Was hat Kapitalismus mit Demokratie zu tun?

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5 Antworten

Die institutionalisierte Form des Kapitalimus ist der bürgerliche Statt. In bürgerlichen Staat wählt das volk von wem es beherrscht werden möchte bzw. welche Partei das beste für Deutschland in der Weltmrktkonkurrenz rausholen soll. Dieses Herschaftsverhältniss das alle Menschen die kein Kapital besitzen zum Verkauf ihrer Arbeitskraft zwingt, wird Demokratie genannt. Der Kapitalimus kann allerdings auch von einem Faschistischen Staat verwaltet werden, das ist dann nicht mehr demokratisch und für seine Gegner die Hölle auf Erden.

Die Wahlen die bei uns (im Kapitalismus) stattfinden sind nur die Abfrage des Sandes, auf dem die Gesellschaft ist. Wählen mehr Leute linke Parteien, bedeutet das für den Staat, dass er den Arbeitern ein paar Zuckerchen zukommen lassen muss (Mindestlohn erhöhen, etc.), wählen mehr Leute konservative oder rechte Parteien, besteht die Gefahr des "schleichenden Bolschewismus", mit anderen Worten revolutionäre Bewegungen, nicht für den Staat und er kann seine Politik weiterführen. Der Staat ist genau betrachtet das Instrument einer Klasse, die andere zu unterdrücken. Also keine wirkliche Demokratie im Kapitalismus.

Der Staat ist nicht Instrument einer Klasse sondern Staat des Kapitals, er muss den "freien" Warentausch aufrecht erhalten, kann er dies nicht, geht er unter. Das gilt auch für Kuba und China etc.

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Der Kommunismus ist wohl immer mir Diktatur verbunden. Sicher ist die Grundidee nicht schlecht, allen geht es gut. Aber auch Lenin wusste, dass der Mensch noch nicht so weit ist, und deshalb wurde die Idee immer mit Zwang verordnet, wirtschaftlich ist es ja auch in die Hose gegangen. Auch in Kuba sind manche unzufrieden. Obwohl, jedes Kind besucht jetzt eine Schule, mediz. Versorgung ist bis ins kleinste Dorf kostenlos. Trotzdem ist auch Zwang da. Die Kinder werden sehr gedrillt auf die Idee.

Hier ist von Sozialismus die Rede

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@generator

Der Sozialismus sollte aber nur die Vorstufe sein zum Kommunismus. Und die Linken werden ja als Kommunisten "beschimpft", wie er oben schreibt.

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@generator

"Wenn überhaupt ist doch wohl die Beeinflussbarkeit der Organe kapitalisticher Parteien durch Lobbyisten undemokratischer als die die sozialistische Grundidee". Das sehe ich auch so. Nur sehe ich im Moment keine Möglichkeit, ein anderes System aufzustellen.

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@Reisende

Die Grünen(-Kapitalisten)sahen sich anfangs ebendieser Problematik auch ausgesetzt und heutzutage will niemand mehr ernsthaft ihre Existenzberechtigung anzweifeln

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@generator

Ja, sie haben sich aber auch dem System angepasst. Große Anstöße gab es zu Beginn. Jetzt wird das Spektrum auch von anderen ausgefüllt.

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@Reisende

Diese Form der Beeinflussbarkeit scheint wohl leider absolut menschlich zu sein,Leute,die sich voller Ideale und Ideen in die Betriebsräte wählen lassen und wirklich was bewegen wollen werden auch binnen kürzestem umgekrempelt

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@generator

Und das hat schon Lenin erkannt. Ich weiß, was Du meinst. Und eigentlich haben diese Leute nichts zu befürchten. Also, selbst unter nicht extrem schwierigen Umständen geht die Idee über Bord. Ich muß jetzt aber ins Bett. Hier noch was zum Einschlafen. http://de.youtube.com/watch?v=O2qg2kf40bc&NR=1

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@Reisende

Nettes Video, kannte ich noch garnicht, vielen Dank.

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Der Kommunismus bedeutet die Klassenlose Gesellschaft, das war in Russland jawohl wirklich nicht gegeben, also kein Kommunismus.

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100% Korrekt. Ein Unternehmer ist von seiner Zielsetzung erst mal weder sozial noch demokratisch. Er möchte für sich allein Gewinn. Nicht verwerflich, will ja jeder. Erst staatliche Regelungen zwingen ihn in eine soziale Marktwirtschaft und zu demokratischen Spielregeln. Bei uns geht das System Stück für Stück den Bach runter. Warum ist Angela beliebt? Weil das Volk dumm ist.

Von Politikern kannst Du NICHTS lernen. Wer das erkannt hat, hat viel gelernt.

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