Was hat Helmut Kohl zum Mauerfall und der Wiedervereinigung Deutschlands konkret beigetragen?

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6 Antworten

Bei "was ist was"  wird das kinderfreundlich für Kinder ab 11 erklärt:

http://www.wasistwas.de/archiv-geschichte-details/helmut-kohls-10-punkte-programm.html

http://www.wasistwas.de/archiv-geschichte-details/helmut-kohl.html

http://www.wasistwas.de/archiv-geschichte-details/zwei-plus-vier-gespraeche.html

Tipp: Wenn du mit Google nicht weiter kommst und nur schwierige Artikel bekommst , dann nutze die Kindersuchmaschine http://www.blinde-kuh.de . Die findet zu den meisten Themen auch Seiten, die für Schüler leicht verständlich sind.

Sich das passende Was ist Was Buch in der Stadtbibliothek auszuleihen ist auch keine schlechte Idee, denn Lehrer mögen es, wenn ihr nicht nur das Internet für die Vorbereitung nutzt.

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Man sagt, er habe den geschichtlichen Augenblick des Mauerfalls und Zusammenbruch des kommunistischen Systems genutzt und den Wunsch nach Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten bei denen durchgesetzt, die dafür die Erlaubnis geben mussten. Den Siegermächten des zweiten Weltkriegs.

Zuerst hat er mit Gorbatschow (Staatschef der Sowjetunion, heute Russland) gesprochen. Die weit schwierige Aufgabe war aber wohl, mit Margeret Thatcher, (Premierministerin von England) zu reden. Sie hat den Deutschen nie vertraut und glaubte, ein vereinigtes Deutschland würde alte Großmachtpläne wieder aufleben lassen.

Auch der französische Präsident musst erst überzeugt werden. Die hegte aber keinen Hass gegen die Deutschen.

Das ist jedenfalls, wenn auch etwas verkürzt, die veröffentlichte Meinung. Was sich hinter den Kulissen abgespielt hat, erfährt man sowieso immer erst viel später.

Gruß Matti

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Ich finde er hat sich in der vorausgehenden Politik dazu zurück haltend verhalten, was aus jetziger Sicht klug gewesen ist.

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Zum Mauerfall meines Erachtens nichts, das haben die damaligen DDR-Bürger schon komplett selber gemacht.

Danach hat er bis zur Wiedervereinigung schon einiges gewirkt. Da hatte er aber relativ leichtes Spiel bei Gorbatschow, weil Russland bzw. die Sowjetunion damals fast pleite war. Er hat dann gönnerhaft günstige Milliarden-Kredite "verkauft" und im Gegenzug die Zustimmung für freie Wahlen der DDR-Bürger erkauft, ob sie eine Wiedervereinigung wollen oder nicht. Ausgang ist ja bekannt.

Dann ging es nur noch darum, ob ein vereinigtes Deutschland zur Nato gehören oder dann neutral sein soll. Auch da wurde die Notlage der Russen ausgenutzt und mündliche Versprechungen, wie keine Nato-Osterweiterung, dann nicht eingehalten.

Gibt ganz gute Dokus dazu. Such mal bei Youtube danach.


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Nun, zum einen hat er der Hoffnung auf den Wiedervereinigungsprozess ein "Gesicht gegeben". Zum anderen gab es ein Treffen zwischen Kohl und KPdSU-Chef Gorbatschow, in dem beide wichtige Weichenstellungen für die Wiedervereinigung besiegelten, beispielsweise, dass die UdSSR überhaupt eine freie Entscheidung der Deutschen zur Wiedervereinigung akzeptiert.

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Hans-Dietrich Genscher hatte mehr dazu beigetragen als unser Pfälzer Urgestein.

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