Was hat sich positiv verändert, seitdem es Religionen gibt?

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13 Antworten

Es gibt keinen Bezug zu "Veränderungen". Religion war irgendwie immer schon da, seit Menschen kulturell zusammen wirkten um Ängste zu bewältigen.
Bevor das war lebten die Menschen "auf den Bäumen" (sprichwörtlich). Wo da etwas "positiv" einzustufen wäre weiß ich nicht.
Das Christentum (seine Botschaft) ist jedenfalls mit seiner "Idee" die Basis unserer heutigen "humanistischen" modernen Gesellschaftsordnung sowohl in sozialer Gesetzgebung wie auch Rechtsprechung.
Offensichtlich waren andere Religionen nicht in der Lage, dies hervor zu bringen.  Auch die Idee des (richtigen) Kommunismus (welcher mit Verzicht auf unberechtigte Ansprüche verbunden ist - das wissen die Wenigsten) hat seine Wurzeln in der Botschaft Jesu.
Ansonsten hat Religion (meist) immer die Moral gestärkt, aber auch viel Grausamkeiten hervor gebracht. Letztere gab (und gibt) es aber auch in viel größerem Ausmaß ganz ohne oder gegen Religion (Faschismus, Stalinismus, Mao oder andere atheist. Regime bis heute, z,Bsp. Nordkorea)

Was sich negativ verändert hat sind zum Beispiel 
Glaubenskriege.

Ich schätze mal, daß die Opfer von Glaubenskriegen im Verhältnis zu anderen Eroberungs-(Macht-) Kriegen im Verhältnis 1:50 bis 1:500 bestehen.
Oder was waren die Kriege der Mongolen, Hunnen, "Vandalen", in der Antike von Alexander, den Persern  oder den Römern, Macht oder Erbfolgekriege im Mittelalter, Kolonialkriege, Kriege von Napoleon oder die des 20 Jahrhunderts mit hunderten Millionenen Opfern ?
Die Kriege welche von muslimischen Machthabern angestrengt wurden, hatten als "Aushängeschild" tatsächlich oft religiöse Motivation, aber auch diese dienten wohl mehr der Machterweiterung von Personen.
Fazit: der Hinweis auf Religionskriege um gegen Religion zu polemisieren ist ausgemachter Schwachsinn.

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Kommentar von BigBene
12.07.2016, 12:54

Du hast so was von recht.

Aus der hohlen Hand würde ich jetzt mal folgende sogenannte Glaubenskriege aufzählen können:

- Die Islamische Landnahme (7. Jhd.)
- Die Kreuzzüge (12. bis 14. Jhd.)
- Der Schwedische Krieg gegen die Heiden in Finnland (13. Jhd.).
- Die Missionskriege des Deutschen Ordens ins Ostpreußen und Litauen (14. Jhd.)
- Die spaische Reconquista
- Der Dreißigjährige Krieg 17. Jhd.
- Die Türkenkriege (15.-17. Jhd., die späteren Türkenkriege waren nicht mehr "religiös", sondern ganz offiziell poliltisch)

Wenn man jeden Kreuzug etc. einzeln rechnet, kommt man vielleicht auf vierzig, wenn man jeden der etwa 50 Feldzüge des Deutschen Ordens in Osteuropa einzeln rechnet, auf knapp unter hundert.

Bei keinem einzigen dieser Kriege war die Religion der einzige Grund, immer spielten Macht und Wirtschaftsinteressen eine große Rolle.
Die Religion war allenfalls die offiziell vorgeschobene Begründung.
Aber immerhin, diese Kriege hatten etwas mit Religion zu tun.

Dem stehen alle anderen Kriege der Weltgeschichte gegenüber. Von den Eroberungen der Römer über die Machtkämpfe der Adelshäuser des Mittelalters, den hundertjährigen Krieg, die Kolonialreiche, die Konflikte des 18. Jahrhunderts (siebenjähriger Krieg, Ausdehnung der preußischen Hegemonie), Napoleon, dem Deutsch-Französischen Krieg, den Weltkriegen etc. pp., bis zu den ständigen Scharmützeln, in die die USA sich seit den fünfzigern verwickelt.

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Was hat sich positiv verändert, seitdem es Religionen gibt?

Meinst Du damit, was sich seither insgesamt positiv verändert hat oder was sich seither in Folge von Religionen positiv verändert hat? Wenn es sich um die allgemeine Entwicklung handelt, kann man einen direkten Vergleich zwischen heutiger Lebensqualität und der vor über 10000 (wahrscheinlich noch mehr) Jahren machen. Geht es Dir darum, was die Religionen positives bewirkt haben, so kann man einerseits in deren Schriften nach positiven Eigenschaften und Werten suchen und/oder entsprechende Versammlungen besuchen und sich über spezifische Konfessionen ein entsprechendes Bild machen. 

Ich bin allenfalls dazu in der Lage, einiges Positive der christlichen Lehre, wie es in der Bibel enthalten ist, wiederzugeben, aber das kann man auch bequem selbst erreichen, wenn auch mit etwas Leseaufwand indem man zumindest die ersten vier Bücher des Neuen Testaments entweder in einer gedruckten Bibel oder online auf Seiten wie www.bibleserver.com liest. Glaubenskriege, die es auch im Christentum gab und die als Kreuzzüge bekannt sind, sind mit der Lehre Christi ebenso unvereinbar wie Hexen- und Ketzerverfolgungen und deren Hinrichtungen. Vermutlich gibt es diese im Christentum auch deshalb seit etwa der Zeit nicht mehr, seitdem die Bibel aus dem Lateinischen übersetzt und dem Volk zugänglich wurde.

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Kommentar von Unsinkable2
10.07.2016, 09:57

Wenn es sich um die allgemeine Entwicklung handelt, kann man einen direkten Vergleich zwischen heutiger Lebensqualität und der vor über 10000 (wahrscheinlich noch mehr) Jahren machen. 

Man könnte auch einen Vergleich zwischen:

  • ca. 350 nach Christus (Aufkommen des Christentums als Staatsreligion) und ca. 1700 (Beginn der Aufklärung)
  • und ca. 1700 bis heute (Zeit der Aufklärung) 

ziehen. 

Und dann wird man schnell feststellen, dass 

  • rund 1.400 Jahre lang insbesondere das Christentum insgesamt RÜCKSCHRITT, bestenfalls aber Stagnation, brachte; 
  • während sich in den kaum 300 Jahren der Aufklärung PRAKTISCH ALLES, was dich umgibt, ENTWICKELT hat...
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Also "Glaubenskriege", wie zum Beispiel die Kreuzzüge darfst du nicht als Folgen von Religionen sehen. Damals wollten halt 2 Seiten ein gewisses Gebiet besitzen/Beherrschen bzw. die jeweils andere Seite vernichten - die Religion war in gewisser Weise nur eine Ausrede.

Und was den IS und seinen "Jihad" angeht - das ist blanker Terror. Der Jihad ist der heilige Krieg, um eine Religion zu verbreiten, aber wenn du dir mal ansiehst was der IS aufführt, dann wirst du sehen, dass das nichts mit Religoinsverbreitung zu tun hat - es sind nur sinnlose Anschläge irgendwo in der Welt um Angst zu verbreiten, allerdings wird somit kein Gebiet erobert!!

Was hat die Religion positives gebracht? Es gibt Menschen, die glauben ihr ganzes Leben nicht an Gott, aber kurz vor ihrem Tod ändern sie ihre Meinung --> und das aus einem Grund: Hoffnung

Religion bringt Hoffnung - die Hoffnung auf beispielsweise ein Leben nach dem Tod; oder auch der Glaube an das Gute im Menschen

 

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Hinsichtlich des Christentums ist es meine Ansicht, dass das Verständnis zu Moral, Sitte und auch Vergebung sich wesentlich verbessert hat.

Dies bedurfte zwar auch seiner Entwicklung, und insbesondere unter den ausufernden Excessen des Mittelalters fragwürdig erscheinen, aber letztendlich haben sich da die jeweiligen Verständnisse gut durchgesetzt.

Glaubenskriege und Gewalttaten finden sich ausschließlich im Bereich des Islam, wobei ich persönlich die Auffassung vertrete, da der Islam nicht nur geistige, sondern auch weltliche Ansprüche stellt, steht der Islam eher für eine faschistische Glaubensideologie, und gehört verboten.

Juden leben ihren Glauben friedlich seit Jahrtausenden, und können als aggressiv komplett ausgeschlossen werden.

Gleiches gilt für den Buddhismus, der in sich die Friedfertigkeit lehrt, und fern jeglicher Gewalt ist.

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Früher waren die Religionen da um Gesetze durchzusetzen und Ordnung ins Chaos zu bringen. "Was? Du hast jemand bestohlen? Dafür wird dich Gott bestrafen und du kommst nicht in den Himmel! Du willst aber in den Himmel? Dann tu Buße und bereuhe erhlich deine Sünden......(und nebenbei hacken wir deine rechte Hand ab zur Strafe)."

So sah damals "Resozialisierung" aus.

Natürlich gab die Religion auch ein Zusammengehörigkeitsgefühl unter den Gläubigen. Das verlieh Stärke und Mut in schweren Zeiten.

Klar hätte man dies alles auch ohne Religionen machen können, aber das wäre dann nicht so einfach gewesen^^.

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Das Sinnvolle an einer Religion ist, dass sie uns einen Sinn & Werte gibt. Und ich würde nicht unbedingt sagen, dass es wegen Religionen Krieg gibt. Das stimmt zwar, aber Krieg gibt es so oder so und manchmal ist die Religion die Entschuldigung für Krieg, obwohl es nur um Macht geht.

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Was man immer vergisst ist dass die Religion früher eher zu frieden geführt hat als zu Kriegen - nämlich zwischen den Menschen mit der selben Religion. Es ist ein Zusammengehörigkeitsgefühl entstanden.

Einige Forscher gehen davon aus dass sich deshalb überhaupt erst Zivilisationen entwickeln konnten.

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Kommentar von auaauamehr
09.07.2016, 04:36

Beste Antwort!

Ist auf jeden Fall ein Vorteil für den Menschen an etwas Gemeinsames zu glauben. Nicht nur das, ich behaupte jetzt einfach mal, dass erst dadurch eine Richtige Identität entsteht. Das müssen aber nicht zwingend Religionen sein, die solche Ideal getriebenen Gruppen bilden. Denkt man nur an frühe Kulturen welche sich mit ihrem tun (krieg, Jagd, baukunst, handwerk,handel usw.) identifizieren und sich über die gemeinschaft auch legitimieren..

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NICHTS hat sich positiv verändert, aber vieles negative.............

die ersten glaubensgemeinschaften waren die naturvölker, die MIT der natur im einklang lebten, ALLES als eine einheit ansahen und auch nie von einem gott, aber oft von "mutter" natur sprachen............. je weiter sich der mensch entwickelte und seine religionen dann anpasste und verfeinerte, um so mehr wurden diese dann in die welt hinausgetragen........... und dabei wurden dann bestehende und "minderwertige" religionen vernichtet und der eigene glaube als wahr dem neuen volk dann angeknechtet............ alle drei monotheistischen religionen haben in der welt nur so gewütet, wals es darum ging, diesen glauben zu verbreiten............

VOR dem monotheismus ging es bei der "verteilung" der religionen wesentlich friedlicher zu, denn die römer z.b. hatten ihre eigene misch-religion und sie lernten auch aus anderen religionen, nahmen sich das für sie interessante und mischten es in ihre eigene............. selbst die ägypter duldeten andere glaubensgemeinschaften, sie hatten tausend verschiedene götter und halbgötter............

die geschichte des monotheismus zeigt nur eines, nämlich die tatsache, dass sie mit gewalt ihren glauben verbreiteten und alles niedermachten, was diesen glauben nicht annehmen wollte..........

wenn der mensch es endlich schafft, alle religionen abzulegen, wird mit sicherheit die nächste geistige entwicklungsstufe beim menschen vollzogen sein......... denn religionen sind nur dazu da, um menschen zu beeinflussen, zu beherrschen und macht auszuüben..............alles andere sind nur noch märchen für erwachsene, die haben wollen und deshalb diese märchen glauben.....da haben die naturreligionen ALLEN "zivilisierten" gläubigen aber was vorraus, denn sie achten den tod, sehen ihn als dass an, was er ist und haben keine angst davor, wie die monotheistischen gläubigen, die ihr leben einem gott "schenken" um auferstehung, wiedergeburt oder unsterblichkeit zu erlangen............

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Kommentar von Vaultdoor101
09.07.2016, 12:58

Dein gesamter Kommentar ist volliger Quatsch, haltlos und an den Haaren herbeigezogen. 

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Positiv waren die Richtlinien, an die sich die Menschheit seitdem ungefragt (mehr oder weniger) gehalten hat.

Negativ sind die verschiedenen Auslegungen; Morden für den Glauben etc.

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Kommentar von auaauamehr
09.07.2016, 04:49

Nicht ganz oder? Richtlinien für die Menschheit? Für einen sehr kleinen Teil und dann ja nicht einmal Einheitlich sondern in großer Vielfalt.

ich glaube, das voran sich die meisten mitglieder der menschheit halten sind tiefer in uns verankert und auf evolutionärer Ebene zu finden. Allein der Arterhaltung wegen macht es keinen Sinn sich innerhalb einer Art zu bekämpfen. Und siehe da..die meisten säuger ticken so und haben große Hemmungen sich zu töten oder zu essen. Regeln formen sich dann, mit einem richtigen "Verstand" unterstützt von ganz allein.

Und wie lange gibt es den Glauben in der Form wie er Heute Einfluss übt?  Den Menschen gibt es weit länger, als n paar tausend Jahre..

Vielleicht lassen sich ja auch kleine Religionen, von Völkern praktiziert die der Zivilisation fern sind, zur Beantwortung der Frage heranziehen..

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Ich sehe da nix positives. Ohne das Christentum wären wir mit der Medizin sicherlich auch schon weiter.. und es hätte vielen Menschen nicht den Kopf gekostet. Aber sterben tun sie ja irgendwie für jede Religion..

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Kommentar von auaauamehr
09.07.2016, 04:54

Also für die Kulturbildung, die Medizin in dem Maße, wie sie heute praktiziert wird ermöglicht.. war meiner Auffassung nach... das Kirchenwesen unabdingbar. allein schon aus organisatorischen Gründen. Da haben die Kirchen schon ordentlich zu beigetragen..

Etwas positives findet man..wenn das überhaupt gewollt ist...

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Kommentar von KaeteK
09.07.2016, 08:54

Was hat das Christentum mit der Medizin zu tun?

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Eher nichts, aber Buddhismus ist noch am besten, aber das andere ist alles voll sch....↓  davon ändert sich höchstens alles schlechter.

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Religion ist Kontrolle über Menschen, daran ist nichts Positives.

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Kommentar von auaauamehr
09.07.2016, 05:15

In der Geschichte der Religionen was es wohl die meiste Zeit das genaue Gegenteil. Der Mensch und seine Umwelt bringen doch die Religion und den Glauben hervor..

erkläre doch mal was du meinst..

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 hier schau dir das an

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Kommentar von hatehits
09.07.2016, 03:43

Das ist keine Antwort auf die Frage... Ich habe nicht gefragt ob es einen Gott gibt.

Ich sage ja nicht einmal das es KEINEN Gott gibt. Aber ich sage auch nicht das es EINEN gibt oder MEHRERE.

Und selbst wenn es nur EIN Universum gibt KÖNNTE alles Zufall sein. Außerdem KANN die Multiversum-Theorie stimmen. 

Und zum Schluss. Wenn es EINEN Gott gibt, warum sollte dann irgendeine Religion stimmen?

Die Wahrscheinlichkeit das aus den fallenden Karten ein Kartenhaus entsteht ist GENAUSO hoch wie jedes andere Bild was daraus enstehen kann.  

Was ist wenn es einen Gott gibt und er gar nicht will das wir an ihn glauben ?

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Kommentar von Meatwad
11.07.2016, 19:14

Man kann 51:31 Minuten auch sinnvoller verschwenden.

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