Was hat mein Vater mit mir gemacht?

Support

Liebe/r Ines2510,

auch wenn es hier um einen guten Rat geht, ist es schwierig Dir einen zu geben, ohne Deine tatsächliche Situation genauer zu kennen. Sprich bitte mit einem Menschen darüber, dem Du vertraust. Das kann ein guter Freund, ein Verwandter oder auch eine Vertrauensperson aus der Schule oder dem Beruf sein.

Du kannst Dich zudem jederzeit an die Telefonseelsorge wenden. Dort ist rund um die Uhr jemand erreichbar und Du hast die Möglichkeit, ein anonymes und vertrauliches Gespräch zu führen. Telefon: 0800/1110111 oder 0800/1110222 (gebührenfrei aus dem deutschen Fest- und Mobilfunknetz).

Wenn es dir leichter fällt darüber zu schreiben, kannst du auch mal hier vorbei schauen: http://www.nummergegenkummer.de Dort findest du eine E-Mail-Adresse an die du dich anonym wenden kannst.

Herzliche Grüsse

Frieda vom gutefrage.net-Support

131 Antworten

Hallo Ines,

es sind viele Antworten gekommen und ich stimme fast sämtlichen Kommentaren zu. In jedem Fall solltest Du psychotherapeutische Hilfe in Anspruch nehmen.

Eine Möglichkeit ist die Aufarbeitung dieser traumatischen Erfahrung mittels einer Rückführung in Hypnose. Da du, wie du andeutest. - vielleicht auch durch die Kommentare deines Bruders und deiner Mutter - an deiner Erinnerung zweifelst, kann eine Rückführung unter Hypnose in deine Kindheit dir zum einen Gewissheit verschaffen und zum anderen helfen das Trauma aufzuarbeiten oder zumindest zu relativieren. Allerdings sollte man das nur machen, wenn du emotional dazu bereit bist dich dem zu stellen. Auch wenn man das Thema unter Hypnose sehr sanft angeht, kann es emotional anstrengend sein, aber die Chancen, dass es dir dadurch besser geht sind durchaus hoch. Der offene und aktive Umgang mit dem Thema zeigt aber, dass du die innere Stärke hast dich dem zu stellen.

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Ich arbeite seit Jahren als Trauma- und Hypnotherapeut. Deshalb möchte ich die Bitte um Vorsicht noch einmal verschärfen:

1. Die Arbeit mit Hypnose setzt bei solchen traumatischen Erfahrungen hohe, spezielle Kompetenz des Therapeuten und intensive Stabilisierung voraus. Sonst kann dieses Vorgehen zu einer dramatischen Verschlechterung des Empfindens führen. Die Frage nach der emotionalen Bereitschaft ist wichtig, gibt aber alleine keine Antwort. Denn die Beschreibung zeigt, dass Vieles als so belastend erlebt wurde, dass es nicht zugänglich ist.

2. Hypnose ist eine Möglichkeit, Erinnerungen zu erschließen. Doch eine solche Rückführung ist keine Garantie für eine vermeintliche Objekltivität der Erinnerung.

Also Vorsicht vor vorschnellen Experimenten aus dem so verständlichen Antrieb wissen zu wollen, was los ist.

Bitte besprich das Thema mit einem/r erfahrenen Traumatherapeuten. Viele erprobte Therapieverfahren greifen in unterschiedlicher Weise auf die Hypnotherapie zurück (z.B. PITT nach Reddemann, Ego-State-Therapie nach Wattkins). Andere arbeiten eher symptomorientiert (EMDR).

Hilfreich ist Vorgehen nach dem SARIA-Ansatz

Sicherheit und Stabilisieren

Aufdecken: Sanfter und kontrolierter Zugang zum belastenden Material

Reassoziation: Veränderung der Wahrnehmung und Bewertung, darüber reden können

Integration ins Sebstverständnis

Alltag: Im Alltag mit der Trauma-Erfahrung leben

Dies ist kein einmaliger Vorgang. Wenn bei einem neuen Schritt Überforderungen auftreten, können die davor liegenden Schritte erneut erforderlich sein.

Ein solcher Weg kann leider sehr lange dauern, muss es aber nicht.

Dir, liebe ines2519 alle guten Wünsche und eine gute Verbindung aus Mut und Geduld

8tung

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@8tung

Hi 8tung,

ich stimme dir sehr zu! Letztlich geht der Entscheidung, ob eine Hypnosetherapie und ggf. eine Rückführung Sinn macht oder nicht, eine ausführliche Anamnese voraus, die hier im Forum natürlich nicht geleistet werden kann. Da ich ebenfalls als Heilpraktiker für Psychotherapie mit Schwerpunkt Hypnose und Verhaltenstherapie arbeite, kommt es immer darauf an mit Sorgfalt, Verantwortung und in Zusammenarbeit mit dem Klienten zu überlegen, ob aufdeckend oder eher symptomorientiert gearbeitet werden kann.

LG

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Ich denke du wirst diesen Beitrag nicht mehr verfolgen, allerdings bist du mit diesem Schicksal nicht allein.. Leider! Noch trauriger der Hintergrund das du nun Hilfe brauchst, wegen deines eigenen Vaters der selbst Hilfe gebraucht hätte!

Auch wenn das nichts ungeschehen machen wird und die Erinnerung und Gedanken leider immer ein Teil deines Lebens bleiben werden und folgendes für manche Menschen jetzt vielleicht makaber klingen wird, ... die Seele hast du nicht von Ihm! Trotz oder gerade in deiner Rolle als Opfer und dieser enormen psychischen Belastung hast du die Kraft nach Hilfe zu rufen/suchen! Sich deutlich darüber klar zu werden das dich weder Schuld trifft, noch man diese Abscheulichkeit moralisch oder etisch billigen muss, ist wichtig für deine persönliche Entwicklung und spätere Handlungsweise gegenüber einem Menschen den du als Partner lieben möchtest!

Dein Vater hat nicht nur dein eigenes Leben auf unentschuldbare Art und Weise beeinflusst sondern ist selbst für seine Taten verantwortlich! Zu "Mitleid" oder "Verlustängsten" ihm gegenüber darfst du dich absolut nicht verbunden fühlen, er nämlich hat diesen einzigartigen Verbund zwischen Euch zerstört, nun halte und höre auf deinen Verstand!

Ich bin "nur" indirekt von einem solchem Schicksal betroffen, meine Mutter konnte selbst auf dem Sterbebett meine Frage nicht klar beantworten "ob Ihr als kleines Mädchen das gleiche Schicksal wiederfahren ist", lediglich nur ein leises "sie habe ihm verziehen"! Sie hat nie geschafft ein erfülltes und glückliches Leben zu führen, Alkohol, Medikamente, Drogen, 4 Kinder mit 3 verschiedenen Männern. Gestorben vor einem Jahr, mit 44 Jahren, an einer Leberzirrhose.

In diesem Falle hat ein eigentliches Opfer ungewollt 4 weitere hinterlassen und das soll meine Deutlichkeit noch einmal untermauern: Wer den Glauben an sich selbst und seinen Prinzipien nicht außer Acht lässt, hat immer die Chance die Vergangenheit nicht als Last mittragen zu müssen!

Ich wünsche Dir und allen Menschen die solch Übergriffe ertragen müssen viel Kraft auf dem eigenen Weg zurück in ein erfülltes Leben!

An den kleinen restlichen Teil, neben solchen Peinigern, die wissentlich weg schauen oder Ihre 5-jährige Tochter nicht ernst nehmen können/wollen, in aller nötigen Höflichkeit: Ihr seit noch weit abscheulicher und gehört zu den niederträchtigsten Menschen überhaupt, schlimmer als der Peiniger selbst. Dieser zumindest besitzt noch ein minimum an etischem Empfinden und weiß genau das sein Handeln besser nicht bekannt werden sollte... Wer weg schaut hat weder ein etisches Empfinden, noch somit daraus sein moralisches, entwickeln können!

Es ist nicht relevant ob Ines2510 echt oder fiktiv ist. Ich persönlich halte den oder die Erschaffer/-in auch nicht für einen Menschen mit einer realem Missbrauchshintergrund. Aber zum einen weiß ich es nicht und zum anderen ist es auch egal.

Ich denke, viele redeten sich ihren Frust von der Seele (und reden hilft wirklich!) und vielleicht tatsächlich Betroffene, welche heimlich ohne zu kommentieren, haben hier wertvolle Tipps bekommen. Und das ist doch das, was zählt. Die zu erreichen, die die gleiche Frage hätten, ohne sich zu trauen die Frage selbst zu stellen.

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