Was heisst Annähmisch?

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2 Antworten

Eine Anämie (umgangssprachlich: Blutarmut, Blutmangel; von griechisch αν- an- für Verneinung: „un-“, „ohne“ und αἷμα haíma „Blut“) ist eine Verminderung der Hämoglobin-Konzentration im Blut (oder alternativ des Hämatokrits) unter die alters- und geschlechtsspezifische Norm.

Hämoglobin ist ein Sauerstoff-tragendes Protein, das sich im Blut ganz überwiegend in den roten Blutzellen (Erythrozyten) befindet. Eine Anämie geht daher in der Regel mit einem Mangel an Erythrozyten (Erythrozytopenie) einher. Bei einer Anämie ist die Sauerstoff-Transportkapazität des Blutes
vermindert. Um die Sauerstoffversorgung der Organe weiter zu
gewährleisten, reagiert der Organismus typischerweise mit einer
Steigerung der Herzfrequenz, so dass das Blut schneller durch den
Kreislauf gepumpt wird. Dadurch gerät der Körper aber leichter an seine
Belastungsgrenzen. Typische Symptome einer Anämie sind daher leichte
Ermüdbarkeit, Luftknappheit besonders bei körperlicher Belastung und
häufig auch Kopfschmerzen.

Eine Anämie ist entweder erworben oder angeboren. Ursachen für
erworbene Anämien können Blutverluste, ein vermehrter Blutabbau,
Erkrankungen des blutbildenden Systems, Mangelerkrankungen, Nierenerkrankungen, Hormonstörungen, Schwangerschaft oder „konsumierende Erkrankungen“ wie Tumorerkrankungen oder chronisch-entzündliche Erkrankungen sein. Angeborene Anämien kommen z. B. bei Hämoglobinopathien (genetischen Störungen der Hämoglobinbildung) vor.

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