was hat man vom Leben wenn man jeden Tag 8 Stunden Arbeitet und dann nach Hause kommt und Total kaputt ist und dann Schlafen geht und am Nächsten Tag das selbe?

14 Antworten

Da beklagst Du Dich bei 8 Stunden pro Tag schon? Ich arbeite 10 bis 12 Stunden pro Tag an durchschnittlich mindestens 6 Tagen die Woche und dazu kommen dann pro Arbeitstag mindestens 3 Stunden Fahrzeit. Zudem kommt dann furchdchnittlich noch eine Stunde Büroarbeit zuhause für die Arbeit. Da würde ich eine Arbeit mit 8 Stunden pro Tag je nach Arbeit sogar noch als Urlaub ansehen. Und wenn da jemand meint, dass dann wenigstens das Geld stimmt, dann nur in dem Sinne, dass ich wegen Aufbaulehrgängen 70 Cent über dem Mindestlohn bekomme.

Und trotzdem habe ich ein Leben, auch wenn da nicht viel Freizeit bleibt.

Niemand zwingt dich vollzeit zu arbeiten.
Es gibt Menschen, deren Belastung nicht ausreicht für eine 39/40 Stunden Woche.
Die lassen sich das entweder bescheinigen oder steuern selbst gegen, indem sie die Wochenstundenanzahl reduzieren.
Das bedeutet weniger Lohn aber mehr Zeit fürs Privatleben.

Es ist eine Frage der Entscheidung.

Dann hat man den falschen Job oder ist körperlich angeschlagen und sollte mal zum Arzt. Zunehmend reduzieren Menschen ihre Arbeitszeit, nehmen finanzielle Einbußen in Kauf, haben dafür aber mehr Zeit, die sie mit (günstigen oder kostenlosen) Hobbys füllen oder mit lieben Menschen verbringen können. Dann macht man halt Urlaub zu Hause und hin und wieder eine Städtereise, vielleicht auch nur innerhalb Deutschlands oder in die Nachbarländer. Aber man nach nachmittags frei oder einen freien Tag zusätzlich in der Woche.

und wo ist die Grenze? meistens sind gerade die harten Jobs, die sowieso schlecht bezahlt sind. Klar Ansprüche reduzieren und etwas minimalistischer leben, aber allein gute Ernährung übersteigt das übliche Budget

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