visionen und göttlichen Geboten, die man vorbehaltslos glauben muss.

Das alles macht den Buddhismus für mich zu jener Lehre, die ich am sinnvollsten für mich erachte und sie daher praktiziere.

Kritikfähigkeit

Auch wenn ich also eine positive Haltung zum Buddhismus habe, bin ich deswegen nicht unkritisch und glaube blind alles, was in irgendwelchen buddhistischen Lehren steht.

Im Kalama Sutta ruft der Buddha selbst dazu auf, seine ehren nicht aus blindem Gehorsam zu befolgen, sondern sich mit ihnen auseinanderzusetzen, um zu erkennen, ob sie richtig sind.

Einige Inhalte des Buddhismus, wie etwa die Vorstellung der Wiedergeburt, sehe ich zB sehr rational und nicht als metaphysisches Mysterium.

Buddhistische Praxis

Was meine persönliche Praxis des Buddhismus angeht, so mache ich zweimal täglich Zazen (Sitzmeditation) und übe mich auch im Alltag in meditativer Achtsamkeit.

Das bedeutet zum Beispiel, wenn es mal hektisch wird, oder ich unaufmerksam werde, einfach bewusst tief durchzuatmen, mich von Anhaftungen und Bewertungen zu befreien, um ganz im Moment sein zu können. Man kommt wieder auf das Wesentliche zurück,

Anlässlich buddhistischer Feiertage gibt es privat eine kleine Zeremonie, oder ich gehe zu einer buddhistischen Gemeinschaft, das war es dann allerdings auch schon.

Andere Religionen

Ich halte die Wahl einer Religion oder Philosophie für eine sehr persönliche Entscheidung. Was ich als richtig ansehe, muss keineswegs für andere Menschen der "beste" oder "leichteste" Weg sein.

Daher denke ich, das auch andere Wege den Menschen von Anhaftungen und Leiden befreien können - die betreffenden Personen haben eben einen anderen Zugang zur Religion der aber meiner Ansicht nach weder "richtiger" noch "falscher" ist, als der buddhistische Weg.

Wenn jemand beschließt, keiner bestimmten Religion anzugehören, oder spirituelle Lehren generell als Unsinn ansieht, dann ist das sein gutes Recht.

Ich persönlich sehe Religionen dann kritisch, wenn sie als Machtmittel zur Manipulation von Menschen genutzt werden und die persönliche Freiheit durch religiöse Regeln stark eingeschränkt wird, die vielleicht nicht einmal mehr der Lebensrealität der heutigen Zeit entsprechen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Enzylexikon
11.08.2015, 13:50

Mein Glaube bedeutet für mich also, die Inhalte der buddhistischen Lehre und die buddhistische Praxis nach sorgfältiger Prüfung als geeignete Mittel zu einem sinnvollen Leben zu akzeptieren.

Auch wenn manche Menschen den Buddhismus eher als eine Philosophie sehen, gehört doch der Glaube, dass die gemachten Aussagen eine grundlegende Wahrheit haben, dazu.

Ich vermute, niemand vertritt eine Theorie oder Hypothese und bezeichnet sie als "seinen Standpunkt", wenn er nicht zu einem gewissen Maß von der Richtigkeit überzeugt ist.

Ich habe eben einen Standpunkt, der auf dem Glauben bzw. der Annahme basiert, dass die buddhistische Lehre mir ein besseres Verständnis meiner selbst und auch anderer Personen vermittelt.

0

Hallo ItsJustMe,

Glauben heißt für mich zunächst einmal, dass ich in einer Umgebung aufgewachsen bin, die von einer bestimmten Religion geprägt war. Damit habe ich gute Erfahrungen gemacht.

Nächste Stufe wäre, dass ich nicht einfach übernehme, sondern darüber nachdenke und eigene Entscheidungen treffe, was für mich sinnvoll ist

Und das geschieht dann etwa so, dass ich in drei Sichtweisen denken kann:

Ebene des Messbaren: Ich denke eindimensional-flach nur auf der Ebene: Was ist beweisbar? Was lässt sich mit wiederholbaren Versuchen wissenschaftlich belegen?

Religiöse oder Sinnebene: Über das Messbare hinaus mache ich mir Überlegungen über Sinn, Gründe und Ziel. Das ist nicht mehr messbar und überschreitet die rein naturwissenschaftliche Ebene. Gebiete wären hier etwa Dichtung, Philosophie, Ethik, Moral.

Bis hierher kann das auch ein Atheist nachvollziehen. Für meine Begriffe klammert er dann aber eine dritte Ebene einfach aus, und das wäre

die Glaubensebene: Ich stelle mir die Fragen, ob es über den natürlichen Bereich mehr gibt. Was ist Sinn meines Lebens überhaupt, kann ich nach dem Tod etwas hoffen, gibt es einen persönlichen Gott? In diesem Bereich ist nichts mehr beweisbar, aber doch mit der Vernunft übereinstimmend – auf jeden Fall eine persönliche Entscheidungssache, die dann die Zugehörigkeit zu einer konkreten Religion die Folge hat bzw. sie bestätigt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Religiöser Glaube geht für mich eher in Richtung "für möglich halten", "darauf hoffen" vielleicht auch noch "etwas ahnen", aber nicht in Richtung "Gewissheit".

Da ich in Richtung Glaube sehr freie Gedanken habe, halte ich vieles für möglich, mit Ausnahme eines despotischen Gottes.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von ItsJustMe38
11.08.2015, 10:27

Also du hältst es nicht für möglich, dass es einen Gott gibt, der die Regeln festsetzt, sondern nur dass es einen Gott gibt der Erschafft? Oder was meinst du genau mit einem despotischem Gott?

0

Der Glaube an Gott ist ganz einfach einer Persönliche Überzeugung. Wissen ob es einen Gott gibt kann man nicht. Denn um etwas zu wissen braucht man Beweise und im Falle eines Gottes sind diese nicht existent.

Wenn man es aber logisch betrachtet Irren sich entweder alle Gläubige oder alle die nicht einer bestimmten Religion angehören. Deshalb halte ich es für vollkommen unlogisch an einen Gott zu glauben, den die Wahrscheinlichkeit, das es falls es einen Gott geben sollte, genau der Gott ist an den man glaubt ist verschwindend gering. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

"Glauben" bedeutet, dass ich dem Bericht eines anderen einen Wahrheitsgehalt zuerkenne.Das gilt auch für Wissenschaften. Forschern und Berichten wird geglaubt, wir vertrauen den Angaben und Berichten. Wissen kann man eigentlich ja nur, was man aus eigener Anschauung erfahren, erlebt, gesehen und geprüft hat. Allen anderen, die eine solche Erfahrung nicht unmittelbar gemacht haben, bleibt eben nur der Glaube, dass ein Bericht gewissenhaft ist. Aus dieser Sicht ist der Schluss erlaubt, dass es Wissen als untrügliches Erkennen nicht gibt, sondern vielmehr ein Erkennen ist, das sich vom Glauben nicht unterscheidet.

Glauben im Sinne von vermuten lässt eine letzte Unsicherheit offen. Man hält einen bestimmten Sachverhalt für wahrscheinlich oder geht davon aus, dass eine Aussage mit der Wirklichkeit übereinstimmt.

Jemandem glauben heißt, das für wahr zu halten, was mir der Betreffende sagt. Man vertraut dem Inhalt seiner Rede.

An jemanden zu glauben heißt, sich von einer Person in bestimmter Hinsicht abhängig zu machen. Ich glaube, dass ich dieser Person trauen kann und ich bin überzeugt davon, dass sie die Wahrheit sagt.

Das würde für den religiösen Glauben an Gott bedeuten:

Ich glaube, dass Gott existiert, dass er real ist.

Ich glaube Gott, weil ich für wahr halte, was mir Gott mitteilt (vermittelt durch die Bibel oder durch die Kirche oder durch persönliche Erfahrungen mit ihm). Ich vertraue seiner Rede, weil Gott gut ist und die Wahrheit ist.

Ich glaube an Gott und mache mich damit von Gott abhängig, weil Gott gut, allmächtig und vertrauenswürdig ist.

Erst diese 3. Version ist der wirkliche Glaube im christlichen Sinn .Ich vertraue Gott, ich baue mein Leben auf ihn, ich mache mich von Ihm und Seiner Verheißung abhängig. Eine solche Entscheidung ist eine ganz persönliche Glaubensentscheidung, die von niemandem erzwungen werden darf.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich bin Hindu.
Glaube ist für mich die Hingabe zu meinen Göttern, denn wenn ich mich hingebe, dann bekomme ich auch etwas zurück. Nichts materielles, aber etwas spirituelles / etwas spürbares. Glaube hat für mich eine elektrisierende Wirkung und hält mich am Leben, da ich eine eher depressive Person bin.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Der Glaube resultiert aus den persöhnlichen Wünschen und Hoffnugen, welche die Gläubigen versuchen sich einzureden. Sie klären damit ihre fragen, wie: Woher komme ich? Wohin gehe ich? Was bin ich? etc. pp.

Mit den Worten Cäsers zu sagen, "Die Menschen glauben fest an das, was sie wünschen."

Die Gläubigen gehen mit ihren Wünschen auf eine Ebene, wo alles möglich sein kann, da sich diese auf eine nicht belegbare welt aufbaut, von dem kann jeder dort sein Heil finden, da ja gerade niemand weiß, ob es richtig ist. Außerdem ist der Glaube eine große emotionale und persöhliche Stütze im Leben, sodass man es mit ihm vieles leichter haben kann, zu dem man nach vorgeschreibenen Sitten lebt, also nicht selbst eine solche Lebensweise suchen braucht.

Religionen sind meiner Meinung eher Konzepte den Menschen hinter dem Vorwand vom Glauben zu manipulieren, ihn falsche Regeln zu unterwerfen, und ihn  auszunutzen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Glaube erfordert immer die Abkehr vom Erkenntnisprinzip, dass für die wissenschaftliche Erklärung der Welt erforderlich  und sichtlich überaus erfolgreich ist.

Glaube heißt, dass Unbestimmte als gegeben zu akzeptieren. Etwas völlig Beliebiges sogar zur Grundlage für sein Leben zu machen.

Er ist die Aufgabe dessen, was uns als Menschen von allen anderen Tieren auszeichnet: die Welt mit dem Verstand zu erfassen, die Struktur im Kontext mit anderen Erkenntnissen zu begreifen.

Es ist die Reduktion des Homo Sapiens in der Wortbedeutung.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Nadelwald75
11.08.2015, 10:09

Hallo realsausi,

Glauben bedeutet, dass man eben nicht vom Erkenntnisprinzip abkehrt, sondern auf eine weitere Denkebene geht, die Sinnfragen stellt und deshalb außerhalb der wissenschaftlichen Betrachtungsweise steht und sie überschreitet.

Es ist die Aufgabe (im Sinne von "uns aufgegeben"), die uns als Menschen von allen anderen Tieren auszeichnet, die Welt auch hier mit dem Verstand zu erfassen. Ein Tier stellt keine Sinnfragen.

Der Atheist klammert diese Sicht einfach aus, was sich dann darin ausdrückt, das er das Herz eindimensional als wichtigen Hohlmuskel betrachtet, darüber hinaus aber nicht weiter denkt.

1

Eigentlich nichts davon wirklich im Kern was Du vorschlägst. Im Kern bedeutet es "Vertrauen". 

Auch das griechische Wort pistein im Grundtext des Neuen Testaments hat diese Bedeutung.

Ich vertraue auf Jesus als mein Herr und Retter. Das ist für mich bibelgemäßer Glauben.

Deshalb sage ich auch nie "an Jesus glauben". Das versteht heute keiner mehr. Das schwallern so viele Christen gedankenlos daher, weil sie meinen damit heilige Worte zu benutzen, wenn sie antiquierte Sprache verwenden. 

Sie finden ihr "Neokanaanäisch" genau so toll, wie diejenigen, die sie verurteilen, die an Babytaufe festhalten, weil das ja so "süß" ist. Genau derselbe Traditionsquark. Gedankenlos, nutzlos und schädlich ist es.

Sie sollten damit aufhören. Auch so Worte wie Heiland soll man nicht mehr verwenden.Da sagt man besser Retter.

Was versteht jedermann? "Ich glaube an Jesus als meinen Heiland" oder "Ich vertraue auf Jesus als meinen Retter"?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Glauben in der Religion heißt nicht zweifeln. Wissen schon gar nicht. Es gibt soweit kein fundiertes Wissen über Gottheiten. Ich bin Agnostiker und halte es ähnlich wie ein bekannter Philosoph, frei übersetzt denke ich es heißt: "Es gibt Gott wenn es ihn geben muss und es gibt ihn nicht wenn es nicht geben muss". Ich glaube aber trotzdem dass wir selber eine gewisse Macht haben um all das zu verwirklichen was wir wollen. Allein durch unser Denken, Handeln...mit der Zeit wird das immer stärker und man ist froh das man immer konsequent getan hat was dazu geführt hat dass man mit manchen Dingen Glück oder eben nicht. Wie man das bezeichnet ist unklar, vielleicht nur Einbildung, vielleicht kann man da steuern...Wenn aber rauskommen sollte das schwarze Materie und Neutrinos unsere Gedanken zu Bruchteilen über der ganzen Welt verteilen, wird vielleicht allen klar das Gott nur Naturwissenschaft und Biologie ist. :D

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von realsausi2
11.08.2015, 09:46

Es gibt Gott wenn es ihn geben muss und es gibt ihn nicht wenn es nicht geben muss

Na dann ist die Frage doch entschieden in Richtung der Nichtexistenz eines Gottes zu beantworten.

Mir ist nichts bekannt, wofür es einen Gott geben müsste. Kein Bereich der Welterkenntnis erfordert das Wirken eines Gottes.

1

Wie Menschen sind von einer kleine Biene abhängig. Wenn es Bienen nicht geben würde, wäre das Leben innerhalb paar Jahren für alle vorbei. Wenn wir auf eine Biene so abhängig sind, können wir doch wohl kaum sagen, es gibt keinen Gott ( Allah) von dem wir nicht abhängig sind oder?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von realsausi2
11.08.2015, 09:42

Wir sind auch von vielen anderen Dingen abhängig. Was hat das nun aber für eine Rolle bei der Frage nach der Existenz eines Gottes? Abhängigkeit = Gott?

Immerhin mal ein anderer Versuch, einen Gott zu begründen.

1
Kommentar von ItsJustMe38
11.08.2015, 10:25

Wenn es so eine komplizierte Abhängigkeitskette gibt, muss es eine oberste Abhängigkeit geben, die von nichts abhängt. Und das ist Gott!

0
Kommentar von davut361
11.08.2015, 20:34

Eine Lampe kann sich nicht von selbst erschaffen, also wie soll die Erde entstanden sein? Eine ganz einfache Frage

0
SibTiger, vor 2 Std

Religiöser Glaube geht für mich eher in Richtung "für möglich halten", "darauf hoffen" vielleicht auch noch "etwas ahnen", aber nicht in Richtung "Gewissheit".

Da ich in Richtung Glaube sehr freie Gedanken habe, halte ich vieles für möglich, mit Ausnahme eines despotischen Gottes.

Dem stimme ich inhaltlich zu !

Glaube kann niemals "Wissen" sein, denn was man weiß muss man nicht "glauben"

Glaube heisst für mich: "etwas für wahr/möglich halten"

 Hebräer 11,1 

Es ist aber der Glaube eine gewisse Zuversicht des, das man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, das man nicht sieht

"Glaube" ist nicht gleichbedeutend mit "Wahrheit" 

( obwohl viele ihren Glauben für "Die Wahrheit" halten )

Glaube beginnt dort, wo Wissen aufhört, es ist ein "Gefühl", nicht messbar, nicht erwiegbar....

soll heißen: kein Mensch wiegt deswegen mehr ( kg) , wenn er einen intensiven Glauben hat.. auch lässt sich der Glaube nicht in Metern oder Zentimetern darstellen... 

....( also so: ich glaube 2 Meter, wieviele Meter glaubst Du ?)

Beweisbar: ?

...allenfalls durch Taten, die dem jeweiligen Glauben entsprechen.... und somit ist beweisbar, dass man seiner Religion folgt, aber nicht beweisbar, dass die Religion "wahr" ist.

 Wie "glaubt" ihr daran?

Ich "glaube" deswegen an die Macht und Wirkung von "Glaube", weil er zu den "Gefühlen" gehört

Gefühle ( also physisch nicht nachweisbare Dinge ) sind jedoch DAS, was am meisten (Un)frieden stiftet, und "seltsame" Handlungen und Reaktionen bei Menschen hervorruft.

Glaube, Liebe, Hoffnung, Neid, Eifersucht.. etc... sind die Dinge, die die Welt am meisten bewegen.. also die "unsichtbaren" Dinge.. wo man aber äusserst heftig mit den "Auswirkungen" konfrontiert sein kann.

Daher KANN ich gar nicht anders, als an "die unsichtbaren" Dinge zu glauben,.. bzw. sogar deren Wirkungen "zu wissen"... und somit erschließt sich für mich auch ein Zugang zu "Religion/Gott"

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

glaube bedeutet: überzeugt sein von etwas, was man nicht nachgeprüft hat

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Waldfrosch4
16.08.2015, 19:07

Das ist aber nicht die theologische Bedeutung von Glauben ..sondern deine eigene...abwertende...da esoterische .

Glauben bedeutet : Ich halte für wahr was ich nicht sehen kann ,ich vertraue mich Gott bewusst an .

0

Ich glaube an Gott, weil ich weiss, dass er für mich da ist. Ich habe viele kleine und auch grössere Wunder erlebt und von Dingen gehört, die ohne Gott einfach nicht möglich sind. Bsp 1.: die ganze Kirche betete für den Gehirnkrebs einer Person, die darauf den Termin zur OP hatte. Als die Ärzte nochmals nach dem Tumor schauten, war er spurlos verschwunden - VOR der OP! Und die Ärzte waren ratlos.
Und auch im Alltag, wenn ich Ihn etwas bitte oder mich an Ihn wende, merke ich, dass Er dahinter steht. Versuch's einfach, weil Er wartet auch auf dich und vergibt dir. Du kannst nichts verlieren.
Du wirst spüren, dass du mit Ihm anders lebst, weil Er dein Leben erfüllt. Versuch es!
Viele haben eine falsche Ansicht, weil sie in eine strenge Kirche gingen, die nur für Erwachsene war. Aber es gibt auch andere Kirchen, Organisationen und Gruppen als die, die ihr kennt. Lg

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von realsausi2
11.08.2015, 09:39

die ganze Kirche betete für den Gehirnkrebs einer Person,

Wann und wo ist das passiert?

0
Kommentar von NihalDM
11.08.2015, 13:57

Basel

0
Kommentar von Meatwad
11.08.2015, 15:37

Natürlich hat es solche Fälle, wie den von dir beschriebenen gegeben. Aber es gibt überhaupt keinen Grund anzunehmen, die Gebete bzw Gott wären dafür verantwortlich. Und ich finde es unverständlich und geradezu entsetzlich, daß man sich mit dieser Erklärung zufrieden gibt. Zum Glück ist nicht jeder Mensch so. Sonst wären wir in unserer Entwicklung nicht sehr weit gekommen.

1
Kommentar von NihalDM
12.08.2015, 13:34

Du bist hoffnungslos

0
Kommentar von NihalDM
12.08.2015, 18:10

Weisst du, was mir auffällt? Viele Leute mit deinem Standpunkt auf Gutefragenet werden total arrogant und zickig bei dem Thema.

0

Wahrer Glaube ist keine Leichtgläubigkeit, was bedeuten würde, allzuleicht bereit zu sein, etwas ohne stichhaltige Beweise zu glauben, oder einfach zu glauben, weil man es glauben möchte. 

Wahrer Glaube verlangt eine grundlegende Erkenntnis, ein Vertrautsein mit den Beweisen sowie eine von Herzen kommenden Wertschätzung für das, was die Beweise erkennen lassen 

Deshalb  sagt die Bibel, daß man, obwohl echter Glaube ohne eine genaue Erkenntnis unmöglich ist, man MIT DEM HERZEN GLAUBEN ÜBT. (Römer10:10)

So lange ein "Glaube" auf Vermutungen, für "wahr halten" beruht, ist es nur eine armselige Krücke für die Psyche. Einen echten Glauben muß man sich erarbeiten. Dazu gehört ein gründliches Bibelstudium, das ist Bedingung. Danach kann man natürlich auch anderen Religionen die Chance geben, zu zeigen, was sie meinen besser zu machen. "Prüfen - durchdenken - annehmen oder verwerfen". Auf diese Weise setzt man sich mit geistigen Themen auseinander und anders geht es gar nicht. Hat man durch ein Bibelstudium zweifelsfrei erkannt, daß es einen Schöpfer gibt, der uns sogar seinen Namen geoffenbart hat, dann werden wir zu ihm beten, indem wir seinen Namen anrufen und uns ihm durch seinen Hohenpriester Jesus Christus von Nazareth nahen. Wer Gott wirklich sucht, der wird ihn finden dürfen, das sichert er uns in seinem Wort, der Heiligen Schrift zu. Wahrheiten liegen nicht billig und wohlfeil auf der Straße, um von jedermann achtlos zertreten zu werden. Du mußt graben und forschen wie nach Silber, rät dir die Bibel. 

Gemäß Galater 5:22 und Luk.11:13 ist wahrer Glaube eine Frucht des Geistes Gottes.

Hier eine Definition:

"Der Glaube ist die gesicherte Erwartung erhoffter Dinge, der offenkundige Erweis von Wirklichkeiten, obwohl man sie nicht sieht". (Heb. 11:1)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Philipp59
12.08.2015, 11:25

Du hast das Thema gut verständlich erklärt! Ein Glaube, wie Du ihn beschrieben hast, ist wirklich erstrebenswert!

2

Glauben heißt nicht wissen,
wer nichts weiß muss alles glauben.
In Bezug zur Religion werden die unglaublichsten Sachen geglaubt.
Glaube bedarfs einer gewissen Naivität.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Glaube im religiösen Sinne ist die individuelle Überzeugung von der Wahrheit und Wirklichkeit des Glaubensinhalts - ohne definitive menschliche Beweise, aber auf der Basis persönlicher Erfahrungen im Glauben. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich Glaube, in dem ich mich Jesus Christus anvertraut habe ,mein ganzes Leben mein ganzes Sein .

Seit dem Tage an, dem ich ihn als den erkannte der er  wirklich ist : der Mensch gewordene Gott .

Das tat ich nicht einfach so ,sondern nach dem ich mich mit sehr vielen Religionen rum geplagt hatte .

Im Gegenteil, war ich sogar früher dem Christlichen Glauben äußerst skeptisch gegenüber .

Aber Der Herr hat mir etwas anderes aufgezeigt als ich mir gerne selbst stricken wollte .

Dazu schenkte er mir täglich seinen Frieden .

Es  ist wahr, Jesus Christus ist auferstanden und  lebt ! 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Für mich ist der religiöse Glaube

"eine Art von sechstem Sinn, der wirksam wird, wenn die Vernunft versagt" (Mahatma Gandhi) 

oder auch 

"die Angewöhnung geistiger Grundsätze ohne Gründe" (Friedrich Nietzsche) 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von ItsJustMe38
11.08.2015, 10:19

Aber wie stark ist der Glaube dann? Ist es einfach nur etwas beliebiges, wovon du nicht wirklich überzeugt bist, aber was dein Verstand beruhigt, wenn es nicht weiterkommt?

0

Was möchtest Du wissen?